Pause zwischen zwei Ifv nötig?

    • (1) 25.05.17 - 18:49

      Hallo ihr Lieben,

      ist eine Pause zwischen zwei Ivfs unbedingt nötig?

      Normalerweise höre ich, dass mindestens ein Zyklus Pause sein muss. Gibt es jemanden der ohne Pause gleich im nächsten Zyklus eine weitere Ivf gemacht hat und wie ging dieser aus?

      Ich hatte keine körperlichen Schwierigkeiten im ersten Ivf Zyklus.

      Vielen Dank für eure Hilfe.

      ...und allen ganz viel Glück.

      Liebe Grüße

      • Vielen lieben Dank für eure Antworten. Der Experte hat mir geantwortet, dass es durchaus möglich ist ohne Pause weiterzumachen. Allerdings muss an den ersten drei Tagen ein Ultraschall gemacht werden, ob alles ok ist. Kurzes Protokoll.

        Alles Gute und viel Glück euch allen.

        Ich glaube, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich war nach unserer ersten negativen ICSI so niedergeschlagen, dass ich erst mal drei Monate Pause gemacht habe. Allerdings hat es schon fast zwei Monate gedauert, bis ich meine Mens wieder bekam. Nach der zweiten negativen ICSI habe ich nur darauf gewartet, dass die Mens kam (also eigentlich ein Zyklus Pause, bei mir hat das aber auch wieder 70 Tage gedauert) und dann haben wir gleich einen Kryo-Zyklus angehängt, in dem es dann zum Glück geklappt hat. Ich denke, wenn es Dir gut geht und Du der Meinung bist, dass Du genug Kraft hast, dann spricht sicherlich nichts dagegen, nur einen Zyklus zu warten. Ich drücke Dir die Daumen, dass es ganz bald klappt. Viele liebe Grüße

      Wir hatten die 1. ICSI im Juli Da wir Selbstzahler sind, haben wir erstmal hart überlegt, ob noch ein versuch drin ist und uns jetzt entschieden noch einen Versuch zu starten. Bevor wir aber einen Termin ausmachen, wollte ich 1. abwarten wie mein Zyklus ist und 2. zu meiner FÄ um dort abzuklären, ob alles ok ist (hatte während der Stimu zur ICSI zwei Zysten). Der Mens kam gestern Abend pünktlich und die FÄ hat das OK gegeben, die Zysten sind nicht wiedergekommen. Körperlich fand ich die ganze Sache (Stimu, Punktion, TF) schon anstrengend und nervlich auch - vielleicht liegt’s am Alter und ich denk es ist etwas einfacher, wenn man sonst möglichst wenig Stress hat - wenn es geht, legen wir die ICSI in die Winterferien. Ist auf jeden Fall weniger stressig. Aber klar, die Zeit sitzt auch uns im Nacken (bin schon 43). Gefühlsmäßig würde ich dir zu September raten - einfach damit ihr mal ein wenig Luft holen könnt! Und euren Urlaub genießen könnt, denn während dieser ganzen Warterei kann so einiges auf der Strecke bleiben

      • Ich wünsche dir ganz viel Glück für deine nächste Behandlung. Hoffentlich werdet ihr belohnt!
        Vielen Dank für deine Antwort. Der Beitrag ist schon etwas länger her... mittlerweile bin ich schwanger geworden. Was für ein großes Glück! Das selbe wünsche ich dir auch!

        Alles Liebe

    Je nachdem wie es Dein Körper verkraftet - in meiner Praxis wurde ein Pausenzyklus verlangt, dann konnte die Stimu wieder beginnen (also z. B. ICSI im Januar, negativ, Mens Anfang Februar, Mens März und mit der Aprilmens hätte man wieder loslegen können). Ich hatte folgenden Ablauf: nach 4 Monaten künstlicher Wechseljahre wegen Endo ICSI im Juli (negativ), Kryo ohne Stimu im September (negativ), ICSI im November (negativ), Kryo ohne Stimu im Januar (negativ), ICSI im März (positiv - unser Großer war entstanden, geboren im Dezember). Zugegeben, das hat ganz schön körperlich und seelisch geschlaucht, aber mein Mann wäre dann bald 40 geworden und damit wären unsere Adoptionschancen weg gewesen, also haben wir schnell durchgezogen. Für den Kleinen hatte ich dann im folgenden August (wegen der kommenden Gesundheitsreform, sonst hätte ich noch gewartet) eine negative Kryo, im Oktober eine ICSI mit biochemischer Schwangerschaft (ist abgeblutet) und dann im Februar (da DR im Dezember begonnen noch bezahlt) die letzte ICSI für den Kleinen. Das habe ich aber gut weggesteckt. Auch Dir wünsche ich ein baldiges Positiv

