Blutarmut bei Frühchen

Hallo ihr alle,

wer hatte ähnliches: mein kleiner hat eine ausgeprägte Anämie unklarer Ursache. Er kam am 14.12. bei 31+4 zur Welt der eigentliche ET wäre jetzt am Samstag.
Auf der Neo haben die Ärzte festgestellt das er eine Anämie hat. Sein hb lag damals bei 5,7 wurde dann 2mal transfundiert, jetzt ca. 4 Wochen später ist sein hb wieder gesunken gestern Kinderarzt und Kinderklinik zur Kontrolle. Hb war gestern bei 7,9 in der Kinderklinik beim Arzt 6,2. Ich mach mir solche sorgen. Denke das er bald wieder eine transfusion brauch. Wurde gestern 5 mal gestochen und muss am Donnerstag wieder zur Kontrolle. Der arme tut mir so leid vor allem da er so herzzereisend geheult hat das ich auch fast mitgeheult hätte.

Anscheinend ist eine Anämie bei Frühchen sogar ziemlich häufig.
Komisch ist nur das die Ärzte kein Hinweis haben wo das Blut hingeht bzw. was ihm fehlt. Er trinkt ist munter hat meistens nach dem Essen 2 Stunden wo er wach ist und auch abends nicht zum einschlafen zu bewegen ist. Er ist halt oft blass aber nie so wie in der Klinik, da war er kurz vor der Transfusion gelb.

Legt sich das alles wieder?! Oder muss ich mich mit niedrigen Eisenwerten bei ihm abfinden.

Hoffe es kann mir irgendjemand helfen.

Grüße Miri und Sorgenkind

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Hallo,

bekommt er denn Eisentropfen?

Unsere Kleine geboren am 30.11.11 bei 30+2 hatte auch einen HB Wert von fünf (komma nochwas) und hatte dadurch massive Sättigungsabfälle. Sie wurde auch transfundiert und der HB Wert war bei der Entlassung vor drei Wochen noch stabil.

Wir sollten aber Eisentropfen geben, dreimal täglich. Aber ich denk mir fast das der HB Wert wieder gesunken ist, die Kleine wirkt mir ein wenig blass und diese Tropfen soll man blöderweise zwei Stunden vor oder nach einer Mahlzeit einnehmen, da diese durch Milchnahrung nicht gut im Körper aufgenommen werden. Tja, doof unsere Kleine trinkt alle zwei bis drei Stunden, somit wird die Eisenaufnahme wohl gehemmt. :-/

Also ich mach mir erstmal keine Sorgen. Lass das ganze morgen mal kontrollieren, aber im Endefekkt kann man eh nicht viel machen. Solang es den Kleinen gut geht und sie trinken, denk ich dürfte es kein Problem sein.

LG S.

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Hallo,
mein Sohn hat insg. 17 Bluttransfusionen bekommen, auch hatte er Probleme mit dem Zuckerhaushalt. Er hatte auch nur 475g bei der Geburt...Aber er hat dann irgentwann dank der Eisentropfen stabile Werte..jetzt gebe ich ihm immer noch jeden 2ten Tag 10 Tropfen vorsorglich...also das wird schon besser die Ärzte habeb uns erklärt dass es dauern kann bis der Körper des kleinen sich vernünftig einstellt...also wie immer muß man Geduld haben und das mit dem piks ist gruselig.....aber zum Gück haben sie es nachher vergessen...
LG

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Hallo,

meine Große ist in 33.SSW geboren und hatte auch eine ausgeprägte Anämie bekommen. Es hat sich so langsam eingeschlichen. Am schlimmsten war es ca. 3 Monate nach der Geburt.

Unser Kinderarzt hat es ignoriert. Als sie dann schon reichlich schwach war, habe ich den Arzt gewechselt. Es war knapp vor einer Transfusion, aber wir haben es noch mit Eisen-Tropfen retten können. Den Einweisungsschein für die Klinik hatte ich schon.

Heute ist sie knapp 6 Jahre und hat in den letzten Jahren immer mal wieder ein Eisenpräparat gebraucht. So lange sie es nahm, ging es ihr gut, war körperlich leistungsfähig. Als es alle war, ging die Schwäche, Müdigkeit, Abgeschlagenheit wieder los.

Ich war mit ihr dann bei einer Homöopathin. Die sagte uns, dass sie nun nicht mehr Eisen braucht, sondern Phosphor.

Ich habe mich damit abgefunden, dass sie immer wieder ein wenig Nachhilfe brauchen wird.

LG
Rastamanattila