Legionellenbefall

Hallo zusammen, ich weiß nicht ob ich hier überhaupt richtig bin. Dennoch probiere ich mal mein Glück.

Wir haben seit mehreren Jahren Probleme mit einer erhöhten Legionellenkonzentration. Wir leben in einem Mehrfamilienhaus in dem alle Wohnungen Eigentumswohnungen sind. Heißt, jede Wohnung gehört jemand anderem. Unsere Wohnung ist gemietet. Nun hat unser Vermieter die ganzen Kosten, die im Bezug auf die Beseitigung und Überprüfung angefallen sind, auf unsere Nebenkosten umgelegt.
Weiß jemand ob dies rechtens ist? Ist dafür nicht der Vermieter zuständig?

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Das ist teilweise rechtens, die vorgeschriebene Legionellenprüfung an sich ist umlagefähig. Probleme beim überschreiten der Grenzwerte und dadurch entstehende Kosten für Instandhaltung/Instandsetzung, das wäre dann die Beseitigung und Nachprüfung sind dann nicht auf den Mieter umlagefähig.
https://www.promietrecht.de/warme-Betriebskosten/einzelne-Kosten/Heizkostenabrechnung-Kosten-einer-Legionellenpruefung-E3337.htm
https://www.mietrecht.org/nebenkosten/nebenkostenabrechnung-legionellenpruefung/

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Vielen Dank für die Antwort. Es ist so, dass eine Firma zur Beseitigung beauftragt wurde. Diese führte auch die Nachprüfungen durch.
Das Problem wird seit Jahren nicht in den Griff bekommen. Ich glaube auch nicht, dass sie es mittlerweile hinbekommen haben.

Ich sehe es irgendwo nicht ein, das Geld zu bezahlen, da wir in den ganzen Entscheidungsprozess auch nicht eingebunden wurden.