Eileiter Entfernung vor 3 Ivf

    • (1) 10.02.19 - 11:14

      Hallo in die Runde,

      dies ist mein erster Foreneintrag, bisher war ich immer nur interessierte Mitleserin.

      In einer Bauchspiegelung wurde ein beidseitiger Eileiterverschluss festgestellt und ich wurde zur Kinderwunschklinik überstellt.

      Die erste Ivf habe ich im kurzen Protokoll mit zunächst 150 I.E gespritzt, dann erhöht auf 225 I. E= 5 Eizellen, 3 befruchtet und schließlich eine Blastozyste eingesetzt bekommen.

      Die zweite Ivf habe im langen Protokoll mit zunächst 225 I. E, dann erhöht auf 300 I. E= 10 Eizellen, 5 befruchtet, 2 eingesetzt bekommen.

      Für meine 31 Jahre eine nicht allzuhohe Eizellen Ausbeute :( Beide Versuche negativ.

      Nun ja, vor dem 3. Versuch nahm ich mir dann noch einmal den Entlassungsbericht der Bauchspiegelung und übersetzte mir das Medizin Deutsch in Google. Da stand doch tatsächlich dass zu einer Entfernung der Eileiter angeraten wird. Das war mir völlig neu.

      Laut Internet wird wenn sich schwere Verwachsungen gebildet haben oder die Eileiter mit Flüssigkeit gefüllt sind, eine Entfernung der Eileiter empfohlen, da dies die Einnistung behindern kann.

      Tatsächlich ist im Ultraschall eine 2x3 cm große Wasseransammlung seit dem 2 Versuch sichtbar. Warum wurde mir das nicht vorm ersten Versuch gesagt? Die Eileiter waren eh kaputt und verschlossen. Evtl. wurden 2 Versuche in den Wind geschossen. Ich bin sauer und wirklich frustriert.

      Wem erging es ähnlich?

      • (2) 10.02.19 - 15:28

        Es gibt hier auch ein extra Forum "Unterstützter Kinderwunsch", vielleicht hat da jemand Erfahrung😊

        Ich kann dir nur raten, nachzuhaken.

        Alles Liebe 🍀💕

        LG Luthien mit ⭐

        (3) 11.02.19 - 09:53

        Guten Morgen.
        Bei mir wurde in der Kinderwunschklinik selbst ein verschlossener Eileiter festgestellt. Zunächst gab es trotzdem ein IVF-Versuch - der scheiterte. Beim nächsten Versuch sah man unter der Stimulation im Ultraschall plötzlich Wassereinlagerungen. Das ganze nennt sich Hydrosalpinx und steht im Verdacht, die Chancen einer künstlichen Befruchtung zu minimieren, weil diese Flüssigkeit in die Gebärmutter laufen kann und dort entweder den Embryo einfach ausspülen oder vergiften kann, da die Flüssigkeit als toxisch eingestuft wird. Mir wurde dann empfohlen diesen Versuch (nach Punktion) abzubrechen und erstmal den Eileiter entfernen zu lassen. Das habe ich auch getan. Leider hat es seitdem trotzdem noch nicht geklappt (3 Transfers, eine biochemische Schwangerschaft), aber ich habe es donnoch nicht bereut.
        Du solltest auf jeden Fall mit deiner Klinik sprechen! Ich finde es ebenfalls sehr merkwürdig, dass sie nicht mit dir darüber gesprochen haben, wenn es sogar im Entlassungsbericht deutlich steht.
        Wenn du Fragen hast, nur zu.

        Alles Gute!

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