Verhütung nach der Geburt wenn Familienplanung abgeschlossen ist

    • (1) 10.09.19 - 11:47

      Mich würde interessieren wie andere Frauen nach der Geburt verhüten, deren Familienplanung (eigentlich) abgeschlossen ist. Ich habe für mich bzw für uns noch nicht das Richtige gefunden ... am liebsten würde ich komplett Hormonfrei bleiben .. Spirale mag ich aber nicht .. mich schreckt der Gedanke irgendwie ab . Immer nur noch mit Kondom verhüten ? Wäre vorerst eine Option .. aber ideal ist das ja auch nicht :-( Sterilisation kommt erstmal für beide nicht in frage dafür sind wir mit knapp 30 und Anfang 30 einfach noch zu jung . Wer weiß was in ein paar Jahren ist 🤷‍♀️
      Würde mich gerne etwas austauschen .. wie andere das machen .

      (5) 10.09.19 - 12:02

      Mein Mann hat sich nach der Geburt unseres zweiten Kindes sterilisieren lassen. Da war er 29 Jahre alt.

      Ich selbst hätte es bei mir allerdings nicht machen lassen, ich war auch nicht einverstanden- im Leben kann noch so viel passieren🤷.

      Lg

      (6) 10.09.19 - 12:04

      Wir haben 2,5 Jahre Kondome genutzt.
      War irgendwann völlig normal.
      Einfach mehrere pro Sex bereit haben, dann kann man genauso rein und raus wie hormonell ;-)

    • Was spricht denn gehen Kupfer?
      Vor dem Kinderwunsch hatte ich eine Kupferkette (gynefix) drin. Das Einsetzen dauert 3 Sekunden, danach spürt man nichts mehr davon. Mein Mann hat auch nichts davon gemerkt und dann kann es ja erstmal paar Jahre drin bleiben.

      Hallo!

      Ich habe nach der 3. Geburt mit einer Sterilisation beim Kaiserschnitt geliebäugelt. Im letzten Moment habe ich mich dagegen entschieden und stattdessen eine Kupferspirale einsetzen lassen. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden und habe 5 Jahre Ruhe. Regelmäßige Pilleneinnahme oder Kondome kamen nicht in Frage, da bin ich einfach zu schusselig/bequem/spontan.

      Obwohl der Kinderwunsch endgültig abgeschlossen ist, wollte ich lieber "kein Kind mehr wollen" anstatt "keins mehr bekommen können".
      Komisch zu erklären, aber gefühlsmäßig war mir diese Variante lieber.

      Liebe Grüße vom Hummelinchen

      Mein Mann hat sich nach abgeschlossen Kinderwunsch einer Vasektomie unterzogen. Wir sind Mitte 30 und der Eingriff ist harmlos und kann auch wieder rückgängig gemacht werden. Also warum sich weiter mit Verhütung rumschlagen?

      Hallo,
      Wir sind auch in der Situation, ich will mir eine Kupferkette einsetzen lassen. Möchte keine hormonelle Verhütung, aber auch nichts, das Aufwand und Disziplin erfordert (haben einige Jahre NFP und Kondom hinter uns) und hoffe dass die Kette weniger Nebenwirkung in Form von verstärkten periodenblutungen hat...
      Liebe Grüße!

      (11) 10.09.19 - 14:42

      Hey,

      hatte erst die Milena, hab sie aber aufgrund massiver Nebenwirkungen entfernen lassen.

      Ich verhüte jetzt mit dem Ladycomp. Ist aber nichts für Menschen, für unter gaaaarkeinen Umständen nie wieder ein Kind wollen.
      Aber ich liebe es. Ich spüre meinen Zyklus mit allem, was dazu gehört.

      Schöne Grüße

      (12) 10.09.19 - 14:50

      Ich habe mich für eine Kupferspirale entschieden. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke und ich habe viel darüber gelesen, wäre die Kupferkette noch besser gewesen. Weil die passt zu jeder Gebärmutter, weil sie verankert wird und keine bestimmte Größe haben muss, um in die GM zu passen.

      Wir standen auch vor dem Problem.
      Meine mirena war *alle*, hätte also gewechselt werden müssen. Kondome....nicht wirklich. Mir ist das gefummel zu unerotisch und allgemein zu unsicher.
      Dann stand Sterilisation im Raum. Bei mir und ihm. Aber Männer lassen ja nicht gern was an ihre Kronjuwelen kommen 🙄😁

      Dann kam eigentlich das beste was mir passieren konnte.....ein Frauenarztwechsel.
      Der, nachdem er meine Geschichte hörte und meine GM sah, mir zu einer Entfernung dieser riet. Wurde dann auch gemacht.

