Was sind Eure Haushalts-Tricks

Hallo Zusammen,

vorweg zur Info, ich lebe mit meiner Familie (Mann, 2 Kids 1,5+7 und Kater) in einem Eigenheim. Ich bin absolut keine geborene Hausfrau und Dank Job, Kids, Termine und Gartenbaustelle stell ich die Hausarbeit meist gaaanz hinten an.
Ich Tausch mich gern mit Freunden und Kolleginnen aus, wie es bei Ihnen so läuft bzw. ob Sie "geheime Tricks" haben und hab mir schon einiges abgeschaut.

Nun bin ich gespannt ob Ihr auch noch Tricks oder Hacks im Haushalt habt die Zeit sparen und/oder das Leben vereinfachen.

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Ich habe ein ganz großartiges Gerät namens: Mann.

Er funktioniert mit Sprachsteuerung und kann nach Einweisung auch Dialekte oder unvollständige Anweisungen verstehen.
Er hat Sensoraugen und sieht, wo er Hand anlegen muss.

Er ist recht sparsam im Unterhalt - gesundes Essen und etwas Zuwendung und Lob reichen ihm. Dafür ist er aber auch notfalls 24 h einsatzbereit.

Spaß beiseite, ich habe eine Menge Putztricks von Omma die super funktionieren und Chemie sparen, ansonsten machen wir den Haushalt zusammen - wir sind beide Freiberufler und wer mehr arbeiten muss macht weniger Haushalt und umgekehrt.
Nach ein paar Jahren hat sich das prima eingespielt und funktioniert meist von allein, bei uns ist es immer grundsauber und relativ ordentlich. Es gibt Dinge, die ich besser im Blick habe - dann sage ich was und gut.
Wir sind aber auch keine Pingel und können mal liegenlassen.

Wichtig ist aber tatsächlich - immer alles mitnehmen, wenn man aus einem Raum in einen anderen geht, wo es hingehört. Spart viel Zeit.

Der Mann einer Freundin steigt sogar über einen Müllsack vor der Tür ohne ihn mitzunehmen. Obwohl sie auch 70% arbeitet und sich um das Kind kümmert.
Da fehlen mir die Worte, leider gibt es sowas offensichtlich immer noch.

LG, katzz

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Ich habe keine Tricks, aber seit 15 Jahren unsere wunderbare, verlässliche Reinigungskraft. Und wir häufen kein Zeug an. Flächen bleiben weitgehend frei.
Bei uns ist es so immer ordentlich und die entscheidenden Bereiche sauber. Darüber hinaus machen wir uns nicht verrückt. Der Haushalt bestimmt nicht unser Leben.

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Dein Beitrag hätte von mir sein können 😂
Ich hasse den Haushalt und mache alles andere lieber.
Mir hilft eigentlich gut, dass alles einen festen Platz hat und ich nie mit leeren Händen irgendwo hin gehe.
Trotzdem sieht es bei uns nicht wie im schöner wohnen Heft aus wie bei meinen Freundinnen. Aber ganz ehrlich... Das ist mir egal. Ich bin halt ein anderer Typ und mir sind andere Dinge wichtig. Hier liegt tagsüber Spielzeug rum die Betten im Schlafzimmer sind meistens nicht gemacht. Mich stört es nicht, da gehen wir tagsüber sowieso nicht rein und Besuch schon gar nicht.
Wir werden aber über kurz oder lang auch eine Putzhilfe suchen weil ich einfach gerne Mal ein paar Bereiche gründlicher sauber wüsste als ich es im Moment schaffe zu putzen. Mit Baby und Kleinkind kommt man gefühlt zu gar nichts und mir ist das Kochen und mit den Kindern spielen wichtiger als Schränke zu wischen

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Man das tat gut sowas zu lesen! Ich les hier sonst immer nur von den Über-Hausfrauen, die jeden Tag durchwischen und ich frag mich immer, wieso ich das nicht hinbekomme und mir das auch eigentlich schnurz piep egal ist 😅

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Was mir hilft ist die App Tody um eine gute Übersicht bezüglich den Aufgaben zu haben. Z.b. wasserfilter wechseln oder so.

