RSV-Erfahrungen?

Hallo ihr Lieben,
ich hatte ja vor ein paar tagen schon geschrieben, dass mein Mini wieder eine bronchitis hat...nun ja, es ist leider eine Lungenentzündung durch RSV. Habt ihr Erfahrungen? Wie lange waren eure Mäuse in der Klinik? Wie lange haben sie damit zu schaffen?
Ach man, ich mach mir so Sorgen, gestern Abend hatte er wieder heftige Atemnot, Heute ist es zwar etwas besser, aber die Ärzte meinten es könne Schubweise kommen.
LG eine besorgte lena mit zwei Engeln im Herzen und Jonathan fest im Arm

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Erfahrung hab ich nicht, Lara wird ja noch diesen Herbst /Winter gegen RSV geimpft (Synagis)...aber ich wünsche euch gute Besserung.

Hab von anderen gehört, daß meist 1-2 Wochen Klinik waren bei RSV.

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Hallo esha,

mein BPD Kind hatte leider eine RSV Pneumonie.
Es ging ihr damals sehr schlecht.

Sie hatte typische Symptome einer Lungenentzündung.
Sauerstoff, Cortison und Antibiose brauchte sie.
Nach 48h Behandlung ging es ihr etwas besser.
Entlassen wurde mein Kind nach einer Woche.

Gute Besserung!

belala

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Hallo,

wir liegen seid fast zwei Wochen. Die RSV Impfung kam zu spät. Erst war es "nur" ne Bronchitis, dann kam täglich was neues dazu.

Es wird immer schlimmer. Mausi ist intubiert. Keine Ahnung wie lang es noch dauert. Unser Zustand ist kritisch, zur Zeit aber stabil.

Wie lang es noch dauert weiß ich nicht. Der Arzt meinte mehrere Wochen.

LG und gute Besserung. Hoffentlich geht es bei euch schnell.

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Oje, da hat es euch wirklich sehr erwischt.:-(

Ich drücke euch fest die Daumen, dass Mausi bald wieder extubiert werden kann.
Gute Besserung!

LG,belala

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Oh nein, dann hoffe ich es wird bei euch bald besser. Bei uns ging es auch mit ner Bronchitis los, und es wird auch Schubweise schlechter...zur Zeit bekommt er Sauerstoff...Gestern noch nicht...aber er ist ja schon älter als deine Maus.
Alles Liebe#liebdrueck

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Gute Besserung.

Bin froh, dass Greta auf mein Drängen in ihrem 1. Winter mit Synagis geimpft wurde.

Lg Jasifrosch

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Hi,
mein Kleiner war zwar kein Frühchen (36+6), hatte aber RSV im stolzen Alter von 2 Monaten.

Angefangen hat es als leichte obstruktive Bronchitis, ging ihm prima, Kinderarzt war zufrieden, hat gut getrunken - schien alles gut zu sein. Der Rest war lehrbuchhaft: Am Tag 3 ging es innerhalb von wenigen Stunden massiv bergab.

Ging damit los, dass er nachts nicht viel getrunken hat - da Babys ja oft ihr Trinkverhalten mal variieren habe ich mir da noch keine Sorgen gemacht. Als er danach nicht wie eigentlich üblich morgens wach wurde, sondern einfach weitergeschlafen hat wurden wir schon aufmerksam. Als er dann wach war hat er nicht getrunken. Es ging einfach nicht.

Ich habe noch versucht, ihm etwas Milch vom Löffel zu geben - Fehlanzeige. Er war schlaff, hat nur auf meinem Arm gehangen und ab und zu aufgeschrien.

Ich bin dann mit ihm in die Kinderklinik (war Sonntag, und unser kinderärztlicher Notdienst ist dort angesiedelt). Dort wurden wir dann netterweise vorgezogen, was die Wartezeit erheblich verkürzt hat. Und direkt eingewiesen, bei einem baby, das nichts trinkt war mir das schon vorher klar gewesen - der KIA hatte direkt den Verdacht auf Lungenentzündung, der sich später auch bestätigt hat.

