Unterstützter Kiwu

25.05.17 - 18:49

Pause zwischen zwei Ifv nötig?

Hallo ihr Lieben,

ist eine Pause zwischen zwei Ivfs unbedingt nötig?

Normalerweise höre ich, dass mindestens ein Zyklus Pause sein muss. Gibt es jemanden der ohne Pause gleich im nächsten Zyklus eine weitere Ivf gemacht hat und wie ging dieser aus?

Ich hatte keine körperlichen Schwierigkeiten im ersten Ivf Zyklus.

Vielen Dank für eure Hilfe.

...und allen ganz viel Glück.

Liebe Grüße

17 direkte Antwort(en) auf den ausgewählten Beitrag:

25.05.17 - 18:54

Ich hatte das einmal. Danach nicht mehr. Es kann sein, dass die Ausbeute geringer ist, wenn man danach gleich einen Zyklus anhängt.

26.05.17 - 10:54

Ich hatte direkt nach einer IVF mit Nullbefruchtung im nächsten Zyklus eine Icsi gemacht- schwanger mit Zwillingen ( leider Fehlgeburt aufgrund einer bis dahin unerkannten Gerinnungsstörung). Ich musste also nicht pausieren..

26.05.17 - 12:44

Hi...

Unsere klinik macht 2 Zyklen pause... auch wenn's dir gut geht... muss der Körper sich erholen... die ganzen Hormone sind ja nicht ohne... kryo kann wohl sofort gemacht werden

LG nicki

28.05.17 - 21:10

Vielen lieben Dank für eure Antworten. Der Experte hat mir geantwortet, dass es durchaus möglich ist ohne Pause weiterzumachen. Allerdings muss an den ersten drei Tagen ein Ultraschall gemacht werden, ob alles ok ist. Kurzes Protokoll.

Alles Gute und viel Glück euch allen.

09.09.17 - 22:08

Ich glaube, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich war nach unserer ersten negativen ICSI so niedergeschlagen, dass ich erst mal drei Monate Pause gemacht habe. Allerdings hat es schon fast zwei Monate gedauert, bis ich meine Mens wieder bekam. Nach der zweiten negativen ICSI habe ich nur darauf gewartet, dass die Mens kam (also eigentlich ein Zyklus Pause, bei mir hat das aber auch wieder 70 Tage gedauert) und dann haben wir gleich einen Kryo-Zyklus angehängt, in dem es dann zum Glück geklappt hat. Ich denke, wenn es Dir gut geht und Du der Meinung bist, dass Du genug Kraft hast, dann spricht sicherlich nichts dagegen, nur einen Zyklus zu warten. Ich drücke Dir die Daumen, dass es ganz bald klappt. Viele liebe Grüße

13.09.17 - 17:17

Wir hatten die 1. ICSI im Juli Da wir Selbstzahler sind, haben wir erstmal hart überlegt, ob noch ein versuch drin ist und uns jetzt entschieden noch einen Versuch zu starten. Bevor wir aber einen Termin ausmachen, wollte ich 1. abwarten wie mein Zyklus ist und 2. zu meiner FÄ um dort abzuklären, ob alles ok ist (hatte während der Stimu zur ICSI zwei Zysten). Der Mens kam gestern Abend pünktlich und die FÄ hat das OK gegeben, die Zysten sind nicht wiedergekommen. Körperlich fand ich die ganze Sache (Stimu, Punktion, TF) schon anstrengend und nervlich auch - vielleicht liegt’s am Alter und ich denk es ist etwas einfacher, wenn man sonst möglichst wenig Stress hat - wenn es geht, legen wir die ICSI in die Winterferien. Ist auf jeden Fall weniger stressig. Aber klar, die Zeit sitzt auch uns im Nacken (bin schon 43). Gefühlsmäßig würde ich dir zu September raten - einfach damit ihr mal ein wenig Luft holen könnt! Und euren Urlaub genießen könnt, denn während dieser ganzen Warterei kann so einiges auf der Strecke bleiben

