Hauskredit

Hi,

wir überlegen uns gerade ein Haus zu kaufen.
Ich bin damit gerade total überfordert und vielleicht hat jemand Interesse als Vergleich mir zu helfen.
Wir wohnen derzeit im Raum Frankfurt - Mainz.
Allgemein ist es hier schonmal sehr teuer. Direkte Anbindung und auch nur 15 min nach Frankfurt zu meiner Arbeit.
Wir zahlen derzeit 2.000€ Miete inklusive Internet, für 110qm und 4 Zimmer. Wir denken uns aber jedesmal, das Geld ist weg. So könnten wir lieber die 2.000€ in unser Haus stecken.
Mein Mann will nicht, auf Urlaube verzichten.
Dazu planen wir in den nächsten 2-4 Jahren ein weiteres (2. Kind) zu bekommen.

Ich bin derzeit in Elternzeit, wahrscheinlich noch 2 Jahre und verdiene dann wieder 3.700 + netto
Hinzu kommt mein Mann, selbständig - bei dem weiß ich leider nicht genau was er verdient, er zahlt sich jeden Monat Gehalt aus. Er meinte schön wäre es wenn man der Bank dann 7.000-8.000€ netto präsentieren kann, aber er will nichts versprechen, man muss schauen wie sich die Zeit entwickelt, meine knapp 4.000€ netto sind sicher, sein Geld sehen wir als Bonus an, obwohl er derzeit die kompletten Kosten in Höhe von 2.750-3.500 trägt und tragen kann und Urlaube finanziert, aber er meint das kann sich jederzeit auch mal ändern.
Wir dachten dann ans Umland, vielleicht weiter weg von Frankfurt ziehen, aber mein Mann meint dann fährst du auch mal 1 Stunde oder länger zur Arbeit und da ich nicht mit dem Auto fahre, können Züge ausfallen.
Wir stehen eigentlich so an dem Punkt, an dem wir nicht wissen wie wir das planen sollen
Wir könnten auch hier bleiben, aber mein Mann hat da die größere Angst. Man will sich ja steigern, aber er sagt je nachdem wann das 2. Kind kommt und zeitgleich ein passendes Haus finden wie kriegt man das hin?
+ ich würde dann wieder 3 Jahre lang in Elternzeit gehen, weil mir die Momente mit dem Kind wichtiger sind als Geld.
Er macht sich da nächtelang Gedanken, man will den Abstand der Kinder nicht zu groß haben, aber ob man es finanziell stemmen kann weiß er nicht. Er meint mit den Vorstellungen die wir haben in dieser Gegend sind wir bei knapp 900.000-1.000.000 für ein Haus und das ist eine Summe mit großer Verantwortung.

Aber jetzt zu meiner Frage - vielleicht will es jemand verraten einfach mal Vergleiche zu haben - vielleicht standet ihr mit fast 30 am gleichen Punkt und wusstet nicht was ihr jetzt planen sollt - kaufen oder weiter mieten ? 2. Kind jetzt oder warten bis das Haus da ist ?

Was verdient euer Haushalt netto und wie viel Kredit habt ihr bekommen ? Wie viel Eigenkapital habt ihr mitgebracht (wir wären jetzt bei knapp 80.000 schön wären hier natürlich 150.000 aber dafür bräuchten wir noch paar Jahre)

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"Wir zahlen derzeit 2.000€ Miete inklusive Internet, für 110qm und 4 Zimmer. Wir denken uns aber jedesmal, das Geld ist weg"

Bei 1Mio € und Eurem Eigenkapital zahlst Du am Anfang über 3000€ an die Bank, jeden Monat und nur für Zinsen. Ohne Wohnnebenkosten und ohne Tilgung. Auch das Geld ist weg ohne einen Wert zu schaffen.

Die Denkweise "das Geld ist bei Miete weg" ist nicht haltbar wenn die Alternative schlechter ist.

Mein Plan wäre folgender:
1. Kinder machen
2. Eigenkapital aufbauen
3. entspannen, euch geht es gut
4. in 5 Jahren schauen wie die Lage ist: Eigenkapital, niedrigere Zinsen, Kaufpreise

Dein Mann ist selbständig und braucht finanziellen Puffer. Läuft es mal nicht rund und er muss finanziell umorganisieren können ihm Kredit und die höheren Kosten durch das Haus früher das Genick brechen als ohne. Es gibt gar keinen Grund dieses existenzielle Risiko einzugehen und diesen Druck in sein Leben zu holen. Bei der Konstallation solltet ihr mindestens 20% Eigenkapital haben, eher deutlich mehr. Eure 80t€ sind kein Eigenkapital, das geht für Kaufnebenkosten drauf.

