kein Vertrauen zur Verhütung

Hallo.

Ich weiß nicht, wie es schreiben soll. . .

Für mich war Sex immer eine wichtige Sache, bis heute eigentlich noch, aber ich kann ihn überhaupt nicht mehr genießen, seit ich vor einigen Monaten ungewollt schwanger geworden bin. Wir waren uns sicher, dass es nicht passieren kann. Mein Mann hat sich vor 2,5 Jahren sterilisieren lassen, da wir keine Kinder mehr wollen. . .

Als meine Mens ausgeblieben ist, hatte ich mir zunächst nichts dabei gedacht, dann erfuhr ich, dass ich schwanger bin. #schock

Wir haben uns gegen das Kind entschieden, es gab triftige Gründe dafür. (also bitte keine Moralpredigten)
Die ersten Wochen war Sex eine Utopie für mich. Doch auch irgendwann kam bei mir die Lust wieder und wir haben miteinander geschlafen und natürlich verhütet, mit Kondom. Obwohl es weder geplatzt noch abgerutscht ist, hatte ich bis zur nächsten Mens wahnsinnige Angst, dass ich doch irgendwie SS geworden sein könnte.

Seit letztem Monat nehme ich die Pille wieder, doch auch die gibt mir nicht mehr die Sicherheit wie früher. . .

Mein Mann will sich zwar auch erneut einer Vasektomie unterziehen, doch ich glaube, dasa auch dies mir keine Sicherheit mehr bringen kann. Ständig sitzt bei mir die Angst im Nacken, dass ich wieder irgendwie SS werden könnte.

Jede Verhütungsmethode hat doch ein Restrisiko, abgesehen natürlich von Sexentzug, aber das kann es ja nun auch nicht sein. Sicher werden wir in nächster Zeit doppelt verhüten, aber trotzdem habe ich ein sehr mulmiges Gefühl. :-(

LG

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Hallo,

habt ihr nach der STeri deines Mannes denn lange genug gewartet? Da wird ja dann noch ein Kontroll-SG gemacht und dann na klar bleibt ein Restrisiko, aber ein sehr sehr geringes. Hätte da nicht so gar die Klinik bzw. der Arzt der die STeri von deinem Mann gemacht hat für haften müssen?

Ansonsten braucht es halt Zeit sich wieder entspannen zu können, wenn einem sowas passiert ist. Du könntest dich ja auch noch sterilisieren lassen, um ganz sicher zu gehen.

LG

Kathie