NFP nach der Geburt und in der Stillzeit

    • (1) 04.09.17 - 21:36

      Hallo ihr Lieben,

      ich habe vor 4 Wochen meine wunderbare Tochter entbunden. Bevor ich mit ihr schwanger wurde, haben mein Mann und ich immer hormonfrei mit NFP verhütet, was sehr gut funktioniert hat. Wir wollen das nun gerne bis zur zweiten Schwangerschaft wieder machen.

      Wann fängt man am Besten an, Temperatur zu messen? Nach dem Wochenbett? Und wie verhält sich das mit dem Stillen. Meine Maus will noch alle 2-3 Stunden in der Nacht gestillt werden, da hab ich natürlich keine längere Schlafphase und wache schon gar nicht immer um die gleiche Uhrzeit auf.

      Ich wäre für Erfahrungen und Tipps sehr dankbar!

      • Ich habe jeweils nach Versiegen des Wochenfluss' mit dem Messen und Beobachten wieder angefangen.
        Da es genügt, vor dem Messen eine Stunde geruht zu haben, habe ich einfach immer ungefähr rund um eine bestimmte Uhrzeit gemessen, wenn ich da gerade zum Stillen geweckt wurde. Baby an die Brust, Thermometer an den Messort, nach fünf Min. ablesen und gut. Mit Beistellbett oder Familienbett geht das wunderbar.

        Lass dir ggf. von deiner Hebamme zeigen, wie man im Liegen stillt, falls du das noch nicht so hinbekommst.

        Hallo maerzmaerz,
        erstmal herzlichen Glückwunsch zu Eurer wunderbaren Maus!!! Und dann auch zu Eurer Wahl, nach Deinem Zyklus zu leben. Stillen setzt die Fruchtbarkeit herunter - aber nicht aus.
        Ich gehe nach dem Buch von Dr. Rötzer vor "Natürliche Empfängnisregelung". Da sind die Anhaltspunkte für "Volles Stillen" drin, unter denen man die ersten 12 Wochen Unfruchtbarkeit annehmen kann. Allerdings heißt das mehr, als dass das Kind nur Muttermilch zu sich nimmt. Oft fällt ein Faktor aus und die Unfruchtbarkeit ist damit nicht gewährleistet.
        Das Entscheidende ist in dieser Zeit eigentlich die Schleimbeobachtung. Sobald Zervixschleim auftritt - aussetzen ;-) - drei höhere Messungen abwarten. Dann stellt sich entweder die Hochlage und damit der biphasische Zyklus wieder ein.
        Oder die Temperatur geht wieder runter und Du wartest auf den nächsten "Aufschwung" zu einer fruchtbaren Zeit, die sich mit Zervixschleim bemerkbar macht. Ist der Pubertät bzw. den Wechseljahren ähnlich.
        Schau mal auf der Seite von iner.org. Da gibt es auch Stillmappen (unter "Bücher und Literatur") für einen möglichen "Unendlichzyklus" (also einige Zyklusblätter aneinandergereiht), auf der die wichtigsten Regeln abgedruckt sind.
        Wünsch` Dir gute Erfahrungen weiter! Und finde es super, dass Ihr so dran bleibt und nicht ängstlich auf etwas zurückgreift, was man doch nur ungefähr anwenden kann. Ist aber klar: Wenn man mal weiß, wie es geht, kann man davon gar nicht mehr absehen. :-D
        Und der Weg zum zweiten Kind ist somit ganz leicht zu finden.
        Hilft Dir das weiter? Oder hast Du schon anderweitig Hilfestellung gefunden seit Deinem posting? Machst Du Dich weiter kundig? Du kannst mir gerne auch schreiben, am besten gleich privat, dann finde ich die Nachricht sicher.
        Alles Liebe Euch!
        Kyra #winke

        • (4) 12.09.17 - 10:31

          P.S.:
          Das mit der Zeit zur Temperaturmessung stimmt natürlich auch, aber das weißt Du ja vermutlich sowieso aus Deiner bisherigen Praxis, wenn die Nacht nicht regelmäßig war.
          Nach (!) einer Stunde ruhen hat Dein Körper die Basaltemperatur, die Du für eine Auswertung brauchst, erreicht.
          Liebe Grüße nochmal!

      Hallo!

      Ich würde die Methode nur anwenden, wenn Nr. 2 wirklich schnell willkommen ist. Nach einer Geburt ist man nämlich wirklich fruchtbar :-)

      Unsere Damen sind 18 Monate auseinander. Ich hatte zwischenzeitlich die Pille, NFP haben wir nur zum schwanger werden genutzt.

      Kaum habe ich die Pille wieder abgesetzt, war ich auch schon mit Nr. 2 schwanger.

      Alles Gute,
      Gruß
      Fox

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