    Ich würde wenigstens einen Monat warten - und wenn die Psyche mehr Zeit einfordert, dann auch länger. Ich würde auf jeden Fall wieder das Antagonistenprotokoll (Orgalutran) wählen, ob Menogon oder ein anderes Präparat, ist Geschmackssache. Wenn zügig neu begonnen wird, kann zu Beginn ein Cystenausschluß per US vorgenommen werden. Dabei kann man auch nach der Anzahl der Eibläschenanlagen schauen und entsprechend die Dosis wählen (weniger als 225 IE würde ich eher nicht denken). Die Qualität ist unabhängig vom Zeitpunkt der zweiten IVF. Ganz viel Glück

Natürlich überlegt man schon, wie es weitergeht, wenn es nicht geklappt haben sollte. Kenne ich ja auch. Ich kann mich den anderen Mädels nur anschließen: Ein Pausenzyklus muss sein! Alles andere liegt in der eigenen Entscheidung und ist von vielen Faktoren abhängig (Alter, körperliche und psychische Belastbarkeit). Momentan habe ich für mich entschieden, pro Jahr 3 IVF-Versuche zu starten. Du siehst es ja in der Signatur unten oder in meinem Profil. Wir machen 2-3 Monate Pause zw. den Versuchen. Bis jetzt verkrafte ich das ganz gut. Vor allem aber geht es mir wie Viktoria. Die Behandlungspausen sind schlimmer als die Behandlung selbst. Das unnütze Warten ohne jegliche Befruchtungschance ist belastend. Befinde mich grad wieder in einer solchen Warteschleife und kann es kaum erwarten, im November wieder loszulegen. Leider ist es nicht so einfach, wie Claudia geschrieben hat, in den Wartephasen in ein normales Leben zurückzukehren. Letztlich muss man selbst ausprobieren, was man verkraftet und gucken, wieviel Zeit einem noch bleibt...

Habe im Juni mit meiner ersten IVF begonnen SSW-Test am 24. August leider negativ. Habe dann recht lange Blutung gehabt und warte jetzt auf meine nächste Periode, um dann wieder zu beginnen. Mein Arzt hatte gesagt, dass ich auch gleich nach der ersten Periode beginnen könnte, aber es für die Psyche besser wäre, wenn noch ein Zyklus abgewartet werden würde. Habe meine Behandlung aber auch sehr gut vertragen. Hatte zwar auch Eier zum Einfrieren, aber wir haben uns für jeweils frisches Material entschieden. Machen wir beim nächsten Versuch anderes. Da wird eingefroren. Eine Freundin von mir musste zwischen ihren ICSIs jeweils 3 Monate warten. Jeder Mensch ist anders und jede Praxis empfiehlt wahrscheinlich auch was anderes. LG und noch viel Glück

Je nachdem wie es Dein Körper verkraftet - in meiner Praxis wurde ein Pausenzyklus verlangt, dann konnte die Stimu wieder beginnen (also z. B. ICSI im Januar, negativ, Mens Anfang Februar, Mens März und mit der Aprilmens hätte man wieder loslegen können). Ich hatte folgenden Ablauf: nach 4 Monaten künstlicher Wechseljahre wegen Endo ICSI im Juli (negativ), Kryo ohne Stimu im September (negativ), ICSI im November (negativ), Kryo ohne Stimu im Januar (negativ), ICSI im März (positiv - unser Großer war entstanden, geboren im Dezember). Zugegeben, das hat ganz schön körperlich und seelisch geschlaucht, aber mein Mann wäre dann bald 40 geworden und damit wären unsere Adoptionschancen weg gewesen, also haben wir schnell durchgezogen.
Für den Kleinen hatte ich dann im folgenden August (wegen der kommenden Gesundheitsreform, sonst hätte ich noch gewartet) eine negative Kryo, im Oktober eine ICSI mit biochemischer Schwangerschaft (ist abgeblutet) und dann im Februar (da DR im Dezember begonnen noch bezahlt) die letzte ICSI für den Kleinen. Das habe ich aber gut weggesteckt.

Top Diskussionen anzeigen