Wie war es bei euch

Hallo hatte heut Nachmittag schon mal geschrieben.
Und da wurde unter anderem geantwortet niemand wurde darauf vorbereitet Frühcheneltern zu werden bzw. alle wurden ins kalte Wasser geschmissen.

Ich war 9 Std in der Klinik bevor ich einen Wehentropf bekommen habe in dieser Zeit hätte doch mal ein Arzt kommen können von der Neo. und schon mal sagen können was auf uns zu kommt. Und was es für Medizinsche Unterstützung gibt wie z.B. Magensonde, Elektroden, usw. Uns wurde erst auf Nachfrage kurz erläutert wie fit sie ungefähr sein wird wenn sie geboren ist und das auch "nur" von einer Hebamme. Ich wusste trotz das ich schon 2 Kinder habe nicht wie weit ein Baby in der 34+0 lebenfähig sein wird woher auch man beschäftigt sich ja nicht so intensiv mit dem Thema wenn man nicht damit zu tun hat. Schließlich bekam ich nach der Geburt 3 Zettel in die Hand gedrückt. Und Baby und Papa sowie alle anderen waren weg ich war ganz allein im Kreissaal die Hebamme war schnell mal bei einer anderen Geburt.....

Das meinte ich mit vorbereiten..... Hätten wir nicht nachgefragt hätten die uns im Glauben gelassen wir bekommen ein termingerechtes Baby......ohne Probleme bzw. Anpassungsstörungem.....

Und bei der Entlassung genau das selbe viel Spaß und auf Wiedersehen.

Abschlussgespräch ging 10 min aber auch nur weil ich ne Menge gefragt habe.

Wie war es bei euch ?
Ist das so normal ?
Und ich bin eigentlich gut belesen und interessiert und weiß im Nachhinein eine Mege darüber aber zu diesem Zeitpunkt als ich meine Lina das erste mal sah war ich fertig mit der Welt ich dachte sie sei schwer krank als ich die ganzen Kabel und so sah.

Ich verarbeite das jetzt alles erst so richtig Sorry

Lg Knipke

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Hallo,

hab grad nicht viel Zeit aber deinen Eintrag gelesen. Also bei mir was es anders. Wir waren darauf vorbereitet. Unsere Maus kam bei 30+2 und ich musst ab 19+2 liegen, wg. Gebärmutterhalsverkürzung, Fruchtblasenprolabs und einem 8 cm offenen Muttermund. Bekam dann ne Cerclage und die folgenden Wochen waren ein auf und ab. Immer im Wechsel Klinik und zuhause liegen.

Wir wurden vom Kinderarzt aufgeklärt, schon lange im Vorfeld. Also ich hatte ne ungefähre Ahnung was auf mich zukommt. ICh war auch dann überrascht, wie gut die Kleine nach der Geburt aussieht, ich hätte es mir schlimmer vorgestellt.

Wobei mich der Zeitpunkt der Geburt insofern in kaltes Wasser geschubst hat, als das ich tags zuvor bei meinem FA war und der Befund tatsächlich sehr stabil war und ich und der FA zuversichtlich waren, das wir es tatsächlich bis zur 36 SSW schaffen. Hätten wir auch, da bin ich sicher. Leider wollte meine alte KS Narbe nicht mehr mitmachen, zu allem überfluss bekam ich auch noch heftige Wehen. Im KH wurde eine Einblutung in der Narbe festgestellt und mir wurde dann klar und deutlich gesagt, das wir ein Frühchen bekommen und das nach vollendeter Lungenreifung mittels Spritze zwei Tage später der KS gemacht wird. Solang sollte ich am CTG im KReißsaal bleiben und alle zwei Stunden US um die Narbe zu kontrollieren. Es waren höllische Schmerzen, die Wehen ließen sich auch nicht mehr aufhalten und somit sollte der KS eigendlich Mittwoch mittag stattfinden, statt Donnerstag.

Leider haben wir das auch nicht mehr geschafft. Mein Körper wollte nicht mehr unsere Maus auch nicht mehr. Pathologisches CTG, fehlende Herztöne, Wehensturm, Kreislaufkollaps bei mir und somit Not KS. Innerhalb von vier Minuten war das Kind da. Es stellte sich herraus das meine Gebärmutter nicht nur im Bereich der alten KS Narbe gerissen ist, sondern auch hinten und es nach vorne eingeblutet hat. Ziemlich tückisch das ganze, das Fruchtwasser war auch schon blutig.

