Frage PCO! Bitte um Hilfe :-*

Liebe Mädels,

Ich frage für eine am Boden zerstörte Freundin ... Kurz ihre Geschichte:
Sie hatte die Pille abgesetzt, 1 Jahr keine Periode. Ging zum Frauenarzt, er stellte fest : keine Follikel!
Sie nahm Clomifen. Nichts gebracht -.-
Letzte Woche zur Blutabnahme. Heute die Nachricht: PCO und eine hormonelle Störung, der Arzr kann nichts mehr an der Stelle tun , sie muss jetzt in eine Kinderwunschklinik!

Meine Frage, wer hat das selbe erlebt?

Bei wem hat es geklappt?
Was wird gemacht u was ist mit Kosten ?
Sie ist so unendlich traurig und ich habe ihr gesagt , ich frage mal die lieben Mädels.

Ganz liebe Grüße und ich hoffe mir kann jmd seine Geschichte erzählen , wenn jmd in der gleichen Situation war bzw ist.

:-*

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Hallo,

also ich selbst hab zwar kein PCO,aber da kann man durchaus was machen. Rate deiner Freundin,mal zum Endokrinologen zu gehen. Da wird dann ein ordentlicher Hormoncheck gemachten geprüft,ob sie eine Insulinresistenz hat. Viele mit PCO werden schwanger. Aber es ist wichtig,richtig eingestellt zu sein.
Ein Arzt in einer Kinderwunschklinik kann da durchaus hilfreich sein,wenn sie nicht noch 2 Jahre an sich rumdoktern lassen will. Da sitzen nun mal die Profis. Und die Behandlung wird auch über die KK abgerechnet. Also alles gut.

Liebe Grüße

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Danke liebe Melody:-*

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Sehr gerne. Bei mir bestand auch mal der Verdacht auf PCO...obwohl es dann doch keine war. Ich hab z.B. Metfomin bekommen. Das wird bei deiner Freundin eventuell auch so kommen. Da könnte sie sich ja schon mal drüber belesen. Is ein gängiges Medi bei PCO.

Lg

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Hi :)

Also ich habe PCO und wurde Anfang 2014 NACH Diagnose trotzdem Schwanger.. ohne jeglichen Hormone, allerdings war es zu einem Zeitpunkt, als ich Kortison nahm und das senkt ja bekanntlich die männlichen Hormone, die bei PCO ja meist zu hoch sind.
Leider war das eine Eileiterschwangerschaft aber immerhin hatte es geklappt...

Heute etwas mehr als 2 Jahre später bin ich seit 2 Monaten in einer Kiwu auf Anraten meiner Frauenärztin ... aber irgendwie eher unzufrieden als alles andere...

Diesen Zyklus habe ich Puregon gespritzt, im Rahmen des reinen Zyklusmonitoring zahlt das die KK, bis auf die Rezeptgebühren, die bei mir in einem Monat bei rund 80 € lagen ...

Eine Insemination würde ca. 400 € kosten, die man selbst zahlen muss...

eine künstliche Befruchtung, je nachdem ob man verheiratet ist oder nicht, um die 5.000€ bei Selbstzahler - die Hälfte bei verheirateten Paaren...

Auf uns kam das jetzt alles total ungeplant zu, zumal wir in 2 Monaten heiraten wollen.. dazu selbstverständlich auch Geld benötigt wird, man will ja keine 0/8/15 Hochzeit..

Bei Fragen kannst du mir gern schreiben.. :)
Manchmal tut es gut sich einfach mal mit Leidensgenossen auszutauschen :)

wünsche dir einen wunderschönen Tag

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Wie unglaublich nett von dir. Es betrifft meine Freundin. Ich habe ihr deine nette Nachricht weitergeleitet. Danke dir und alles alles liebe :-* wenn sind melde ich mich gerne

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hey.. wie idt es denn so aus gegangen mit deiner Freundin?

bei mir hat sich bisher nichts getan ????

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Hallo,

ich habe auch PCO und bin vor drei Monaten Mutter eines wundervollen Sohnes geworden. Ich bin mit IUI in der Kinderwunschklinik zweimal beim ersten Versuch schwanger geworden, weil das SG meines Mannes SEHR GUT war. Leider war die erste Schwangerschaft eine Fehlgeburt in der 10. Woche, aber das hat ja nichts mit Kinderwunschklinik oder nicht zu tun.

