Insemination sinnvoll?

    • (1) 29.01.19 - 21:48

      Hallo,

      bisher habe ich immer nur mitgelesen, heute benötige ich aber eure Hilfe bzw. eure Erfahrungswerte.

      Wir hatten heute unser zweites Gespräch in der Kiwu-Klinik und haben uns heute leider wie in einem Verkaufsgespräch gefühlt. Ich bin vor genau einem Jahr im 1. ÜZ spontan schwanger geworden, es endete mit einem Windei und einer MA in der 10. SSW. Seitdem üben wir seit 10 Zyklen erfolglos. Seit 6 Zyklen nehme ich Famenita wegen einer zu kurzen 2. Zyklushälfte, bei mir besteht wahrscheinlich eine Eizellreifungsstörung, weswegen die Eizellreifung stimuliert werden soll.

      Das Spermiogramm meines Partners hat die folgenden Werte ergeben:
      Konzentration [10 hoch 6/ml]: 30
      WHO A %: 21,5
      WHO B %: 52
      WHO C %: 12
      WHO D%: 14,5

      Anzahl progressiv motile Spermien [10 hoch 6]: 44,1
      Gesamtmotilität (A %+ B % +C %): 85,5
      Progressive Motilität (A % + B %): 73,5

      Gesamtspermienzahl [10 hoch 6]: 60
      Normalformen [%]: 5

      Aufgrund der 5 % Normalformen und dem Motilitätswert A wird uns jetzt in Kombination mit meiner schlechten Eizellreifung sofort zur Insemination geraten wegen leicht eingeschränktem Spermiogramm. Die WHO gibt soweit ich weiß inzwischen gerade für die beiden kritischen Werte inzwischen niedrigere Grenzen an.

      Ist wirklich gleich eine Insemination notwendig? Oder reicht es aus nur zu stimulieren und GnP zu probieren?

      Es soll auch gleich mit Puregon stimuliert und mit Ovitrelle ausgelöst werden. Wir sind nicht verheiratet und wären damit Selbstzahler.

      Laut Kiwu-Klinik würde die KK die Kosten für die Medikamente übernehmen und wir müssten ca. 250 € für die "reine" Insemination bezahlen.

      Über die FA kann ich auch noch ein paar Monate nur mit Clomifen probieren, das hatten wir bisher noch nicht ausprobiert.

      Was haltet ihr vom Vorschlag der Kiwu-Klinik? Werden die Kosten für die Medikamente wirklich übernommen?

      Vielen Dank fürs Lesen! #danke

      Das Spermiogramm ist normal. Es kann damit auch ohne IUI etc. klappen.

    Der pH Wert fehlt, die Vitalität ebenfalls.

    Huhu,

    fühl dich gedrückt ❤ bei mir ist es ähnlich gekauften wie bei dir, Ende 2016 schwanger im 1. ÜZ, FG in der 10. SSW wegen Trisomie 16. Seitdem tut sich nichts.

    Bis auf eine leichte Eizellreifestörung haben wir auch keine Diagnose. SG schwankt zwischen überdurchschnittlich gut und leicht eingeschränkt.

    Seit einem Jahr sind wir in der Kiwu-Klinik. 6 GVNP-Zyklen waren erfolglos (2 mit Clomi, der Rest mit Gonal F). Es sah aber immer alles super aus.

    Jetzt sind wir bei der 2. IUI.

    Ich finde das SG auch unauffällig.

    Ich würde es ein paar Zyklen mit GVNP versuchen.

    GVNP wird von der KK übernommen. Ich nehme an, die Klinik plant, der KK zu verschweigen, dass Insemination geplant ist, die wäre dann wahrscheinlich als private Zusatzleistung zu sehen.

    Das hatte meine Klinik auch vorgeschlagen. Ich habe mich nicht darauf eingelassen. Wenn es nicht mit IUI klappt und hinterher IVF/ICSI gemacht werden muss, kann das Ärger geben. Erkundige dich da bitte noch einmal genau, wie die Klinik sich das vorstellt.

    Wünsche dir alles Liebe 💕🍀

    LG Luthien mit ⭐

    • Weißt du zufällig, ob die PKV und Beihilfe die Kosten für US, BT und ggf. Medis übernehmen, wenn eine IUI gemacht wird, deren Kostenübernahme zuvor abgelehnt wurde? Also ohne zu verheimlichen, dass IUI gemacht wird. Oder sagen die, IUI übernehmen wir nicht, also zahlen wir für den Zyklus überhaupt nichts?

      • Das habe ich mich auch schon gefragt, ich hatte das hilfsweise beantragt.

        Nach einigem Hin und Her haben dann aber doch beide Stellen zugesagt.

        Ich würde es auch einfach noch einmal beantragen.

        Wo bist du versichert? Ich bin bei Debeka und Beihilfe NRW.

        • Ich bin bei der HUK und Beihilfe Bayern.

          Ich habe vor im März wieder in die Kiwu zu gehen und eine IUI machen zu lassen. Ob meine KK zaht, weiß ich noch nicht, die hatten nämlich noch einige Fragen, weil die natürlich wissen wollen, wer Verursacher ist.

          Jetzt ist es bei uns so, dass keine wirkliche Ursache gefunden werden konnte bei uns. Wir haben einen negativen pct (SG aber gut) und ich habe eine leichte Form von PCO (ohne Insulinresistenz, regelmäßigen Zyklen von 28-32 Tage, Eisprünge, schlank; nur eben in jedem Eierstock ca. 20 Follikel und AMH 6, aber immer einen schönen Leitfolikel, der auch springt).

          Bei euch ist es ja glaub ich ähnlich. Also keine wirkliche Ursache, aber leichte Eizellreifestörung. Wie habt ihr das denn begründet, damit es euch genehmigt wurde?

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