Ansonsten hab ich mir das System von "casablitzblanca" angeeignet indem jeder Raum so seine Zeit fürs putzen bekommt. Z.b. Küche 20 min, Wohnzimmer 10, etc. So ist man dann etwas zügiger und ist net die ganze Zeit am putzen.

Und ein weiterer hack ist das Zimmer anzuschauen dass man verlässt: kann man was mitnehmen? Ist alles ordentlich? Das ist dieses "wie ein geist"-Spiel. So bleibt dann auch im groben alles sauber.

Bei den Kindern hat jeder eine aufräumbox. Meist ruf ich sie gleich dass sie ihre Sachen hinter sich aufräumen. Wenn sie aber bocken oder nicht da sind, Pack ich alles was auf dem boden von Ihnen rum liegt in ihre Box in ihrem Zimmer. Dann wird zusammen die Box ausgeräumt und aufgeräumt.

Das spart unheimlich Zeit nicht ständig die Spielsachen aufzuräumen und es bleibt ordentlich.

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Also mir hilft:

- Akkusauger statt Staubsauger mit Kabel
den kann ich immer mal wieder auf die Schnelle nehmen und einen Raum oder das Sofa etc kurz saugen.

- Die Spülmaschine stelle ich jeden Abend an, egal ob voll oder nicht. Morgens räume ich sie aus und dann ist den Tag über immer Platz und nichts steht auf der Spüle.

- Ich habe in den Bädern und der Küche eine Schublade für Putzzeug. Da kann ich immer wenn ich etwas Zeit (und Lust) hab, die Waschbecken und Oberflächen mal eben sauber machen. Wenn ich dafür immer die Treppe runter und alles zusammensuchen müsste, würde das nichts.

- insgesamt mache ich jeden Tag ein bisschen. Mal hier ein Fenster putzen, die obere Etage saugen oder die Betten beziehen. Je nach dem, wo mir gerade nach ist. Ich könnte weder einen Putzplan einhalten, noch einmal in der Woche "alles" machen. Es gibt Tage, da mache ich viel und das gerne, manchmal läuft hier aber auch länger gar nichts. Wobei ich zugeben muss, dass ich seit dem Einzug in unser Eigenheim alles ganz gerne sauber halte und es schon mehr Spaß macht als in unserer alten, kleinen Wohnung.

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"Wobei ich zugeben muss, dass ich seit dem Einzug in unser Eigenheim alles ganz gerne sauber halte und es schon mehr Spaß macht als in unserer alten, kleinen Wohnung."

Keine Angst, das legt sich 😂😂
War bei mir am Anfang auch so, jetzt haben wir uns gut eingelebt und sind in alte Muster verfallen 🤷🏽‍♀️

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..."Die Spülmaschine stelle ich jeden Abend an, egal ob voll oder nicht"...

Da würde sich mein ökologisches Gewissen aber lautstark melden.... warum steht das ungespülte bei Dir denn auf der Spüle und nicht IN der Spülmaschine?!

Da würde es ja keiner sehen und man kann warten, bis sie voll ist?!

LG, katzz

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Alles einfach von anderen erledigen lassen hilft enorm.

Ich habe irgendwann, als meine Kinder im Krabbelalter waren, eingesehen, dass mir Putzen absolut nicht liegt und wirklich Zuviel wird. Das war ständig ein Streitpunkt bei uns.
Also haben wir seit 12 Jahren eine Putzfee. Das hat sehr viel geholfen. Ich möchte die wöchentliche Hilfe nicht mehr missen. Die groben Dinge, wie Badreinigung, feuchte Bodenreinigung, Staubwischen, Fenster putzen oder eben auch mal den Hängeschrank von oben sauber machen nimmt sie mir ab.

Zusätzlich habe ich meinen Saugroboter. Seit er bei uns „eingezogen“ ist, muß ich mir ch noch nicht einmal mehr um die tägliche Bodenreinigung kümmern. Ich habe nur so ein „Billigteil“, welches nicht einmal programmierbar ist. Zum Glück, denn meine Kinder streiten darum, den Roboter zu starten.

