Dusche Umbau

    • (1) 06.09.19 - 10:08

      Hallo!

      Ich wohne in einer Mietwohnung. Das Bad ist relativ klein, aber ok. Ausgestattet mit Wanne, Dusche, WC ect.
      Die Dusche ist allerdings 20cm hoch.
      Aufgrund der Behinderung meines Sohnes kann er nur in die Dusche rein gehoben werden.
      Jetzt war letztes Jahr schon die Hausverwaltung hier, um eine ebenerdige Dusche zu besprechen. Da diese dann aber barrierefrei sein und bestimmte Maße haben müsste, fiel das schon mal aus. Denn dann müsste man die Badewanne raus reißen und wama und Trockner müssten ebenfalls raus.
      Jetzt habe ich mir überlegt einfach nur eine duschwanne einbauen zu lassen, die nur 5cm hoch ist.

      Was gäbe es denn für Ablehnungsgründe seitens der Hausverwaltung? Es gibt ja hier auch Vermieter, vielleicht könnt ihr euch dazu äußern 🙂

      LG Heaven

      • Der Ablehnungsgrund wird einfach sein, dass deine Dusche schätzungsweise durchaus noch ihren Zweck erfüllt und nicht kaputt ist. Es gibt keinen Grund eine neue Dusche einzubauen.

        Dein Problem ist, dass deine 5cm hohe Dusche eben nicht barrierefrei ist. Darauf hat dein Kind aber einen Anspruch. Dein Kind müsste noch immer gehoben werden. Was ist, wenn du einen Tag nach Einbau auf die Idee kommst, du willst doch barrierefrei?

        Also dass die Badewanne raus muss verstehe ich ja, nur damit müsstest du doch auf 1,20x1,20m kommen, oder? Wo deine Waschmaschine steht, sollte den Vermieter nicht interessieren. Dein Trockner darf ihm auch egal sein. Gibt es bei euch einen Waschkeller? Eigentlich muss der dann zur Verfügung gestellt werden... 😉.


        Dein „Duschwunsch“ kommt zwar der Behinderung deines Kindes entgegen, erfüllt aber nicht die DIN Norm. Damit ist es einfach ein Wunsch nach einer neuen Dusche...und solange deine aktuelle nicht defekt ist, muss der Vermieter dem Wunsch nicht nachkommen.

        • Danke für deine Antwort 🙂
          Mein Sohn kann laufen aber nicht steigen. Es müsste also nicht direkt barrierefrei sein.
          Eine flacheren duschwanne würde das Duschen erheblich erleichtern.
          Die Badewanne raus ist keine Option. Wir baden alle gern mal 😉

          Einen waschkeller gibt es nicht. Müsste dann waschmaschine und Trockner in die Küche stellen.
          Wir würden den Umbau auch selber finanzieren.

          Ich werde die Hausverwaltung fragen und sehen was die sagen.

          • Hallo,

            # Wir würden den Umbau auch selber finanzieren. #
            Das ist ja äusserst gütig von dir.
            Und wer soll den Rückbau bei deinem Auszug finanzieren ?
            ICH würde mich auf ein einfaches blahblah nicht verlassen, eine professionelle Hausverwaltung sicher auch nicht.

            freundliche Grüsse Werner

                • Hallo

                  wenn dein Sohn behindert ist wird er doch Anspruch auf Pflegestufen haben, oder? Dann sprich mit der Pflegekasse, die zahlen bei BEFÜRWORTUNG einen Zuschuss und es gibt dann auch eine Begründung für den Umbau im Bad. Damit könntest du dann deinen Vermieter nochmals fragen.
                  Du wirst immer einen Betrag X entweder hinterlegen müssen oder "Rückbau bei Auszug" unterschreiben müssen. Außerdem ist es nicht immer eine Verbesserung wenn man das Bad überfliest weil es bei einer evtl. Grundsanierung durch den Vermieter zu erheblicher Mehrarbeit kommt wenn doppelt abgeschlagen werden muss.
                  Ansonsten kauf dir Eigentum, da kannste dann -fast- machen was du möchtest.

                  LG

                  • Mein Sohn hat pg5.
                    Ich weiß um den Zuschuss. Danke 🙂
                    Ich will das Bad nicht überfliesen nur eine Alternative für die hohe Dusche.
                    Ich werde Montag mal die Pflegekasse kontaktieren und fragen was möglich ist.

            (9) 07.09.19 - 13:00

            Was denn für einen Rückbau? Mit einer flacheren Duschtasse verbessert sie ja das Bad, da muss also auch nach Auszug nichts zurück gebaut werden.

            Ob überhaupt eine flachere Duschtasse eingebaut werden kann hängt aber etwas von der Leitungsführung ab. Es ist also nicht einfach so getan, es müssen dann ja auch Abdichtungen ergänzt werden, Fliesen,...

        Ja, kann ich verstehen. An meine Badewanne lasse ich nix kommen. Bei uns half am Ende nur noch ein sinnlos teurer behindertengerechter Hausbau. Naja, was macht man nicht alles für die Kinder.

        Ich dachte, ihr wollt das über die Wohnumfeldverbesserung laufen lassen. Wäre ja zumindest ein Zuschuss.

        • Ja wollten wir. Aber das geht nur wenn barrierefrei. Und da kommen wir mit den Maßen nicht hin.
          Hab jetzt noch ein bisschen gegoogelt und es gibt die Möglichkeit einer Wanne mit Tür.

          Haus ist hier weder zur Miete noch zum kauf tragbar 🙄

ist denn überhaupt technisch geklärt, ob eine flachere Dusche machbar ist?
Meist sind die früheren Duschen so hoch eingebaut worden wegen dem erforderlichen Gefälle der Abflussleitungen zum Abwassersteigrohr und der erforderlichen Einbauhöhe des Siphons. Ob bodengleiche oder niedrige neue Dusche geht, muss vor Ort gründlich geprüft werden.
Und in der Regel bleibt es nicht beim Einbau einer neuen Duschtasse. Die Abdichtungsflächen müssen neu gemacht werden, die Armaturen, Fliesen, etc. angearbeitet werden...
LG A

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