Dann mussten wir über 2 Stunden auf die Ärztin vom Krankenhaus warten, die die Aufnahmeuntersuchung machen sollte. Es gab wohl einen Notfall. Danach waren wir einer - in diesen zwei Stunden ist die Sättigung von einem anfänglich noch akzeptablen Wert von 95 auf unter 80 gesunken, mein Kleiner hat immer flacher geatmet und immer wieder längere Pausen eingelegt. Man konnte zusehen, wie er abgebaut hat. Dieses Bild, wie er eine zunehmend graue Gesichtsfarbe hatte, das Gesicht war eingefallen, die Fontanelle auch (was NICHT am Flüssigkeitsmangel lag, der war noch lange nicht so schlimm dass er irgendwelche Auswirkungen gehabt hätte) - es war einfach schlimm, ihn so zu sehen.

Dann gings schnell, Cortison und Sauerstoff (nicht intubiert) - und genau so schnell, wie die Werte schlechter wurden wurden sie auch wieder besser. Cortison hat er nur einmalig bekommen. Anitbiotika gabs auch, prophylaktisch, seine LUngenentzündung war viraler Natur (Blut wurde untersucht). Er hat die ersten zwei Tage praktisch nur geschlafen, war zu müde zum trinken, hing am Tropf.

Dass es aufwärts geht hat man aber an den guten Werten gesehen. Er hat sich halt einfach gesund geschlafen. Rückfälle hatte er keine. Wir haben die ganze Zeit mehrfach täglich mit Salbutamol inhaliert. Sauerstoff konnte schon nach einem halben Tag wieder reduziert und dann abgenommen werden.

So schlimm es am Anfang aussah - so schnell hat er wieder aufgebaut. Ab Dienstag konnte ich wieder etwas stillen, das wurde dann immer besser - und am Freitag durften wir wieder nach hause.

So, wie er sich bei der Aufnahme gezeigt hat waren alle erstaunt, wie gut er das alles weggesteckt hat und wie schnell er sich erholt hat. DAS hätte am Sonntag keiner prophezeit.

Am Montag nach der Entlassung waren wir noch mal zur Nachkontrolle beim Kinderarzt - und es war absolut nichts mehr feststellbar.

Was leider geblieben war und auch eine häufige Folge ist war ein Kind, das extrem anfällig für Atemwegserkrankungen war. In den ersten 2,5 Lebensjahren hatten wir über 20 Bronchitiden. Das wurde erst im letzten Sommer langsam, aber bis heute deutlich besser. Jetzt ist er schon 3 Jahre alt, und die letzte Bronchitis Monate her - ich denke, wir haben jetzt einfach auch die letzten Spätfolgen hinter uns lassen können.

Wobei man aber auch dazu sagen muss: mit sehr wenigen Ausnahmen hat er die Bronchitiden sehr gut weggesteckt, war nur selten noch wirklich "schwer" krank.

Viele Grüße und gute Besserung,
Miau2

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Hey...haben das erst letzten Dezmeber hinter uns...erst war es der RS-Virus mit schwerer Bronchitis....war sehr schwer, Paul hatte 5 tage lang Sauerstoff dran...nachts überwiegend...dann sollten wir nach 7 tagen entlassen werden da kam plötzlich hohes fieber dazu....dann wurde er geröngt und dabei wurde dann eine Lungenentzündung festgestellt....haben sofort mit Antbikia begonnen erst durch die Venen doch die waren schon am ersten Tag dicht so das sie es Oral weiter geben mussten, nach einer weiteren Woche pünktlich am Heiligenabend wurden wir entlassen und ich durfte das Medikament zuhause weiter geben....mussten nach Wehinchten zur nachkontrolle war aber alles okay...er hatte damals einen Schweren Start..und schon immer probleme mit der Luft, demmächst steht die Rachenmandel op an, da zuviele Atemaussetzer in der nacht...