Das ist das, was ich zu verarbeiten versuche und das immer noch an uns nagt. Gerade auch diese höllischen Schmerzen werd ich nie vergessen und obwohl die Geburt jetzt acht Wochen her ist, hab ich nachts noch Alpträume und träume von den Schmerzen.#kratz

Also bei uns eher Geburt, als Baby. ;-) Aber bei uns kam auch trotzdem nochmal ein Kinderarzt in den Kreißsaal um nochmals aufzuklären, als es in die heiße Phase ging. Schade das es bei dir nicht so war...:-(

LG S.

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Hallo,
jetzt bei meiner Tochter war ich vor bereitet.Es ging sehr schnell.
Ich kam abends ins Krankenhaus und die ganze Nacht über versuchten die Ärzte die Wehen mit Medikamenten auf zu halten.Das half überhaupt nicht und dann wurde die Kaiserschnittnarbe so dünn,das meine Tochter sofort geholt werden musste.
Also nicht wirklich Zeit um darauf vorbereitet zu werden.
Mir wurde nur gesagt das im Op der Kinderkardiologe wartet da die kleine einen Herzfehler hat.Gesehen habe ich ihn vorher auch nicht und es ging erst mal darum die kleine schnell zu versorgen.
Geboren ist die kleine in der 34 Woche.
Die Ängste und die Unsicherheit die man in so einer Situation hat,sind einfach groß,aber manchmal hat man einfach keine Zeit mehr um sich vor zu bereiten.
Aber nach der Geburt bin ich sehr gut betreut worden und es kam eine Psychologin,weil ich sehr fertig war und Angst hatte,da meine kleine nicht gesund zur Welt kam.
Durch die direkte und schnelle Betreuung konnte vieles aufgefangen werden.
Aber auch jetzt denke ich ganz oft an diese Situation,als ich die kleine das erste mal völlig verkabelt gesehen habe.Das sind Dinge die vergisst man nicht.

Sternenschnee

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Hallo,

ich musste auch ab der 16. ssw liegen wegen gebährmutterhalsverkürzung und trichterbildung. dann bekam ich noch die cerclage gelegt und 2 wochen später hatte sich wieder ein trichter gebildet. also musste ich in das nächste kh mit intensiv verlegt werden.ich hing dann noch 11 tage am wehenhemmer und dann kam unsere kleine bei 24+3 mit 485 gramm. ich fand es auch sehr schade, dass uns nichts gesagt wurde. es kam kein arzt und hat uns erklärt was in den nächsten wochen auf uns zu kommt.

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Hallo!

Ja nun verstehe ich, was Du mit vorbereitet meinst.
Dachte nur, dass ja wirklich keiner wirklich wissen kann, was einen erwarten wird.....
Tut mir leid, dass Du Dich angegriffen gefühlt hast #schmoll.
Jeder von uns war erschrocken, als er sein Kind zum 1. Mal sah und hatte schreckliche Angst vor der Zukunft.

Ich lage schon lange in der Klinik, bevor es zur Geburt kam.
Hätte die Mögichkeit gehabt mit einem Kinderarzt zuvor zu sprechen.
Habe aber mit der Psychologin, die mich in den 3,5 Monaten im KH betreut hatte ausgemacht, dass es meine Ängste nur verstärkt hätte.

Hatte dann relativ schnell plötzlich nachts unstillbare Wehen und es kam zum Kaiserschnitt. Als ich wach wurde waren meine Kinder da. Ich habe nur meine Tochter in der Nacht sehen können. Mein Sohn lag in einem Inkubator in einer Zimmerecke, die mit der Liege auf der ich nach Sectio lag nicht befahren werden konnte....schade. Mein Sohn verstarb.

Habe meine Tochter dann das erste mal richtig gesehen inklusive aller Kabel etwa 10 Stunden nach der Geburt. Ein liebes Schwesternteam erklärte uns alle Sachen und nahm uns die Angst. Eine psychologische Hilfe gab es dort auch. Am Anfang gab es ein ausführliches Gespräch ( am 1. Tag) über alle Risiken bis hin zum möglichen Tod auch meiner Tochter.
Dann gab es mindestens jede Woche ein längeres Gespräch über die Fortschritte, Probleme und Planungen. Zwischendurch kurze Info´s der Stationsärzte. Täglich Befundinfo´s ducrh unsere behandelnde Schwester ohne Nachfrage.Die Entlassung wurde von heute auf morgen entschieden und es gab ein kurzes Gespräch. Am Folgetag direkt Vorstellung bei unserer Kinderärztin heimatnah ( wurde von der Klinik vereinbart und die KIÄ wurde informiert von unserer Stationsärztin über den Stand der Dinge).
Seither regelmäßige Termine in der Frühchenambulanz der Klinik.