Der Geschirrspüler wäscht nur, wenn er voll ist. Ich sortiere das Geschirr vor und säubere es, wenn nötig. Aber die Kinder räumen den Geschirrspüler ein und aus.

Auch Wäsche hängt sich mit tatkräftiger Unterstützung eines Kindes viel leichter und schneller auf. Klammern reichen können schon ganz kleine Kinder und sind dann stolz wie Bolle, dass sie helfen durften.

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Beim aufräumen:

Ich gehe in ein Zimmer mit Wäschekorb. Schmeiße alles rein was dort nicht hin gehört. Bin ich in dem Zimmer fertig nehme ich den Korb und gehe ins nächste Zimmer.

Räume da auf, nehme alles aus dem Korb was in den Raum gehört und schmeiße alles rein was nicht da hin gehört.

Dann mit Korb ins nächste Zimmer usw.

So rennt man nicht ewig hin und her. Spät Zeit!

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Hi,

Wir haben auch ein Eigenheim, ca 130 qm und leben dort mit drei Personen.
Eine Grundsauberkeit bzw. Grundordnung hat sich bei uns bei uns bewährt.

Schmutzige Kleidung kommt sofort in die Wäschetruhe.
Schmutziges Geschirr sofort in die Spülmaschine, diese läuft über Nacht und wird morgens immer geleert.
Müll kommt sofort in die Tonne und bleibt nicht auf der Arbeitsplatte oder so stehen.
Unsere Tochter (6) räumt jeden Abend ihr Zimmer auf - rumliegende Legos oder sonstiges auf die man tritt gibt es also nicht.
Und ich habe einen kleinen Akkusauger. Brötchenkrümel in der Küche oder Sandhäufchen im Flur werden sofort entfernt und somit nicht erst verteilt.
Klingt alles ganz banal, hilft aber.
"Richtig" geputzt mit saugen und wischen, staubwischen machen wir einmal die Woche. Toilette und Bad zweimal die Woche oder nach Bedarf.
Die Wäsche läuft bei mir nebenbei, ca 2 mal die Woche werden 2-3 Maschinen gewaschen, am WE gemeinsam zusammengelegt und weggeräumt.

Bei uns kann man nicht vom Boden essen, aber jederzeit Besuch reinlassen. Das ist uns wichtig. Und das wir uns selbst wohlfühlen natürlich.
LG
N.

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Hallo,

Haushaltstrick Nr.1: Richte deine Wohnung / dein Haus so ein, dass es "putzfreundlich" ist. Wenig offene Flächen, alles hat seinen Platz, wenig Deko. So ist man 1-fix-3 durch und muss nicht erst mühsam alles verräumen, um überhaupt mal was abwischen zu können.

Haushaltstrick Nr. 2: Gar nicht erst so viel Unordnung entstehen lassen. Wenn Dinge nicht mehr gebraucht werden, kommen sie gleich an ihren Platz. Ob ich das Gerät nun in eine Ecke / irgendwo hin räume, oder gleich an seinen Platz, macht zeitlich einen so minimalen Unterschied, dass es sich wirklich nicht lohnt, es nicht wegzuräumen. Wenn ich irgendwo langgehe, gucke ich auch immer, ob ich gleich etwas mitnehmen kann.

Haushaltstrick Nr. 3: Alle machen mit. Also auch die Kinder altersentpsrechend. Ich räume meinen Kindern nicht hinterher, sondern erwarte, dass sie ihren Kram auch wieder mit in ihr Zimmer nehmen. Sie bringen auch mal den Müll raus oder das Leergut weg. Viele Hände, schnelles Ende.

Und dann gibt es viele mehr oder weniger sinnvolle Helferlein. Ich persönlich brauche davon nicht so viele, weil das meiste in meinen Augen gar keine Zeit spart oder nervig ist, aber das sieht jeder anders.

Ich habe jetzt seit einiger Zeit teure Lappen, die andere nicht kaufen würden. Ich bin damit sehr zufrieden und das zum ersten Mal in meinem Leben. Ich würde mir dafür niemals einen Saugroboter zulegen, andere schon.

LG