Zu Deiner Frage:
Wir hätten als wir gekauft haben ca. 1000€ Zinsen im Monat bezahlt wenn ich Eure Zahlen nehme. Das ist ein Unterschied zu dem was ihr jetzt zahlen müsstet in Höhe deiner aktuellen Miete. Nur wegen der gestiegenen Zinsen. Es nützt Dir gar nichts zu schauen was andere irgendwann mal gemacht haben. Eure Situation ist anders und jetzt. Macht das beste daraus, dann wird es super!

Bearbeitet von Acid6
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Vom deinem Text her würde ich wohl eher abwarten.
Erstmal das zweite Kind bekommen. Wann und wie viel du danach wieder arbeiten kannst, ist ja auch nicht ganz sicher, das hängt doch immer auch sehr vom Kind ab. Sonst musst du am Ende früher mehr arbeiten, als dir lieb ist oder für eure Familie gut wäre. In so eine Lage würde ich mich nicht ohne Not bringen wollen.

Das mit eurem Einkommen klingt alles sehr wirr. Dein Mann kann es nicht genau beziffern und bei dir sind es gerade 0 Euro. Die Bank rechnet nicht mit Einkommen der Zukunft, sondern mit dem, was gerade tatsächlich da ist.

Dein Mann möchte sich außerdem nicht einschränken. Bei den Hauspreisen bei euch würde das vermutlich schwierig werden.
Ich würde erstmal zu einer seriösen Bank (eure Hausbank?) gehen und mir einmal durchrechnen lassen, wie viel Kredit sie für euch als machbar einschätzen würden. Und dann überlegen, was es dafür gibt und wo. Und dann überlegen, ob ihr das wollt. Und aufpassen, Finanzvermittlern oder unseriöse Banken ist es teilweise egal, ob ihr euch übernehmt, solange das irgendwie noch machbar ist. Uns hätte man einen total irren Kredit gegeben, das wollten wir aber gar nicht. Da wären wir ja nie mit fertig geworden, und genau daran verdienen ja die Finanzierer... Also nicht zu blauäugig sein und realistisch rechnen. Sonst seid ihr am Ende "house poor", also außer einem sehr teuren Haus könnt ihr euch dann gar nichts mehr leisten.

Kinderplanung würde ich nicht wegen einem angedachten Hauskauf verschieben, dem Baby wirds egal sein. ;-)

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Ich würde kein gemeinsames Wohneigentum mit jemandem kaufen über dessen Finanzen ich nicht im Detail bescheid weiss.

Noch dazu sind 3 Jahre Elternzeit echt viel wenn man finanziell eher knapp rechnet.
Was wäre denn, wenn er auf 80% reduziert und du nach einem Jahr mit wenigstens 50% wieder einsteigst? Dann bräuchtet ihr nur 30% Betreuung für die Kids, hättet immer noch viel Familienzeit und die Finanzen würden deutlich besser aussehen.

Solange du nichts Verdienst und dein Mann kein festes Gehalt hat sehe ich schwarz.

Wie wäre es, wenn dein Mann beim zweiten Kind Elternzeit nimmt? Du hast ein fixes Gehalt.

Bearbeitet von Mandala95
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ich weiß es auch nicht genau. -- das ist bei Selbständigen so. -- viele privaten Kosten lässt man "übers Geschäft laufen" und biegt sich so einiges hin. Manchmal hat man Moante mit vielen Rechnungen, dann wieder welche mit wenig.

Was ich machen kann, ist die Steuererklärung des letzten Jahres nehmen und abzüglich Kosten den ausgewiesenen Gewinn geteilt durch 12 nehmen. -- dann hätte ich auch was, das man mit Brutto/Netto jemanden sagen könnte, wenn einer wissen will, was ich verdiene. aber immer in der Rückschau, wenn die Steuer fertig ist.

Meine letzte Steuer ist jetzt fertig. Das war 2022. ---- bis 2023 genacht ist, gehts bestimmt noch ein dreiviertel Jahr.
Also kann ich tatsächlich heute nicht sagen, wieviel ich monatlich veridene, nur sagen, -- es ist mehr als damals und ich kann mir montatlich XY auszahlen. -- Aber eine genaue heutige Zahl kann ich monatlich auch nicht sagen. -- Das ist bei SElbständigen normal.