Vielleicht solltest Du über die Frühchenstation Kontakt zu Selbsthilfegruppen von Frühcheneltern aufnehmen.

Lg Jasifrosch

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Hallo !!

Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt habe deine Aussage nur aufgeschnappt um einen neuen Beitrag zu eröffnen ob es wirklich so ist....;-)

Lg Knipke

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Hallo,

willst Du Dir nicht zum Verarbeiten eventuell professionelle Hilfe suchen? Hast Du eine Nachsorgehebamme, die Du um Hilfe fragen kannst?

Zu Deiner eigentlichen Frage: unsere "Vorbereitung" bestand darin, dass man uns im Kreissaal sagt, dass es zur Geburt sehr voll werden würde, da man für das Kind reichlich Ärzte etc. dazuholen wollte. Und dass unser Kind nach der Geburt erstmal auf die Neo-ITS kommen würde. Mehr erklärt wurde nicht und wir waren auch zu baff, um weitere Fragen zu stellen.
Und nach der Geburt wurden wir von den Schwestern immer informiert, wie sich unser Kind so gemacht hat und wie wir das im Verhältnis zu Schwangerschaftsdauer/Alter zu sehen haben. Klar ist eine Magensonde kein schöner Anblick, aber selbst da haben die Schwestern mir eine gute Einstellung zu vermitteln können.
Vorbereitet war ich nicht und kann man glaube ich auch nie sein, da die Kinder ja auch bei gleicher SSW sehr unterschiedlich sein können.

Und jetzt zu Hause vertraue ich auf unsere Hebamme und Kinderarzt, die uns sagen, wo es eher hängt und was ganz normal ist. Klar könnte ich jetzt jammern, dass wir KG brauchen, aber ich sehe das positiv und freue mich über unsere individuelle Förderung. Das könnten wir in organisierten Kursen (Pekip, Delfi) sicher nicht in der Form genießen.

Gruß Lucccy

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Hallo,

wir waren schon irgendwie darauf vorbereitet gewesen das Tim ein Fruechen wird, weil ich schon im KH lag, aber das er so ein kleines Fruechen wird, damit hat keiner gerechnet. Geplant war es bei uns gewesen Tim spaetestens bei 34+0 SSW zu holen wegen meiner Placenta praevia totalis die ich hatte. Als ich aber auf einem trotz Wehenhemmer starke Wehen bekommen habe, ist der Neonatologe zu uns gekommen und hat uns aufgeklaert. Ich fand die aufklaerung von ihm sehr gut, er hat von anfang an gesagt er kann nicht viel sagen, er koennte uns mit fakten und zahlen voll knallen, aber ob sie auf unser Kind zutrifft kann er nicht sagen. Das Gespraech ging bestimmt 20 Min. bis ich schliesslich in den OP kam und unser Zwerg geholt wurden ist. Was ich auch toll fand, die Hebamme, der Narkosearzt und die Oberaerztin sind staendig rueber gelaufen und haben geschaut wie es dem Kleinen geht!

Das Entlassungsgespraech ging bei uns auch ca. 20 Min. und wir hatten wenig fragen. Sie haben sich sehr viel Zeit genommen. Es war keine grosse Klinik in der Tim lag, ich denke dadurch hatten sie doch mehr Zeit fuer uns gehabt! Sie sind uns damals entgegen gekommen, wir hatten einen Tag vor Entlassung das Gespraech und einen Tag spaeter konnte ich ihn morgens abholen, obwohl eigentlich erst Mittags entlassen wird.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 5 J. & Nick 4 J. mit Tim 10 M. (geb. 26+4 SSW/korr. 7 M.)