19.09.17 - 22:29

Je nachdem wie es Dein Körper verkraftet - in meiner Praxis wurde ein Pausenzyklus verlangt, dann konnte die Stimu wieder beginnen (also z. B. ICSI im Januar, negativ, Mens Anfang Februar, Mens März und mit der Aprilmens hätte man wieder loslegen können). Ich hatte folgenden Ablauf: nach 4 Monaten künstlicher Wechseljahre wegen Endo ICSI im Juli (negativ), Kryo ohne Stimu im September (negativ), ICSI im November (negativ), Kryo ohne Stimu im Januar (negativ), ICSI im März (positiv - unser Großer war entstanden, geboren im Dezember). Zugegeben, das hat ganz schön körperlich und seelisch geschlaucht, aber mein Mann wäre dann bald 40 geworden und damit wären unsere Adoptionschancen weg gewesen, also haben wir schnell durchgezogen. Für den Kleinen hatte ich dann im folgenden August (wegen der kommenden Gesundheitsreform, sonst hätte ich noch gewartet) eine negative Kryo, im Oktober eine ICSI mit biochemischer Schwangerschaft (ist abgeblutet) und dann im Februar (da DR im Dezember begonnen noch bezahlt) die letzte ICSI für den Kleinen. Das habe ich aber gut weggesteckt. Auch Dir wünsche ich ein baldiges Positiv

23.09.17 - 00:07

Ich würde wenigstens einen Monat warten - und wenn die Psyche mehr Zeit einfordert, dann auch länger. Ich würde auf jeden Fall wieder das Antagonistenprotokoll (Orgalutran) wählen, ob Menogon oder ein anderes Präparat, ist Geschmackssache. Wenn zügig neu begonnen wird, kann zu Beginn ein Cystenausschluß per US vorgenommen werden. Dabei kann man auch nach der Anzahl der Eibläschenanlagen schauen und entsprechend die Dosis wählen (weniger als 225 IE würde ich eher nicht denken). Die Qualität ist unabhängig vom Zeitpunkt der zweiten IVF. Ganz viel Glück

25.09.17 - 22:29

Natürlich überlegt man schon, wie es weitergeht, wenn es nicht geklappt haben sollte. Kenne ich ja auch. Ich kann mich den anderen Mädels nur anschließen: Ein Pausenzyklus muss sein! Alles andere liegt in der eigenen Entscheidung und ist von vielen Faktoren abhängig (Alter, körperliche und psychische Belastbarkeit). Momentan habe ich für mich entschieden, pro Jahr 3 IVF-Versuche zu starten. Du siehst es ja in der Signatur unten oder in meinem Profil. Wir machen 2-3 Monate Pause zw. den Versuchen. Bis jetzt verkrafte ich das ganz gut. Vor allem aber geht es mir wie Viktoria. Die Behandlungspausen sind schlimmer als die Behandlung selbst. Das unnütze Warten ohne jegliche Befruchtungschance ist belastend. Befinde mich grad wieder in einer solchen Warteschleife und kann es kaum erwarten, im November wieder loszulegen. Leider ist es nicht so einfach, wie Claudia geschrieben hat, in den Wartephasen in ein normales Leben zurückzukehren. Letztlich muss man selbst ausprobieren, was man verkraftet und gucken, wieviel Zeit einem noch bleibt...

30.09.17 - 00:54

Habe im Juni mit meiner ersten IVF begonnen SSW-Test am 24. August leider negativ. Habe dann recht lange Blutung gehabt und warte jetzt auf meine nächste Periode, um dann wieder zu beginnen. Mein Arzt hatte gesagt, dass ich auch gleich nach der ersten Periode beginnen könnte, aber es für die Psyche besser wäre, wenn noch ein Zyklus abgewartet werden würde. Habe meine Behandlung aber auch sehr gut vertragen. Hatte zwar auch Eier zum Einfrieren, aber wir haben uns für jeweils frisches Material entschieden. Machen wir beim nächsten Versuch anderes. Da wird eingefroren. Eine Freundin von mir musste zwischen ihren ICSIs jeweils 3 Monate warten. Jeder Mensch ist anders und jede Praxis empfiehlt wahrscheinlich auch was anderes. LG und noch viel Glück