Die Kosten hat unsere KK damals komplett übernommen, weil wir beide über 25 Jahre alt waren und verheiratet und beide bei der KK versichert waren.

Deine Freundin kann auf jeden Fall Mama werden, PCO ist kein Hindernis ;-)

Ich weiß aber, wie es sich anfühlt, wenn man die Diagnose hört und man fühlt sich plötzlich wie eine Versagerin, hasst seinen Körper etc.

Ganz liebe Grüße an deine Freundin!

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Wow! Danke für deine tollen Worte und Glückwunsch zum Baby :-****
Ich habe ihr die Hoffnung weitergeleitet:-*

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Danke :-)

Wichtig ist schon mal, dass sie so eine Freundin wie dich hat. Viel reden hilft wahnsinnig.

Liebe Grüße :-)

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Hallo,

ich habe auch PCO und es war am Anfang ein rechter Schock. Ich bin auf Anraten meiner Frauenärztin gleich ins KIWI gegangen. Bei uns gibt es einen PCO Expertin. Die konnte mich richtig einstellen. Leider bin ich schon über 1,5 Jahre dort (für viele die hier im Forum sind noch keine so lange Zeit) und immer noch nicht schwanger. Aber ob das nur am PCO lieg ist die Fragen. Wie auch immer - die Message ist es gibt Hilfe!

Alles Liebe,

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Vielen Dank :-*
Ich bin mir sicher dass du bald Mama wirst.

Ich habe kein PCO und wir versuchen es auch ein Jahr. Wir schaffen das.

Meine Freundin ist sehr down aber auch die wird Mama. Alles liebe :-*

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Genau, man darf die Hoffnung nicht aufgeben!

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Hallo,

ich habe auch PCO ohne eine Insulinresistenz.
Vor fast 6 Jahren habe ich die Pille abgesetzt und meine Zyklen waren sehr lang (60 bis 80 Tage lang), aber ich hatte in jedem Zyklus einen Eisprung. Nach 6 Monaten bin ich zu meiner Frauenärztin gegangen. Nach weiteren 6 Monaten wurde mir zu Clomifen geraten, aber auch dies brachte nichts. Nach insgesamt 1,5 Jahren Kinderwunsch wurde ich an eine Kinderwunschklinik überwiesen, weil meine Ärztin nichts mehr machen konnte. In der Kinderwunschklinik landete ich bei einer sehr unfreundlichen Ärztin, die zig Tests und Blutabnahmen machte und uns erklärte wo ich noch überall hin soll und was wir am Ende machen können. Doch dazu fühlte ich mich nicht bereit und habe alles erstmal ruhen lassen. 1 Zyklus später nach 1 Jahr und 11 Monaten habe ich erfahren, dass ich einfach so schwanger geworden bin. Meine Große ist jetzt 4 Jahre alt.
Vor 2 Jahren wollten wir dann endlich ein Geschwisterchen. Ich habe gleich für Feb einen Termin in der KiWuKlinik vereinbart und die Pille abgesetzt. Ende Dez war wieder ein Test positiv, aber leider endete es in einer sehr frühen Frühgeburt.

3 Monate später hatten wir einen neuen Termin in der KiWu. Es folgte eine lange Zeit aus nicht gut funktionierenden Stimulationen, eine IVF und einer ICSI. Meine normalen Zyklen waren inzwischen 120/ 125 Tage lang. Nichts führte zum Erfolg, aber zum Aufgeben. Aufgeben scheint unser Zauberwort zu sein. Im März wurde mir Vit D (nachgewiesener Mangel) verschrieben und mein neuer Gyn riet mir zu Clavella. Mitte Mai zog es dann so komisch in der Leiste und eigentlich hab ich eh gerade gesundheitlich andere Probleme, aber wenn man so viele Tests zu Hause hat, dann kann man ja mal einen machen. ;-) Und er war dick und fett positiv an Tag 42. Nun bin ich ca in der 8. Woche und hoffe, dass wir die ersten 12 Wochen glimpflich überstehen.
Es ist also auf keinen Fall aussichtslos.
VG

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Wie schön :-***