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Hallo Du ,

mir war von Beginn der SS an bewusst gemacht worden, das es auf Grund meiner Nierenerkrankung sein kann das ich ein Frühchen bekommen . Wie lange wir durchhalten würden wusste niemand . Das wir es bis in die 34 SSW geschafft haben lag daran das ich meinen Körper sehr gut kenne und meinem eisernen Willen ... und ein bisschen auch am lieben Gott ( naja egal ) Ich hab mich die SS über nie mit dem Thema Frühchen befasst . Ich hatte schon meine eigenen beruflichen Erfahrungen gemacht und keine besonders schönen Bilder im Kopf also hab ich das verdrängt. Als es dann soweit war das man entschieden hat den kleinen zu holen hatte ich 2 Tage um das zu verarbeiten . Im KH hat man uns nicht so wirklich aufgeklärt weil jedes Kind so verschieden ist. Der Chefarzt der Kinderstation ist ein guter Freund von uns und das hatte echt ne Menge Vorteile ... Aber glaube mir wirklich vorbereitet ist man auf den Anblick nicht. Unser kleiner kam ohne Lungenreife zur Welt und musste am Anfang sogar beatmet werden und wir hatten bei all dem Glück was wir bis dahin hatten gehofft er würde es selber schaffen . Naja nach 4 Wochen war er stabil genug um entlassen zu werden . Da es mir sehr schlecht ging durfte er sogar noch ein paar Tage länger bleiben bis bei mir die letzten Untersuchungen abgeschlossen waren . Alle waren wirklich nett und aufmerksam . Aber ohne nachfragen hat man hier auch nicht soviel erfahren . Verarbeitet hab ich das Ganze auch noch nicht ganz . Ich wünsch dir viel Kraft dafür ....

lg Cloudine mit zwei Mäusen 6 und ( oh Himmel ) schon 16 Monaten !

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Bei mir war es ähnlich wie bei Jasifrosch (lag aber auch daran, daß es dasselbe KH zum selben Zeitpunkt war :o) )

Allerdings wurden wir nicht über einen möglichen Tod oder Gehirnblutung informiert. Da gab es wohl keinen Anlass zu. Aber eben zum intubieren und so. Gott sei Dank, hat der Zwerg es selber gepackt, das es nicht nötig war.
Die Schwestern hatten uns dann die ganzen Kabel erklärt und auch, daß die Infusion am Kopf schlimmer aussieht als es ist. Er hatte dann noch (ich glaub es war ein Infusionskabel -hab leider immer noch keinen Bericht bekommen, obwohl mehrmals angefordert und ist schon so lange her) was übers Handgelenk bis kurz vorm Herz gelegt bekommen. Auch das wurde alles erklärt. Auch die OP für ihn (hatte eine Leistenhernie). Über den aktuellen Zustand wurden wir alle paar Tage informiert. Teilweise direkt von den Ärzten. Zwischendurch dann auf Nachfrage immer das momentane Gewicht. Auch haben die Ärtze der Neo druck gemacht, als er endlich das OP-Gewicht erreicht hatte, daß es sehr schnell geht. Klar sie brauchten den Platz auch dringend.

Das ich ein Frühchen bekommen würde wußte ich auch schon vorher. Darüber hat man mich im anderen KH (wo ich 2x lag) aufgeklärt. Aber eben auch, daß man nie im Vorfeld genau sagen kann wie sich die Zwerge entwickeln.

Und in den ersten Tagen kam eine Dame vorbei, die auf der Frühchenstation seelischen Beistand bietet und wo man sich ausheulen kann. Hab ich nicht genutzt, aber fand ich sehr gut.

Ich denke Du hast einfach Pech mit den KH/Ärzten gehabt. Das hatte ich eher bei meiner SS gehabt. Im ersten KH haben die Ärzte immer gesagt, daß noch alles in Ordnung ist, mit der Versorgung. Das der Notch nur auf einer Seite wäre. Im anderen KH hieß es dann - nö waren immer schon beide Seiten (hatte die Unterlagen vom anderen KH dabei).

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Hi

Dass der Große ein Frühchen wird ahnte ich von Anfang an. Keine Ahnung warum. Als ich dann bei 21+0 (glaub ich) mit verstrichenem GMH ins Krankenhaus musste bestätigte sich meine Ahnung. Ich lag fast 5 Wochen bis 25+5 auf der Frauenstation. In der Zeit hab ich keinen Kinderarzt gesehen. Bei anderen auf der Station hat er wohl vorbei geschaut. Ich wurde irgendwie vergessen. Dann fingen am morgen leichte Wehen an. Hab ich nicht bemerkt, aber aufm CTG hatte man welche gesehen. Niemand unternahm etwas. Hätte man aber auch nichts mehr machen können, weil er wollte raus. Gegen mittag ging es mit den Wehen dann ganz schnell. Hatte dann Wehen mit 1min Pause dazwischen. Ließen sich nicht mehr aufhalten. Also Notsectio. Er kam auf die Intensiv und ich hab den restlichen Tag nicht wirklich mitbekommen. Am nächsten Morgen sah ich erst wie klein er war. Traute mich nicht ihn anzufassen. Ihm gings sehr schlecht. Ärzte sahen wir zwangsweise täglich mehrmals. Eine Schwester stand anfangs auch durchgehend neben seinem Bett. Reden wollte ich anfangs nicht. So bekam ich durch zusehen raus was die Kabel und Schläuche waren. Man gab mir dann ein Buch über Frühgeborene wo wirklich alles erklärt wird. Saß also lesend neben dem Bett.