09.10.17 - 23:21

Je nachdem wie es Dein Körper verkraftet - in meiner Praxis wurde ein Pausenzyklus verlangt, dann konnte die Stimu wieder beginnen (also z. B. ICSI im Januar, negativ, Mens Anfang Februar, Mens März und mit der Aprilmens hätte man wieder loslegen können). Ich hatte folgenden Ablauf: nach 4 Monaten künstlicher Wechseljahre wegen Endo ICSI im Juli (negativ), Kryo ohne Stimu im September (negativ), ICSI im November (negativ), Kryo ohne Stimu im Januar (negativ), ICSI im März (positiv - unser Großer war entstanden, geboren im Dezember). Zugegeben, das hat ganz schön körperlich und seelisch geschlaucht, aber mein Mann wäre dann bald 40 geworden und damit wären unsere Adoptionschancen weg gewesen, also haben wir schnell durchgezogen.
Für den Kleinen hatte ich dann im folgenden August (wegen der kommenden Gesundheitsreform, sonst hätte ich noch gewartet) eine negative Kryo, im Oktober eine ICSI mit biochemischer Schwangerschaft (ist abgeblutet) und dann im Februar (da DR im Dezember begonnen noch bezahlt) die letzte ICSI für den Kleinen. Das habe ich aber gut weggesteckt.

14.10.17 - 00:30

Ob IVF oder ICSI hat für die Behandlungspause keine Bedeutung. Minimum sollte eigentlich immer ein Zyklus sein, also das heißt, eine Blutung nach Negativ abwarten, bei der nächsten Blutung wieder Stimulationsbeginn. Die meisten Ärzte legen aber Wert auf 2 oder 3 Zyklen Pause, insofern liegt der Arzt eurer Freunde da auf der Linie mit fast allen anderen. Es kommt aber immer auch darauf an, wie gut die Behandlung vertragen wurde und wie alt die Frau ist. Wenn eine Frau sehr heftig auf die Stimu reagiert hat (sehr viele Eizellen hatte, evtl. sogar leichte Überstimulation), dann sollte sie nicht gleich im übernächsten Zyklus wieder anfangen. Genauso ist es, wenn man zu den "älteren Semestern" gehört und die Eierstöcke sowieso schnell erschöpft sind. Auch in diesem Fall ist eine Pause von 3 oder sogar 4 Monaten sicher nicht das Schlechteste. Wenn es einem gut geht und man keine außergewöhnlichen Symptome bei der Behandlung hatte, würde aber sicher ein ausgesetzter Zyklus reichen. Viele Grüße

27.10.17 - 16:01

Ich glaube, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich war nach unserer ersten negativen ICSI so niedergeschlagen, dass ich erst mal drei Monate Pause gemacht habe. Allerdings hat es schon fast zwei Monate gedauert, bis ich meine Mens wieder bekam. Nach der zweiten negativen ICSI habe ich nur darauf gewartet, dass die Mens kam (also eigentlich ein Zyklus Pause, bei mir hat das aber auch wieder 70 Tage gedauert) und dann haben wir gleich einen Kryo-Zyklus angehängt, in dem es dann zum Glück geklappt hat. Ich denke, wenn es Dir gut geht und Du der Meinung bist, dass Du genug Kraft hast, dann spricht sicherlich nichts dagegen, nur einen Zyklus zu warten. Ich drücke Dir die Daumen, dass es ganz bald klappt. Viele liebe Grüße

05.11.17 - 00:56

Also medizinisch kann man ziemlich schnell wieder fit sein und die Pille hilft hier sowohl, die Eierstöcke ein wenig ruhig zu stellen und auch ein gutes Timing hinzukriegen, denn wer weiß, wie schnell du wieder einen natürlichen Zyklus kriegen würdest. Wir hatten eine ähnliche Situation nach meiner Fehlgeburt, da damals die Kostenzusage nur noch 3 Monate galt und danach wären wir Selbstzahler gewesen (bzw. sind wir ja jetzt auch). Den letzten gesponserten Versuch wollten wir aber auf jeden Fall machen, daher hab ich gleich ab Ausschabung wieder die Pille genommen und dann haben wir den nächsten Versuch 2 Monate nach AS noch mit reingeklemmt, so dass der Transfer (und damit der Abschluss des Versuchs) wirklich kurz vor Ablauf der Kostenübernahme war. Wenn's bei dir mit Downregulation nicht funktioniert, warum nimmt man dann nicht z.B. mal Antagonisten oder eine Mini-Downregulation oder so?