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Mein Mann ist auch selbstständig, ich weiss wie das ist. Er zahlt sich monatlich einen fixen Lohn aus. Der ist so berechnet, dass er trotzdem rücklagen im Geschäft hat und durch diese selbst ohne Aufträge den Lohn für 6 Monate im voraus garantieren kann.

Wer selbständig ist UND von der Hand in den Mund lebt, sollte kein Wohneigentum kaufen.

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Ich finde, euer Eigenkapital ist ziemlich gering für das was ihr an Einkommen habt. Das geht ja allein für die Kaufnebenkosten drauf. Es sollte auf jeden Fall mindestens das doppelte vorhanden sein von dem was ihr bisher habt und mit Hinblick auf den erwarteten Kaufpreis.
Noch dazu würde ich erstmal abwarten, bis sich die Zinslage etwas entspannt hat, das dürfte nicht mehr allzu lange dauern.
Die Selbstständigkeit deines Mannes und deine Elternzeit macht es schwieriger einen Kredit zu bekommen.

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Also wir wohnen ländlich und vergleichsweise günstig. Mein Mann und ich konnten uns vor den Kindern unser Haus (2 Monate vor dem positiven SST gekauft) und einigen Luxus wie Urlaube, etc. problemlos leisten.
Mit Kind 1 in EZ war es immer noch bequem, Kind 2 kam 1,5 Jahre nach Kind 1 (ungeplant da es bei Kind 1 schon schwer war und wir Hilfe brauchten, aber Kind 2 war natürlich sehr willkommen). Seit Kind 2 und der zweiten EZ bzw längeren EZ ist es zwar finanziell noch alles machbar gewesen, aber wir mussten schon mehr aufs Geld schauen.
Mit einer teureren Immobilie bzw. in einer teureren Wohngegend hätte ich definitiv früher wieder arbeiten gehen oder wir hätten uns verkleinern müssen.
Außerdem ist es mit 2 Kindern noch mal schwieriger mit arbeiten gehen, so empfinde ich es zumindest. Einer ist immer krank und irgendwie nie gleichzeitig sondern zeitversetzt 🙈 Home Office klingt zwar schön, aber wenn man dann 2 Kinder währenddessen versorgen muss wegen Ferien, Kiga–Notbetrieb/Schliesstag/Krankheit, ist das auch eine Nummer härter. Betreuungsplätze für beide zu finden war in unserem Fall nicht so schwer, aber auch das ist ja nicht selbstverständlich, dass man zum gewünschten Zeitpunkt für beide Kinder einen entsprechenden Platz bekommt und somit seinem Job wieder nachgehen kann.

Mein Mann ist im Finanzbereich und hat schon einiges gesehen. Es kam für uns nicht in Frage, einen Kredit aufzunehmen, den wir nicht mehr stemmen können, wenn einer von uns arbeitslos oder krank wird oder aus anderen Gründen ein Gehalt wegfällt. Wir haben uns bei unserer Hausbank beraten lassen und sind super zufrieden mit unserer Finanzierung und zur Not kann auch mit nur 1 Gehalt (natürlich mit Abstrichen in anderen Bereichen) unser Haus gehalten werden. Damals beim Kauf hatten wir ja schon Kinderwunsch, es war klar dass uns irgendwann ein Gehalt zeitweise fehlen würde.
Übrigens ist es der Bank auch herzlich egal, welches Gehalt ihr beide im besten Fall habt, sie rechnen nicht mit „also wenn mein Mann einen guten Monat hat und ich wieder VZ arbeite, haben wir XY netto“. Macht euch besser jetzt eine Übersicht, wie viel ihr netto habt im „schlimmsten“ Fall, also du in EZ und dein Mann Alleinverdiener oder ähnliche Konstellationen, aber mit 2x VZ Gehalt könnt ihr doch nicht eine Finanzierung planen wenn ihr zeitgleich Kind 2 plant.
Verschafft euch eine Übersicht und lasst euch beraten, welche Kreditsumme ihr dafür bekommen würdet. DANN könnt ihr schauen, was der Immobilienmarkt dafür hergibt.

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680k haben wir bezahlt plus Nebenkosten und hatten 150 ek. 2 Kinder hatten wir, drittes geplant . Wir wussten aber das mein Mann sein ref dann beendet und verbeamtet wird und ich hab auch nen sicheren Job. Zahlen jetzt 2000 ab im Monat ( wir haben aber auch einen 1,.. Zins noch bekommen) . 2 Jahre haben wir mit etwas weniger überbrückt und haben jetzt aber , und das wussten wir sicher vorher , 7700 und ab Mitte des Jahre 8500 -8700 netto, da arbeite ich dann wieder 30 anstatt 15 Stunden . Ich bleibe aber auch keine drei Jahre zuhause 😵‍💫 das kann ich persönlich nicht 😀ich würde ja mal schauen was die Bank sagt bei euch ??