Eine Nottaufe und ein Gespräch, dass die Medizin an ihren Grenzen ist bekamen wir noch mit auf dem Weg. Der Seelsorger nervte mich immer mit dem gleichen Satz: "Da können sie jetzt nicht viel machen. Nur da sein können sie." Danke für die Info. Hab rausbekommen, dass man ihn mit schweigen am schnellsten los wird also schwieg ich. ;-)

Hab mich beim 2. Kind trotzdem fürs gleiche KH entschieden, weil sie unseren Großen super versorgt haben und mir das am wichtigsten war. Ich lag wieder auf der Frauenstation. Hörte den Satz, dass ein Kinderarzt noch vorbei kommt. Kam in den 3 Wochen aber auch nicht. War mir egal, weil ich vom Großen ja schon alles kannte. Die Schwestern der Kinderstation hatten mit mir gehofft, dass der 2. sich mehr Zeit lässt. Er kam 27+6 und alle waren mit uns froh, dass er ohne Komplikationen durchgerannt ist. Selbst die Schwestern die den Großen nur vom hören her kannten. Der Große ist eine kleine Legende auf der Station wegen seinem schweren Weg. Die Schwestern sind ihn dann bestaunen gegangen. ;-)

Ich hab mir immer gesagt, dass es meinen Kindern gut gehn soll. Und das tat es. Da war es mir egal was ich wann erfahren habe.

Wünsch euch alles Gute.

Liebe Grüße Bobinha mit großem Mr. Ich-teil-alles-mit-meiner-Freundin und kleiner Mr. Pupskanone

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Hallo

Bei meinem Sohn war ich darauf vorbereitet.

Ich hatte schon lange Probleme mit der alten KS Narbe, lag deswegen auch vor der Geburt in der Klinik, hatte viele Gespräche mit den Ärzten der Gyn, dem Chefarzt der Kinderklinik, Hebammen, betroffenen Müttern etc. Also ich hatte eine ungefähre Ahnung, wie es unserem Knöpfchen gehen wird, wenn er geholt wird.

Wir haben ja auch um jeden Tag gekämpft, die Ärzte haben immer abgewogen, ob es noch vertretbar ist ihn noch im Bauch zu lassen etc.

Wir haben uns im Vorfeld die ITS angeschaut, die Frühchenstation (auf die wir dann aber nicht kamen, Felix wurde direkt von der ITS entlassen), die komplette Kinderklinik. Mit dem Personal haben wir sprechen können. Auf alle Fragen (und ich hatte ne Menge) haben wir immer kompetente Antwort bekommen.

Als ich noch in der Klinik war war ich natürlich total fertig. Es gab immer ein hin und her ob Knüpfchen nun geholt wird oder nicht. Ich hatte das Gefühl jeder würde mir was anderes sagen. Aber im Endeffekt war es ja auch ungewiss und ich bekam natürlich nur soweit Auskunft wie an sie eben halbwegs verlässlich geben kann. Das weiß ich nun, mit etwas Abstand, ja auch.

Als Knöpfchen dann da war bekamen wir auch immer kompetente Antworten auf alle Fragen, alles wurde uns genau erklärt, wir wurden super gut angeleitet (beim Sondieren, mit dem Monitor etc). Als er stabil war habe ich ihn komplett selbst versorgt.

Vor seiner Entlassung hatten wir ein langes Gespräch mit dem Chefarzt der Kinderklinik. Er klärte uns nochmal über alles auf, beantwortete alle Fragen und war auch hier sehr kompetent.

Also ich war sehr zufrieden mit unserer Klinik und fühlte mich trotz allem sehr gut vorbereitet, auch wenn wir eigentlich alle vor der Geburt (sogar noch während dem KS) mit wesentlich weniger Anpassungsschwierigkeiten rechneten und es komplett anders kam, als wir dachten.

Liebe Grüße

Bianca