Türen im Altbau kindersicher machen - Tipps gesucht

    • (1) 03.09.19 - 12:48

      Hallo,

      Der kleine Große kommt seit einigen Tagen an die Türklinken. Das eröffnet ihm jede Menge neue Möglichkeiten und uns Eltern neues Kopfzerbrechen: Wie können wir die Türen verschlossen und kindersicher halten?

      Zum "Problem": Wir wohnen in einem Altbau, die Schlösser sind alt und können nicht ohne weiteres ausgetauscht werden, die Klinken nicht nach oben verstellt werden und Schlüssel gibt es keine. Der Haus- und Hofhandwerker hat auch keine Ideen - außer Sturmhaken in die Holztüren zu schrauben. Ist aber weder optisch schön, noch bedienfreundlich und der Vermieter könnte auch etwas dagegen haben.

      Gibt es Alternativen? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

      LG

      • (2) 03.09.19 - 13:22

        Bei uns gibt es keine geschlossenen Türen, wir haben eher die "Gefahren" in den Räumen minimiert, also Putzmittel und Deko in Schränken verstaut, Schränke gesichert etc... Der einzige Raum, der gesichert ist, ist die Küche, da haben wir ein Türgitter, allerdings mittlerweile auch mehr wegen dem Hund als wegen dem Kind, denn unser Müllbeutel "explodiert" regelmäßig und der Hund ist merkwürdigerweise immer in der Nähe...

        Ich denke, Verbote machen Dinge interessant, Kinder sind hingegen sehr lernfähig... Allerdings mag ich allgemein keine geschlossenen Türen, hier sind auch nachts alle Türen offen und im Sommer steht tagsüber oft auch die Haustür offen...

        LG

        • (3) 03.09.19 - 14:27

          Danke für die Antwort. Klar machen Verbote interessant, aber bei uns gibt es nicht die Möglichkeit, alle Schränke zu verschließen bzw. alle gefährlichen Sachen zu verschließen oder hoch genug zu stellen, zumal unser Zwerg sich auch gerne Stühlen und Tischen bedient, um an sein Ziel zu gelangen. Er setzt sich auch öfter mal auf den Esstisch, wenn da etwas interessantes drauf ist. Wenn ich Zwerg II wickel oder stille kann ich meine Augen nicht überall haben.

          Es geht also nicht um die Frage OB, sondern WIE. ;-)

      (4) 03.09.19 - 15:10

      Hallo,
      als unser Kleiner an die Türklinken dran kam, haben wir an der Etagentür wegen der dahinter liegenden Treppe, an der wir kein Gitter befestigen konnten, die Griffe getauscht, d.h. der Drehknauf in die Wohnung und die Klinke nach aussen.
      Unser grosser Sohn hat ein Treppenschutzgitter in den Türrahmen geklemmt bekommen, damit der Kleine nicht das ganze Zimmer ausräumt 😉.
      Alle anderen Räume waren aber immer frei zugänglich und gefährliche und zerbrechliche Dinge standen ausser Reichweite.
      LG
      Elsa01

    Was genau möchtest du denn vor deinem Sohn sichern? In der Küche haben wir nur scharfe Messer in die Hängeschränke verfrachtet. Putzmittel und Medikamente hatten wir in der Abstellkammer hoch oben. Da wären die Kinder auch niemals mit einem Stuhl dran gekommen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Sohn jeden Winkel der Wohnung mühelos erreicht, oder habt ihr keine hohen Schränke?
    Aber auch die könnte man sichern.Google spukt so einiges aus an Kindersicherungen.

    Huhu.. wir ebenso.. wohnen in einem schönen alten Haus und haben unsere alten türgarnituren an den meisten Zimmern gegen diese runden drehbaren, (amerikanischer Stil glaub ich) ausgetauscht.. die kleinen Händchen bekommen die einfach noch nicht gedreht und dort wo wir sie gelassen haben, haben wir so kleine türstopper.. kleine "Säckchen" an die Türklinke gehängt.. dann geraten die Fingerchen nicht dazwischen, wenn eine Tür mal zufällt. Liebe grüße

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