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Mit 2.000€ Abtrag kommt Ihr bei 1Mio€ aber nicht hin. Das hätte vor 5 Jahren vielleicht noch irgendwie geklappt, aber die Zeit ist definitiv rum. Euer EK ist für die Summe und euer Einkommen (wo ja keiner weiß wie hoch das wirklich ist) nicht sonderlich hoch.
Die Bank wird sich da schwer tun euch eine Immobilie in dem Preissegment zu finanzieren, denn du fällst aus, hast im Grunde gar kein Einkommen für einige Zeit und bei deinem Mann ist es ein Rätselraten.

Habe eure Zahlen gerade mal schnell im Internet eingetragen. Die ING würde bei 2.000€ Wunschrate und 80.000€EK +20 Jahre Zinsfestschreibung bei 3,71% euch maximal 437.600€ geben. Ihr hättet das Haus dann nach 22 Jahren abbezahlt. Klar, kann man jetzt noch auf 30 Jahre hoch gehen, aber damit kommt Ihr nicht an eure benötigte Summe ran.
Bei 3.000€ Rate wären maximal 600.000€ drin.

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Mein Mann und ich sind jeweils in einem EFH aufgewachsen. Ich wusste daher schon immer, dass ich auch so wohnen will und spare eigentlich schon seit meiner Jugend/seit ich junge Erwachsene bin darauf hin. Am Anfang waren es natürlich im Vergleich Mini-Beträge, aber so lernt man sparsam zu sein.
Mit früher 2.300 Euro netto x13 habe ich in Hamburg jedes Jahr 10.000 Euro weggelegt, ohne mich groß einschränken zu müssen. Kein Auto zu haben, reichte da schon und in der Großstadt brauchte ich es sowieso nicht. Urlaub habe ich trotzdem jedes Jahr 2-3mal gemacht.
Als ich meinen Mann kennenlernte brachte so jeder von uns schon 60.000 Eigenkapital mit. Das haben wir für den Hausbau zusammengelegt.

Aus meiner Sicht muss man sich an einem Punkt entscheiden, was man will. Lebt man auf großem Fuß und gibt hier und da Geld für unnötige Dinge aus, die zwar nett sind, aber man nicht braucht, oder legt man das Geld lieber beiseite und spart sich davon Eigenkapital an. Das ist auch einer der wichtigsten Tipps, die man auf diversen Finanzbloggs lesen kann.

Ich persönlich finde eure derzeitige Wohnung für euren Immobilienwunsch zu groß dimensioniert. Da hat wahrscheinlich euer gutes Gehalt zugeschlagen und ihr habt den Lebensstandard entsprechend hoch geschraubt, statt sparsam auf einem "Nach-Stundentengehalt" weiterzuleben.
Wir wohnen noch in einer 3-Zimmer-Wohnung auf 81qm am Hamburger Stadtrand. Mittlerweile mit zwei Kindern bevor wir im kommenden März Übergabe unserer DHH haben.
Die 81qm werden langsam zu klein, und wir müssten mal ausmisten, für die letzten Jahre waren sie aber vollkommen ok. Früher haben wir als 4-köpfige Familie mit meinen Eltern einige Jahre auf 65qm gewohnt. Das geht auch.

Ok, vermutlich werdet ihr jetzt nicht nochmal in etwas kleineres ziehen. Dafür ist es zu spät und man hätte das von Anfang machen müssen. Ich würde daher an anderer Stelle sparen was geht und den hohen Lebensstandard, den ihr lebt, etwas zurückschrauben. Wie ich oben schrieb, muss man dafür nicht minimalistisch leben. Es reicht schon, sich der Kosten bewusst zu sein, die man hat und seine Ausgaben sinnvoller zu tätigen. Statt des Luxusurlaubs für 7k z.B. die Ferienwohnung für 1,5k und ähnliche Dinge.
Wenn man auf solche Dinge achtet, kann man mit relativ kleinen Einschnitten ohne viel Komfortverlust eine Menge Geld einsparen, das stattdessen ins Eigenkapital fließen kann.

