Leonas 25+6

Hallo alle zusammen!

Unser kleiner Sohn kam am 19.06 wegen eines vorzeitigen Blasebsprunges in der 25+6 SSW auf die Welt. Er woh 760g und war 30cm groß.

Am Anfang wurde er die ersten 9Tage über CPAP beatmet was dann aber leider nicht mehr funktioniert hatte.
Es wurde bei ihm dann eine BPD diagnostiziert und er mußte intubiert werden.

Seit dem hängt er am Tubus und benötigt um die 50% Sauerstoff. Er atmet mittlerweile dazwischen brav mit und wiegt auch jetzt schon 1100g aber denoch machen wir uns große Sorgen um ihn.

Ich wollte hier einfach mal schreiben weil ich hoffe hier jemanden zu finden der etwas ähnliches durchgemacht hat um wieder ein bisschen runter zu kommen.

Natürlich weiss ich dass man viel Geduld bei eine solchen Frühgeburt braucht jedoch den Kleinen jeden Tag am Tubus zu sehen und nicht zu wissen wie es mit ihm weitergeht ist im Moment sehr hart.

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Hallo!

Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt!

Mein Sohn (24+2) war auch die ersten 5 Wochen intubiert mit immer mehr Sauerstoffbedarf und immer steigendem Druck. Es war eine harte Zeit. Zudem wusste ich damals noch nicht, was so lange intubiert sein bedeutet. Die Ärzte hatten immer eine negative Stimmung, aber ich habe immer an meinen Sohn geglaubt und hab glaub gar nicht realisiert, dass es ihm eigentlich richtig mies ging.

Nach den 5 Wochen haben sie eine Cortisontherapie gemacht und zack war der Tubus weg und CPAP brauchte er dann auch nur noch 2 Wochen und dann ging alles sooo schnell. Ich weiß bis heute nicht, weshalb man die Cortisontherapie erst so spät gemacht hat (vermutlich weil er so klein war) aber das war die Lösung.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen! Ihr werdet das auch schaffen! Glaub ganz fest an deinen Sohn und auch an die Ärzte!

Mir wurde immer seitens den Schwestern Hoffnung gemacht, dass wenn sie die ersten 3 Wochen schaffen, dass es dann mit hoher Wahrscheinlichkeit gut ausgeht. Weil die Kinder werden größer, stärker, stabiler und können dan auch viel tiefer atmen. Anfangs atmen sie viel zu flach und das reicht eben nicht um genügend zu sättigen.

Alles Gute euch!!! Ich würde mich sehr freuen, wenn du hin und wieder ein Update gibst.

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Hallo

Vielen Dank für deine aufmunternden Worte und schön zu hören dass bei dir alles gut ausgegangen ist.

Unser Kleiner steckt momentan wieder in einer Cortisontherapie aber trotzdem wurde der Sauerstoffbedarf sehr hoch (ca 70%)

Heute sagte die Ärztin dass er eine Bluttransfusion benötigt wegen den Blutkörperchen die er heute bekommen hat. Heute danach ist er ein wenig stabiler aber benötigt trotzdem noch ca 64% Sauerstoff.

Uns macht die Ärztin leider keine guten Hoffnungen da sie sagt die BPD bei ihm angeblich sehr ausgeprägt sei.
Er nimmt jedoch trotzdem stetig zu und hat wenn er sich bewegt teils enorme Kräfte.

Wir sind jedoch trotzdem manchmal in einem Tief, vor allem meine Frau.

Natürlich hoffen wir das Beste auch wenn es nicht immer einfach ist.

Liebe Grüße