Kaiserschnitt Montag

Hallo ihr lieben,

Am Montag ist es soweit, meine Kleine wird bei 34+4 per Kaiserschnitt geholt. Leider medizinisch notwendig wegen vasa prävia und einer Nabelschnuranomalie. Heute wurde sie auf knapp 2200gr und 45cm geschätzt. Sie wird mit ziemlicher sicherheit auf die Neo kommen.

Hat jemand Erfahrungsberichte für mich? Ich weiß, jedes Kind ist anders, aber ich versuche mich drauf einzustellen was uns erwartet. Es ist mein 3. Kind, aber erste Kaiserschnitt.

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Hallo.
Mein kleiner ist 34+1 per ks geboren worden. Gewicht lag bei 2030gr.
Wir haben nich 13 Tage im Krankenhaus verbracht. Das größte Problem war die Nahrungsaufnahme, da eine starke Gelbsucht vorhanden war. In der ersten Woche hat er schon gelernt die Temperatur zu halten. Hatte auch Probleme mit der Nabelschnur.
Das gewicht klingt ja ganz gut. Auch bei 34+4 ist das größte Problem eher das essen und die Temperatur zu halten. Warscheinlich bekommt dein baby ein wärmebett.
Nur so als neben info: die Mädchen sind meistens schneller fit als die jungs 🤷‍♀️.
Viel Freunde an der kleinen. Es wird bestimmt alles gut.

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Hallo

Unsre Zwillinge kamen nur ein paar Tage später bei 35+2 per KS. Sie hatten 2480g und 2620g und jeweils 49cm. Sie waren beide sehr fit zum Glück. Atmen und Trinken/Stillen waren keine Probleme, ich musste anfangs nur etwas zufüttern. Einer der beiden lag am Anfang noch im Wärmebettchen, da er die Temperatur noch nicht halten konnte. Am fünften Tag sind wir dann alle drei zusammen nach Hause 🥰
Auch ich war nach dem Kaiserschnitt relativ schnell fit, Bewegung hilft 😇

Wünsche euch alles, alles Liebe für die Geburt und auch die Zeit danach 🍀

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Hallo, meine jüngste Tochter kam im Sommer 2019 an 34+3 per NotKS und stolzen 3110 g und 51 cm auf die Welt. Wir wussten aber schon seit einigen Wochen das sie groß und schwer für ihre SSW ist. In der Regel sind die Kinder in dieser SSW "fertig" und müssten im Bauch nur noch an Größe, Gewicht und somit auch Kraft zulegen. Es kann in dieser Woche noch zu Anpassungsstörungen kommen. Unserer Tochter hatte z.B. welche. Hört sich aber schlimmer an als es ist. Es bedeutet in erster Linie, dass es für die Kleinen dann noch alles sehr anstrengend ist, atmen, trinken, Temperatur halten. Damit sie sich nicht völlig verausgaben, sondern zu Kräften kommen können, wird dann entsprechend unterstützt:

1. Atmung:

In der Regel erhalten Kinder mit einer noch sehr angestrengten Atmung etwas zusätzlichen Sauerstoff über CPAP oder High-Flow.
Unsere hatte die CPAP Unterstützung keine 24 Stunden und bekam anschließend noch einige Stunden nach Bedarf etwas Sauerstoff in den Inkubator (z.B. wenn sie geweint hat und sich dadurch wieder überanstrengt hatte).

2. Wärme:

Die meisten Kinder in der SSW kommen nach dem KS in den Inkubator, zum ankommen. Doch Frühchen aus dieser SSW ziehen meist ziemlich schnell in ein Wärmebettchen um. Zunächst kann man den Kindern dort noch Wärme von oben und unten zu führen, später nur noch von unten und irgendwann schaffen die Kleinen es dann ohne Hilfe ihre Temperatur zu halten.
Unsere Kleine wechselte schon am Tag nach der Geburt ins Wärmebettchen und es wurde nach einigen Tagen schon abgeschaltet.

3. Trinken:

In der Regel bekommen die Kinder auf der Intensiv zunächst das Fläschchen wenn möglich mit Muttermilch oder PreNahrung. Denn das Trinken aus dem Fläschchen erfordert weniger Kraft. Aber Stillversuche werden meist trotzdem regelmäßig unterstützt. Oft reicht die Kraft der Frühchen aber auch für das Trinken aus der Flasche nicht aus und sie bekommen ihre restlichen Nahrungsportion per Magensonde.
Unsere Tochter hatte hier am meisten Probleme. Doch nach etwa 1 Woche lief es auch hier.

Nachdem alle "Baustellen" geklärt waren, konnten wir nach 10 Tagen das KH verlassen.

Falls du noch keine Frühchen Erfahrung hast, empfehle ich dir wenn möglich dir die Intensiv und einen Platz dort anzuschauen und erklären zu lassen. Vieles sieht beängstigend aus, dient aber nur der Überwachung (z.B. alleine 4 Kabel für Atmung, Herzschlag, Sauerstof, Temperatur)

Wir hatten vor unsere Tochter Extremfrühchen die es leider trotz monatelanger Behandlung nicht geschafft haben, und hatten dadurch schon Erfahrung und waren viel schlimmeres gewohnt.
Da wir alles wussten einzuschätzen, hatten wir sogar eine sehr schöne und intensive Kennenlernzeit auf der Intensiv. Wir wussten immer , dass es ihr grundsätzlich gut ging und alle Baustellen nur eine Frage von Zeit und Geduld erforderten.

Ich wünsche euch alles Gute!

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Was den KS angeht...

Wichtig ist das du dich viel bewegst wenn du mobilisiert worden bist und ich würde auch die angebotene Schmerzmittel nehmen.
Ich hatte dadurch keine Schmerzen, es hat zwar manchmal gezwickt und gezwackt aber alles vollkommen auszuhalten. Man ist halt am Anfang nicht die schnellste, aber es wird von Tag zu Tag besser.

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Danke für deine ausführliche Antwort.

Mein Sohn kam 2018 völlig spontan bei 33+6 auf natürlichem Wege zur Welt. Er hatte aber auch schon 2750gr, war laut Ärtzen sehr reif für das Ss-Alter. Er hatte auch überhaupt keine Probleme, bis auf Gelbsucht. Die Intensiv kenne ich bereits, die erste Tochter war auch auf Intensiv, war aber kein Frühchen.

Diesmal ist es halt doch anders mit dem Ks, die Kkeine wird vollkommen unerwartet rausgerissen. Das macht mir etwas Sorgen.

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