Heizungsdefekt wegen Heizungsleitung leck mit 1 Jährigen Kind

    • (1) 12.09.19 - 14:27

      Hallo,
      Unser Vermieter weiß seit 2 Wochen bescheid das die Heizung nicht angeschaltet werden kann, da sie ein leck hat.
      Seit Ende Juli ließ unser Vermieter von einer Firma das leck suchen. Die Versicherung ließ einen Gutachter kommen um das leck zu suchen, jedoch hat er es nicht richtig finden können. Dann ließ die Versicherung die Wasserleitung und Heizungsleitung abdrücken um der Loch zu finden vor 2 Wochen. Ergebnis die Wasserleitung ist dadurch noch stärker beschädigt worden als es vorher war das Ende vom Lied war das wir 18h kein Wasser hatten und jetzt eine Notleitung gelegt wurde. Die Heizungsleitung ist auch noch stärker beschädigt als zu vor aus einem kleinen Loch ist jetzt anscheinend ein sehr großes Loch gewurden. Deswegen kann die Heizung nicht angeschaltet werden, seit einigen Tagen ist es etwas kühler. In der Wohnung sind im Augenblick noch 19,5-20,5 Grad, heute morgen um 7.30 Uhr hatten wir gerade so 20 Grad, mein Schatz ein Jahr alt war begeistert bei der Wärme umgezogen und gewaschen zu werden.
      Der Vermieter erwarte auf die Versicherung, die sich aber wohl weigert den Schaden zu bezahlen da die Schäden 2-4 m vom Haus entfernt sind. Hast jemand von euch Ahnung wie ich die Miete mindern kann.

      • Im Schlafzimmer muss eine Temperatur von 16-20 Grad erreicht werden.

        Es ist jetzt ja noch nicht so Kalt das es friert, sicherlich habt ihr ein Anrecht darauf bei fehlendem Wasser über einen gewissen Zeitraum die Miete zu kürzen.

        Ich würde allerdings mal einen Anwalt dazu befragen.

        Wir hatten im letzten Winter das Problem das Heizung und Warmwasser für 8 Wochen komplett ausfiel da die Heizungsanlage defekt war und die Vermieterin über 6 Wochen nur versuchte die Heizung zu Reparieren 3 Betriebe waren an der Heizung und alle haben sie für Tot erklärt...

        Unser Anwalt hat dann geraten die Miete komplett beizubehalten...
        Danach wurd die Heizung repariert aber die Vermieterin spricht seit dem nicht mehr mit uns....

        Die offizielle Heizperiode gem. Rechtssprechung beginnt ohnehin erst im Oktober. Ich würde ihm schreiben, dass wenn die Heizung bis dahin nicht wieder geht, du in Erwägung ziehen wirst die Miete zu mindern. Jetzt im September musst du da wohl durch. Nächste Woche wird es ja nochmal warm.

      Zuerst würde ich mal in meinen Mietvertrag gucken. Auch wenn ich, glaube ich, schon heizen könnte (was ich aber aus Prinzip nicht vor Oktober mache ;-)) steht in meinem Mievertrag zB, dass nur von Oktober bis April (oder Mai) die Heizung zur Verfügung stehen muss.

    Die Temperaturen hören sich doch völlig in Ordnung an.
    Ich denke nicht, dass du da Anfang September mehr erwarten kannst und offiziell wiird eigentlich noch nicht geheizt.


    Wie sieht es denn mit Warmwasser aus?

    Ich hätte da jetzt längst zumindest für das Bad (welches doch sicher nicht allzu groß ist) ein kleines Heizgerät gekauft. Die Kosten nicht die Welt.
    In anderen Häusern wird die Heizung vor Oktober gar nicht angestellt. Sei froh, dass du das offenbar selbst regeln kannst. Wir haben schon so manches Jahr gefroren.
    Deine Wohnungstemperaturen sind übrigens nicht so kalt, dass du die Miete mindern könntest. Normal ist bis 18 Grad nachts und 20-22 Grad am Tag. Je nach Gradzahl in der Wohnung urteilen Gerichte normal von 5-40% Mietminderung (natürlich nur auf die Tage, an denen es so kalt war).

    Frist setzen und für den Übergang ein Heizstrahler...

20° ist bei uns ganzjährig die voreingestellte Temperatur (jeder Grad mehr ist richtig teuer). Beim Anziehen und wickeln kannst du vielleicht eine Wärmelampe kurzfristig einschalten (falls vorhanden).
Ansonsten ist das jetzt keine Temperatur, die schädlich ist.

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