Trinkverhalten

    • (1) 07.02.19 - 14:43

      Ihr Lieben,
      Unsere Tochter Hannah kam am 26.10.18 nach einem Blasensprung in der 34.ssw zur Welt. Ursprünglicher stichtag war 04.12.18.
      Unser Kinderarzt hält nichts von Korrekturen und auch wenn ich ihm davon Berichte, dass sie unter dem "soll" der Trinkmenge ist und ich auf locker 15 Flaschen am Tag komme, winkt er ab.
      Hannah trinkt ausschließlich pre nahrung. Aber immer nur maximal 90ml. Das ist die Ausnahme. In der Regel trinkt sie so 40-50ml,macht dann Pause und trinkt dann noch einen Schluck.
      Als ich versucht habe, 3-4 Std Pause zwischen den Mahlzeiten zu machen, ging die Trinkmenge der einzelnen Flaschen nicht hoch.
      Dann habe ich wieder angefangen, öfters zu geben, so dass wir nach 24h, mindestens auf 500ml kommen.

      Ich weiß nicht, wie ich die Flaschen reduziere und den Inhalt hoch setze.
      Sie nimmt an Gewicht zu, liegt heute bei 5010g (Geburtsgewicht:2230g)
      Auch in der Nacht, kommt sie alle 2 Stunden.

      Einerseits freue ich mich dass sie sich entwickelt, trinkt und zunimmt. Andererseits, frage ich mich, ob ihr Magen vielleicht zu klein ist. Oder ob ich evtl. nicht konsequent genug bin und das Trinkverhalten mein Verschulden ist.

      • Hallo,


        Wie war das in der Klinik? Wurde sie sondert oder hat sie sofort aus der Flasche getrunken. Welche Abstände hatten die in der Klinik?

        Meine Kinder waren beide Frühchen. Normal kenne ich das so dass der Rhythmus von 4 Stunden in der Klinik angewöhnt zumindest war das bei uns so dass sie nur alle 4 Stunden 70-80 ml bekommen haben und wir mit der Info entlassen wurden so weiter zu machen und immer wieder die Menge zu erhöhen.

        Bei uns wurden auch die Kinder die die vorgeschriebene Menge nicht schaffen nicht entlassen. Oder hat sie früher normal getrunken?

        Ich würde auf jeden Fall langsam den Abstand vergrößern zb alle 2/3 Tage um eine Stunde (so wurde das in der Klinik gemacht) bis ihr einen 4 Stunden Rhythmus habt (6 Flaschen am Tag). Klar wird sie nicht sofort mehr trinken aber das pendelt sich wieder ein und dauert nicht nur paar Tage. Eventuell wird es in dem Alter etwas schwieriger, weil deine kleine es gewöhnt war so oft zu trinken. Aber da muss man einfach durchhalten und etwas rumtragen, Schnuller geben bis sich das einpendelt.

        Wie viel hat sie in der Klinik getrunken und wie oft?

        DiMama

        • Danke für deine schnelle Antwort.
          Ja in der Klinik. Da hat sie Brust getrunken und Flasche. Alles zu wenig und nachsondiert. Zu hause gab es brust, bis das nicht mehr so recht geklappt hat. Seitdem Pre. Die Zeitabstände im Krankenhaus waren ebenfalls variabel. Sie hat bekommen, wann sie sich gemeldet hat. Das waren so meist 4std.

          Gut also soll ich das jetzt so durchziehen. Sie verhungert mir ja nicht gleich, aber ich geh auf dem Zahnfleisch.

          • (4) 07.02.19 - 20:12

            Hallo, bei unserem Sohn war das genauso. Es wurde immer soviel getrunken bis man gerade so satt ist....aber nicht zu voll ist😂auch als es mit Brei essen losging, waren dies kleine Portiönchen.. . Was soll ich sagen...mittlerweile ist er ein Grundschulkind und ist immer noch ein Wenigesser
            Ich glaube es ist auch Persönlichkeitssache....ein gemütlicher genussvoller Wenigesser😂😂
            Den 4 Stunden Rhythmus klappt nicht bei allen Kindern....mir hat es bei Zeiten als ich dachte "ich kann nicht mehr" geholfen, mich auch tagsüber hinzulegen, den Papa miteinzuspannen und alles als eine Phase anzusehen😊
            Viel Freude mit deiner Tochter 😊

      Hallo ich kann dich gut verstehen hatte das damals auch bei meinem Sohn Versuch mal umzustellen das du von der Pre Nahrung langsam weg kommst dann wird das bestimmt besser.lg

      • Wir sind jetzt bei 1er nahrung. Verträgt sie gut, sie tribkt auch etwas mehr, allerdings noch kürzere Abstände 🙈
        Aber sie nimmt ordentlich zu. Wenigstens ist das leid etwas wert 🤣

    Hallo,
    unsere Tochter kam bei 35+3 und hat im Vergleich zu anderen Kindern immer weniger getrunken. Sie ist jetzt fast 1 1/2 und wenn ich etwas ändern könnte, würde ich mir nicht mehr so viele Gedanken machen. Man kann Kinder nicht wirkloch vergleichen, jedes ist verschieden. Wenn es Deiner Tochter gut geht, sie zunimmt und mehrere nasse Windeln am Tag hat, wird die Trinkmenge in Ordnung sein (so haben es mir mehrere Personen unabhängig voneinander in Spielgruppen, Seminaren,... gesagt). Ich denke nicht, dass Du Schuld an ihrem Trinkverhalten hast. Ich finde es nicht gut, dass Kinder in Schubladen gesteckt werden, wie viel und wie oft sie trinken/essen sollen. Die Hauptsache ist doch, ob es ihnen gut geht und nicht, ob sie nach Plan essen/trinken.

    Als wir nach 16 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden, war unsere Tochter auch bei einem Vier-Stunden-Rhythmus (ohne den wäre sie nicht entlassen worden), den sie nach ganz kurzer Zeit über den Haufen geworfen hat. Ich habe mich nach ihr gerichtet, sie hat bekommen wann und wie viel sie wollte.

    Mit dem Start der Beikost war es ähnlich, da hat sie auch nur sehr kleine Mengen gegessen. Jetzt isst sie uns an manchen Tagen die Haare vom Kopf, an anderen Tagen wie ein Vögelchen. Sie ist immer noch klein und zierlich, aber sie meldet sich, wenn sie Hunger hat.

    Viele Grüße

    • Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Im Endeffekt möchte man nur das beste für sein Kind. Dass man sich selbst so stresst und dass sich dies dann auf das Kind überträgt, bedenke ich manchmal einfach nicht.
      Hach. Nasse Windeln hat sie genug, sie nimmt ordentlich zu. Es ist nur meine Bequemlichkeit,die quengelt. 🙄

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