Frühchen

Hallo

Ich habe eine Frühgeburt in der 25+1 SSW geboren mittlerweile 33 Wochen es ist eine sehr harte Zeit bis jetzt wer kann mir Mut machen dass alles gut geht ? Die Ärzte sagen es ist alles super genau so wie es sein soll nur Ein Problem gibt es kaum habe habe ich die Lungenreife Spritze bekomme schon kam das Baby, und das heißt dass die Lunge bis jetzt noch nicht ausgereift ist und das Baby viele Absätze macht das heißt sein Puls sollte eigentlich 90-100 sein ist aber immer 80-90.. Muss ich mir Sorgen machen ??#zitter

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Vertrau den Ärzten!


Und vertrau Deinem Kind. Das scheint ein echter Kämpfer zu sein und wird seinen Weg in die Welt machen. Den Andazdes Weges könnt Ihr eh nicht mehr ändern, und die Medizin ist mittlerweile so weit, dass auch Kinder mit einem holprigen und viel zu frühen Start ins Leben gute Chancen haben, später ohne Beeinträchtigung leben zu können.

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Es gibt hier ein extra Forum für Frühchen.

Alles Liebe 💕

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Wie finde ich das?

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In einer regulären Schwangerschaft ist die Lungenreife in der 35.Woche abgeschlossen. Von daher ist noch Zeit.
Die Ärzte sind zufrieden. Das klingt doch super und ist ein Grund zur Freude nach dieser schweren Zeit.
Ich bin kein Spezialist, aber ich würde den Ärzten, die routiniert sind, vertrauen.
Alles Gute für euch weiterhin.

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Das Kind einer Freundin kam auch in der 26. SSW. Die Kleine ist heute 8, quietschfidel, frech und hat keinerlei Nachteile anderen Kindern gegenüber. Sie wurde auch zeitgerecht eingeschult und hat auch dort keine Probleme.

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Hallo!
Unser Sohn kam in der 29. Ssw, ich habe die Lungenreife bekommen und er hatte trotzdem immer wieder Aussetzer. 🤷
Vertrau den Ärzten. Uns wurde immer gesagt, das das alles noch im Rahmen und normal ist und das diese Aussetzer von einem auf den anderen Tag vorbei sind und so war es auch!
Alles Gute für Euch 🍀🍀🍀
LG
asira

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Hallo,

das klingt doch schon sehr gut, da wird nicht mehr viel schiefgehen, da gehts nur noch drum ob ihr vor dem ET oder nach dem ET heimkommt ;-)

Unser Lütt kam bei 24+2 auch ohne Lungenreife, wir hatten in den ersten Wochen schwere Komplikationen, aber er hat es super überstanden.
Die Frage nach dem ob alles gut ausgeht, da tue ich mir immer schwer. Was ist denn "gut ausgehen". Ich finde unsere Geschichte ist sehr gut ausgegangen, auch wenn sie schon recht kurvig war bzw ist. Unser Kind hatte durch BPD verursacht frühkindliches Asthma, die ersten Jahre waren wir öfter hart an der Grenze zur Notaufnahme wenn er erkältet war, wir hatten 3 verschiedene Notfallsprays im Kühlschrank, aber nach den ersten paar Malen hatten wir so viel Routine dass ich es unaufgeregter anging wie manch andere "gesundheitlich verwöhntere Eltern" ne normale Magen- und Darmgrippe. Inzwischen ist es komplett rausgewachsen, er ist pumperlgesund, fit wie ein Turnschuh und rennt seinen Klassenkameraden davon. Vom angeblich verringerten Lungenvolumen merken wir im Alltag nichts, auch sein Trainer meint das seien wohl eher Messfehler als ernste körperliche Probleme :-)

Er hatte auch immer wieder Entwicklungstechnische Baustellen wegen denen wir quasi bis zur Einschulung Frühförderung gemacht haben, aber auch das war nicht so krass wie es klingt und oft irgendwie toll, wir machen halt einfach vieles bewusster als andere und fördern nur über passende Spiele und Gesellschaftsspiele, also falls du die Familie vom Spieleblog auf Youtube kennst, wir sind ähnlich verrückt, haben über 50 Kinderspiele die wir alle mehr oder weniger häufig gespielt haben (und 300 Familienspiele :-) ), also eigentlich waren halt die ganze Zeit einfach viel am Spielen mit ihm :-) Das Auffälligste war aber immer seine sehr kurzen Konzentrationsspannen (wenn es verlangt wurde, interessierte ihn etwas konnte er sich toll konzentrieren).

Wir haben ihn da Korridorkind auch erst mit 7 eingeschult, er hat jetzt auch eine ADHS Diagnose und ist medikamentös eingestellt, und bis auf dass er noch Probleme mit dem Sozialverhalten hat (wobei ich da nciht sagen kann wieviel 1 1/2 Jahre verpasster Kindergarten dank Lockdown etc da nicht auch mitspielen) ist er ein guter Schüler der Anfang der 2. Klasse sich jetzt selber das kleine Einmaleins beibringt weil ihm Mathe zu langweilig wird :-) Also nicht weniger oder mehr verrückt als andere Kinder :-)

Ich finde man merkt bei so extremen Frühchen noch krasser als bei den meisten normalen Kindern wie wichtig ein zugewandtes förderndes Elternhaus ist. Sie haben schon häufig ihre Themen und ihre Baustellen, es sind oft keine "Selbstläufer", aber mit der richtigen Förderung können sie sehr vieles wettmachen, so dass die Probleme im Prinzip genauso groß oder klein sind wie bei vielen normalgeborenen Kindern auch.

Also wir haben ein glückliches, gesundes Kind mit nicht wirklich groß anderen Baustellen als viele andere reifgeborene Kinder in unserem Umfeld, und das ist doch eigentlich schon alles was man will :)

Alles Gute Euch!