Weiterer Punkt: ich schrieb oben, dass wir gerne ein EFH gehabt hätten. Das hätte bei uns aber nur sehr weit draußen von Hamburg funktioniert, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen. Sobald man dichter nach Hamburg rankommt, wird es teurer bis unbezahlbar. Da wir aus verschiedenen Gründen nicht zu weit rauswollten, haben wir uns nach Doppelhäuser und Reihenhäusern umgesehen. Mit Keller kommt man so auf gleich viel oder sogar mehr qm für weniger Geld. Auch unser Grundstück ist nicht wahnsinnig groß, aber völlig ausreichend.

Dann noch ein Punkt, den du vermutlich nicht gerne haben möchtest und der für euch wohl die größte Einschränkung darstellen wird: wir haben unseren Kredit beantragt, als ich noch in Elternzeit war. Das ging, weil ich nach einem Jahr, bzw. etwas über 2 bei 2 Kindern direkt nacheinander Vollzeit wieder einstiegt. Die Bank hat in der Hinsicht sehr genau nachgefragt und wir hätten zum damaligen Zeitpunkt den Kredit vermutlich auch nicht bekommen, wenn ich hätte länger aussetzen wollen.
Durch einen Jobwechsel haben mein Mann und ich jetzt beide sehr gute Gehälter und wir können trotz der hohen Zinsen, die wir schon mitgenommen haben, relativ entspannt leben.
Das ist leider ein Punkt, den ihr nicht außer Acht lassen könnt und der vermutlich sogar entscheidend dafür sein wird, ob ihr euch ein Haus leisten könnt oder nicht.
Ich denke daher, du wirst dich entscheiden müssen, ob du weitere 5 Jahre in Elternzeit gehen willst, oder ob nicht jeweils 1 1/2 Jahre pro Kind ausreichen.
Mit einem Gehalt, auch wenn es für sich genommen sehr gut ist, werdet ihr keine Immobilie für knapp eine Million finanzieren können.

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Vielen Dank für die Antworten an Alle.

Es wäre schon schön beide Kinder in einem "Hafen" aufwachsen zu sehen, an dem sie immer wieder zurückkommen können, der auch irgendwie immer bleibt.

Mein Mann denkt da lockerer, er meint wir werden überall Erinnerungen und Abenteuer mit dem Kind (später Kindern) haben.

Für ihn wäre es auch ok wenn man in 5-10 Jahren ein Haus kauft. Momentan gibt es eh nichts was passt.

Sein Plan war, dass man 2026 versucht schwanger zu werden, der Kleine geht dann im August 2026 in die Kita und das 2. Kind kommt Anfang 2027. Dann bleibe ich nochmal 1,5 Jahre zuhause bis zur Teilzeit und mach 2-2,5 Jahren ca 2029 dann wieder Vollzeit rein.

Das wären ja sozusagen wieder 5 Jahre abwarten, aber dann wäre die Familienplanung erstmal glücklich abgeschlossen.

Das 1. Kind wäre dann 6 Jahre, das 2. geht in die Kita und beide arbeiten Vollzeit mit einem Haushaltseinkommens von ca 7.000-8.000 netto. Mein Mann will halt das ich auf ca 200.000 EK komme dafür müssen wir halt mein Gehalt komplett weg legen und er zahlt unsere monatlichen Kosten.

Planung sind natürlich immer schwer kommt immer was dazwischen, aber das ist ja ok.

Mal sehen wie es kommt.

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"wenn man in 5-10 Jahren ein Haus kauft [..] Mein Mann will halt das ich auf ca 200.000 EK komme"

Wie auch immer das im Detail gemeint ist klingt es im großen und ganzen nach sehr realistischen Vorstellungen die Dein Mann zum Hauskauf hat.

Die Familienplanung solltet ihr aber dringend von der Idee trennen in einer Immobilie wohnen zu müssen die dann einer Bank gehört. Gehört sie vorerst einem Vermieter ist das flexibler und sehr wahrscheinlich auch günstiger. Ob Du 1 Jahr oder 3 Jahre nicht arbeitest macht sicher einen Unterschied auf dem Weg zum Eigentum. Ob die Elternzeit aber heute ist oder erst in ein paar Jahren wird dagegen finanziell keinen bedeutenden Unterschied machen.

Bearbeitet von Acid6
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Ich glaube deine Vorstellungen treffen nicht ganz die Realität.

Versuche mal einen Termin bei einer Bank zu machen, nur um über den Hauskauf bzw. den Kredit zu REDEN.

Ich vermute mal das wird nichts werden, bei den Summen die du hier veranschlagst.