Sterilisation, Kupferkette oder -spirale?

Ich bin 43, habe ein 9jähriges Kind, habe noch sehr regelmäßige Zyklen und in meiner Familie (Mutter, Schwestern) kommt man spät (Ü50) in die Wechseljahre.

Verhütet wurde jahrelang mit Kondom und jetzt habe ich die Faxen dicke, da das doch oft auf Kosten der Spontanität geht. Häufiger Partnerwechsel gibbet auch nicht.

Nun überlege ich, ob ich mich sterilisieren lasse (dem Mann ist das nicht geheuer bezüglich der psychischen Auswirkungen, für mich wäre es ne riesige Erleichterung im Kopf kein Kind mehr bekommen zu können) oder ob ich mir was mit Kupfer legen lasse.

Ich habe bisher keine besonders starken Blutungen, fürchte aber irgendwie die Nebenwirkungen von Kupfer. Bei der Sterilisation graut mir vor dem möglicherweise früheren Eintreten der Wechseljahre und natürlich auch ein bisschen vor der OP.

Ich hatte mal einen Kaiserschnitt, danach wurde mir von einer zweiten Schwangerschaft abgeraten, weil die Narbe nicht stabil aussieht. Könnte das ne Kontraindikation für Verhütung mit Kupfer sein?

Was würdet ihr machen?

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Ich habe mich nach der 2. Schwangerschaft (war nicht geplant) beim Kaiserschnitt mit fast 33 sterilisieren lassen. Für mich ist die Kinderplanung definitiv abgeschlossen. Ich wollte auch nicht mehr mit Kondome oder Hormone verhüten und mir keinen Kopf um eine weitere Schwangerschaft machen. Es ist zwar erst 1 1/2 Jahre her, habe diesen Schritt aber bisher nicht bereut.

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War die OP schlimm? Hat sich was an deinem Zyklus verändert? Wann warst du wieder fit nach dem Eingriff?

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Da ich sie mit dem Kaiserschnitt gehabt habe, kann ich dir nicht sagen wie es wäre wenn ich nur die Sterilisation gehabt hätte. Ansonsten war es gar nicht schlimm und die Schmerzen aushaltbar, trotz Kaiserschnitt.

Mein Zyklus hat sich nicht verändert, ist genauso wie vorher. Es ist für mich einfach eine Erleichterung nicht mehr an die Verhütung zu denken und fühle mich sehr gut mit dieser Entscheidung.

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Ich kann die Kupferkette sehr empfehlen. So hat man 5 Jahre eine sehr sichere Verhütung und muss sich um nichts kümmern. Hab mal gelesen, dass sie bei "älteren" Frauen sogar länger als die 5 Jahre liegen darf.

Wenn das Thema Familienplanung endgültig durch ist, würde ich persönlich immer eine Sterilisation/Vasektomie wählen. Was mich an solchen Posts immer ärgert ist, dass sich die Männer oft mit fadenscheinigen Ausreden vor einer Vasektomie drücken wollen. Für einen Mann ist das ein kleiner Eingriff, der überhaupt keine Auswirkungen hat. Bei einer Frau ist der Eingriff komplizierter.

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Jam verstehe ich. Prinzipiell fände ich es auch toll, wenn Mann da an sich ran ließe, nur habe ich keine Lust mehr zu diskutieren. Ich will einfach nur ohne Stress im Kopf Sex haben mit längerfristigen Partnern, die ich vorher zum TÜV schicke (HIV und Co)...
Insofern sehe ich das als Akt meiner Emanzipation... und ich bin ja nun auch schon Ü40. Ich will nun wirklich kein Kind mehr.