09.11.17 - 22:29

Wir hatten die 1. ICSI im April. Da wir Selbstzahler sind, haben wir erstmal hart überlegt, ob noch ein Versuch drin ist... und uns jetzt entschieden noch einen Versuch zu starten. Bevor wir da aber einen Termin ausmachen wollte ich 1. abwarten wie mein Zyklus ist und 2. zu meiner (neuen) FÄ um dort abzuklären, ob alles OK ist (hatte während der Stimu zur ICSI zwei Zysten). Der Mens kam gestern abend pünktlich und die FÄ hat das OK gegeben, die Zysten sind nicht wiedergekommen. Sie würde auch die Betreuung zur ICSI in Prag übernehmen. Körperlich fand ich die ganze Sache(Stimu, Punktion, TF) schon anstrengend und nervlich auch- vielleicht liegt’s am Alter ;-) und ich denk es ist etwas einfacher, wenn man sonst möglichst wenig Stress hat- wenn es geht legen wir die ICSI in die Sommerferien. Ist auf jeden Fall weniger stressig. Aber klar, die Zeit sitzt auch uns im Nacken (bin schon 43). Gefühlsmäßig würde ich dir zu Sept. raten- einfach damit ihr mal ein wenig Luft holen könnt! Und euren Urlaub genießen könnt, denn während dieser ganzen Warterei kann so einiges auf der Strecke bleiben

13.11.17 - 00:10

Das wird ja schon ein wenig dadurch bestimmt, wie deine Behandlung abläuft. Nimmst du zum Beispiel vorher die Pille? Dann verzögert es sich ja eh um einen Zyklus, als Beispiel. Teils wirst du dich wahrscheinlich nach dem Vorgehen deiner Klinik richten müssen, aber auch vor allem nach dir selbst: hat sich dein Körper erholt? Sind deine Eierstöcke auf normaler Größe? Dann gibt es noch die Theorie, dass man immer drei Monate vor dem besagten Zyklus auf die Eizellen (Qualität) einwirken kann, zum Beispiel durch Nahrungsergänzung. Ich glaube ich würde mir daher diese Pause auch gönnen. Das kam bei uns damals vom Wechsel bei IUI zu ICSI auch ungefähr hin, war denke ich auch gut so. Der Ausgang war dann positiv, die Ausbeute wie ich fand allerdings nicht so: 3 punktierte, 8 für Befruchtung geeignet, nur 5 befruchtet und weiterentwickelt, da war ich schon traurig. 2 an Tag 3 zurück genommen. Und die übrigen sind am Tag danach alle kaputt gegangen, also Weltuntergang. Jetzt bin ich mit einer Einling schwanger, daher ist es jetzt nicht mehr so schlimm, aber zum Kryokonservieren hatten wir leider nichts. Ich habe aber auch schon oft gelesen, dass viele nur einen Zyklus pausieren.

18.11.17 - 14:22

Bei mir war die 1. ICSI leider auch negativ. Bei unserer KIWU-Klinik ist es normalerweise so, dass sie sagen, ein Zyklus Pause sollte man schon machen, um selbst durchzuatmen und deinen Eierstocken auch ein wenig Verschnaufpause zu gönnen. Ich selbst habe aber um eine Ausnahme von der Regel gebeten. Zum einen, weil für mich der jetzige Monat wegen der Sommerferien echt sehr entspannt ist und daher ideal für die stressige Behandlung, zum anderen bin ich aber auch ein Typ, der sich lieber sofort wieder reinhängt. Mir tut es gut das Gefühl zu haben, etwas an meiner Situation ändern zu können und aktiv zu hoffen, dass es klappt, anstatt in Ruhe für eine Weile innezuhalten und Ruhe zu tanken. Mein KIWU-Zentrum ist meinem Wunsch dankenswerter Weise flexibel gefolgt, obwohl das für sie ein Bruch mit ihrem Konzept war. Ich denke, was die körperliche Rekonvaleszenz angeht, würde ich deinem Arzt vertrauen. Wenn er sagt, körperlich alles okay, dann glaub ihm. Was aber den Stress und die emotionale Belastung angeht, kannst nur du es mit deinem Partner gemeinsam entscheiden, ob ihr noch etwas Erholung von dieser doch oft sehr belastenden Ausnahmesituation braucht oder ob ihr gleich wieder weiter machen wollt. Aber egal wie ihr euch entscheidet, ich wünsch euch dafür alles Gute. Liebe Grüße

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