      Ich glaube aber, das mein Mann die Vasektomie gemacht hätte. Günstiger, einfacher und rückgängig machbar.

      (14) 10.09.19 - 16:52

      Hallo


      Auch wenn das nichts für euch ist antworte ich dennoch.

      Ich lasse mich in 2 Wochen sterilisieren.
      Zusätzlich lässt mein Mann aber auch noch eine vasektomie machen.
      Wir sind beide 30 und haben 3 gemeinsame Kinder. Mehr will ich nicht auch in 5 oder 10 Jahren nicht. Dann erst recht nicht ich mach 10 Kreuze wenn unsere Mini in die Schule kommt und hier alles entspannter wird. Da fang ich gewiss nicht nochmal bei 0 an.

      Aaaaaabr ich bin auch eben absolut keine Baby oder Kleinkinder Mum. Mich nerven die ersten Jahre massiv. Dann wenn sie schwimmen Radfahren und 1.20m groß sind werden meine Kinder erst richtig interessant für mich. 🤷‍♀️ ja ich weiß das klingt ultra böse und herzlos.

      Tja ich find es nur sehr komisch das die Krankenkassen mir 5 ss abbrüche zahlen würde aber sich an der steri nicht finanziell beteiligen...

      Naja egal sind ja nur einmalig 700€...


      Hormonelle Verhütung kommt wegen einer hormonerkrankung nicht in Frage.
      Kupferspirale oder Kette kommt aus mangelnder persönlichen Überzeugung nicht in Frage... Ich hab einen Bruder und meine Freundin hat vor 3 Monaten ebenfalls trotz dieser tollen verhütungsmethode positiv gestestet...und sind damit nicht so einzigen im Freundes und Bekanntenkreis.

      Und Kondome nerven uns.
      Wir verhüten jetzt seit knapp 3 Jahren mit nfp und kondomen...
      Nee danke es reicht jetzt. Ich bin nun endlich 30 und hab das ärztliche ok für den Eingriff sowie die finanziellen Mittel.


      Ob Tempi messen etc was für dich ist kann ich nicht beurteilen.
      Ansonsten vll diaphragma oder das Kondom für die Frau?

      Wobei mich persönlich das alles nervt. Aber evtl ist das ja was für euch.


      LG

      Hallo,

      ich habe auch keine ultimative Lösung - aber dasselbe Problem ;-)

      Letztendlich sind wir bisher bei einer Kombi aus Kondom und NfP hängen geblieben:
      Ich messe Temperatur und beobachte Schleimbildung und Muttermundstand. Wenn ich sicher bin, dass der Eisprung mind. 3 Tage vorbei ist lassen wir Kondome für den Rest des Zyklus weg.

      Risiko 1: jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied - Kondome sind nunmal nicht so sicher wie hormonelle Verhütung.

      Risiko 2: wenn man Kondome mal benutzt und mal nicht, kann man sie im Eifer des Gefechts schon mal vergessen... Man muss eben jedesmal über Verhütung nachdenken, es pendelt sich kein Automatismus ein.

      Nachteil für mich persönlich: ich bin sehr nah dran an meinem Zyklus, kann nichts ignorieren und so taucht immer mal wieder der Gedanke auf: jetzt ginge es gerade, wäre es nicht doch schön mit noch einem Baby?
      Aber nur wegen so einer "mentalen Schwäche" wieder Hormone zu schlucken kommt für mich nicht in Frage.

      Eigentlich wollten wir ab meinem 40.Geburtstag wieder hormonell verhüten, weil uns das am sichersten erscheint. Aber da unsere Variante seit jetzt 8 Jahren gut funktioniert, werden wir evtl doch dabei bleiben.

      LG!

      (16) 11.09.19 - 10:40

      Ich habe mir eine Kupferspirale legen lassen, da ich hormonelle Verhütung überhaupt nicht vertrage. Der Nachteil ist aber, dass ich viel stärkere Blutungen als zuvor habe. Ansonsten habe ich jedoch keine Nebenwirkungen und die Sicherheit dieser Methode überzeugt mich ebenfalls. Wenn das für dich nicht in Frage kommt, bleiben nur noch Kondome in Verbindung mit NFP. Ich habe auf diese Art und Weise jahrelang verhütet und bin nie ungewollt schwanger geworden. Nach der Geburt unseres zweiten Kindes wollte mein Mann aber partout keine Kondome mehr benutzen, so dass eine andere Lösung her musste.

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