Da hilft nur durchhalten diese RS-Viren können sehr hartnäckig sein bei so kleinen Patienten...haben es ja gemerkt da waren 2 Jährige mit im Zimmer die waren nach 3-4 tagen wieder zuhause und wir....
Wünsche deinem Mäusen gute Besserung!!!

LG Lydia+Paul

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Hallo,
das sind ja keine guten Nachrichten.

Ich weiß, dass es sich bei jedem Säugling / Menschen anders darstellt. Meine Tochter hatte leider auch den RSV abbekommen.

Sie ist bei 31+6 zur Welt gekommen und hatte sich eine Woche vor ihrem voraussichtlichen Geburtstermin angesteckt. Ich weiß nicht, ob es deshalb so schlimm wurde, weil sie einfach noch sehr klein war.

Angefangen hatte die "Erkältung" an einem Sonntag Abend. Am Mo zum KiA: einfacher Schnupfen, sollte noch etwas dazu kommen, kommt vorbei. Dienstag: angerufen, zweiter KiA fehlte, ob wir Mittwoch vorbeikommen könnten. Ich sagte noch, es ist nur Husten, kein Problem, wir inhalieren mit NaCl.

Dienstag 21 Uhr Fahrt ins KH, hat geröchelt ohne Ende.
Blutabnahme zeigte den RSV. Die Wahl: Nach Hause und am nächsten Tag zum Arzt oder stationäre Aufnahme. Wir blieben, Aufnahme am Mittwoch um 5 Uhr morgens! Was für ein Tag! Angeschlossen an den Computer.
Um 9 Uhr Sättigung unter 80%, Grau geworden, schlaffer Körper und das in meinen Armen. Ich habe geschrien, mein Mann kam Gott sei Dank eine halbe Stunde vorher zu uns, er zu den Schwestern, die meine Maus dann mit ordentlichem Gerät abgesaugt haben. Sie hätte keine Chance gehabt, wenn sie nicht abgesaugt worden wäre. Also war es die beste Entscheidung im KH zu bleiben.
Wir kannten uns überhaupt nicht aus, die Frühchenärzte behandelten sie und sagten uns gleich, das sei erst der Anfang. Macht euch auf das schlimmste gefasst. Ich dachte ich ersticke!!
Wir waren zwei Wochen im KH. Es gab Höhen und Tiefen. Noch 4 Tage vor der Entlassung hatte sie Fieber bekommen und damit einen Zugang im Kopf. Ich dachte, es hört nie auf.

Jetzt ist alles wieder gut, mittlerweile ist sie 15 Monate alt. Sie ist wie von den Ärzten angekündigt, sehr atemwegsanfällig. Aber insgesamt ist alles toll.

Ich wünsche niemanden diese Erfahrung. Es muss nicht immer so wie bei uns sein. Für mich war es eine unwahrscheinliche belastende Zeit, ich bin keine Medizinerin. Und mir lasteten noch immer die 5 Wochen Klinikaufenthalt nach der Geburt auf der Seele.

Gute Besserung und viel Kraft.

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Ich danke euch, also Jonathan geht es etwas besser, er durfte Heute zur Probe nach hause, aber wohl nicht lange, denn er röchelt wieder feste...und wir haben ja noch kein Inhalierdingens zu Hause und sollten mit den Sprays weitermachen, aber das schlägt nicht so gut an. Wir versuchen jetzt die Nacht zu überstehen und Morgen gehts zum KIA, der soll dann entscheiden.

Auf dem Röntgenbild konnte man sehen, dass der gesammte li. Lungenflügel entzündet ist und die Obstruktion ist auch immer noch stark.
Wir sind echt unsicher und wundern uns(habe den Arztbrief gelesen) wie sie uns mit der Diagnose Heute zur Probe entlassen konnten.
Aber gut...die Zimmer sind halt knapp, eine andere Mama wurde entlassen um Jonathan aufzunehem, die war auch schon davor 1 Woche da, Entlassung und 3 Tage später Wiederaufnahme.
Ich hoffe uns bleibt das erspart.
LG Lena