Erfahrungen mit Immunglobulinen

Hallo,

ich hatte in den letzten 10Monaten 2x MA, 2x biochemische Schwangerschaft und Frühabort. Immer natürlich schwanger geworden, letzte unter Clomifen und GVNP.
Ein gemeinsames Kind haben wir.
Ich war in einer Abortsprechstunde, Gerinnungsdiagnostik unauffällig.
Nun rät der Professor, bei positiven Test, sofort zum Start der Infusionstherapie mit Immunglobulinen.

Hat jemand von euch Erfahrungen dazu und hat nach habituellen Aborten eine intakte Schwangerschaft. Gibt es Studien darüber.
Mein Kinderwunsch Doc hält nichts davon.

Vielen lieben Dank im Voraus.

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Ich hatte es 2x ohne Erfolg. Für mich war es einfach ein teurer Spaß und danach wie so oft eine biochemische Schwangerschaft. Mehr nicht. Bei anderen hat es was gebracht.

Studien sind leider mau. Dr. Peet schreibt such immer im Forum seine Standardantwort (er kopiert was englisches rein und übersetzt dann). Im Prinzip weiß man nicht wirklich, ob es was bringt.

Das Foto ist aus dem Buch „How to prepare the endometrium to maximize implantation rates and IVF success“ (Cambridge Medicine). Die Studien sind mit sehr wenig Frauen durchgeführt worden.

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Nebenwirkungen hatte ich keine.

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Liebe minikiwano, vielen Dank für die Antworten.
Das wäre meine nächste Frage gewesen, Nebenwirkungen oder Spätfolgen...

Mein Mann hat ehrlich gesagt Angst, das es mir schaden könnte.

Ja, ich kenne die Antworten von Dr.Peet zu dem Thema. Mein Kinderwunsch Dr hält auch nichts davon.

Aber Du weißt es ja selbst, man will nicht's unversucht lassen und der Leidensdruck wird ja mit jedem Abort schlimmer.
Aber wem schreibe ich das??
Vielen lieben Dank!!

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Hallo,
es tut mir leid, dass du schon so oft eine Fehlgeburt erlebt hast. Mir erging es ähnlich. Ich bin immer problemlos schwanger geworden, aber viermal kam es zur FG, bevor die Diagnose gestellt wurde, dass meine Killerzellen erhöht sind und ich zu wenig sogennante antipaternale Antikörper habe.
Aufgrund dieser Diagnose wurde eine ICSI vorgeschlagen, die von einer Immuntherapie mit Immunglobulinen begleitet wurde. Bei der ersten ICSI bin ich schwanger geworden und die Schwangerschaft schien auch zunächst gut zu laufen. In der 8. Woche kam es doch wieder zur FG, was aber letztlich an einer Trisomie 7 lag. Bei der zweiten ICSI bin ich wieder schwanger geworden. Auch dieses Mal wurde ich mit Infusionen mit Immunglobulinen bis zur 24. SSW behandelt. Meine Tochter ist heute 2,5 Jahre alt. Ich weiß, dass einige Mediziner diese Form der Therapie anzweifeln. Ich bin dagegen überzeugt davon, dass ich den Immunglobulinen mein Kind zu verdanken habe. Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. Es hängt wahrscheinlich auch von der Kiwu-Klinik ab.
Du kannst mir gerne eine PN schreiben, wenn du noch mehr wissen willst.
Liebe Grüße
Panama

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Hallo liebes ,

Dürfte ich fragen , wo du immundgolbolin geholt hast ?

Echt toll , dass es dir geholfen hat 😊.

Darf ich fragen , wie hoch deine killerzellen waren ?

Und wie oft hast du privigin benutzt vor dem transfer ?

Lg Lucky87

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Hallo,
ich hatte das Glück, dass meine Krankenkasse (TKK) die Kosten zu 100% übernommen hat.
Bei mir wurde am Tag der Punktion mit einer Dosis Privigen begonnen, dann alle drei Wochen bis einschließlich der 24. Ssw.
Leider weiß ich gerade nicht, wie hoch die Killerzellen waren. Ich müsste schauen, ob ich den Befund noch irgendwo habe. Ich hatte es damals so verstanden, dass die zu geringe Menge der antipaternalen Antikörper das größere Problem waren.
Steht bei dir auch eine Behandlung mit Privigen an?

LG & alles Gute!
Panama

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Hey ich war beim immunologen & bekam omegaven .
Hatte 5 FG und bin aktuell schwanger mit der Therapie in Kombi mit cortison .

Bella 23+3 mit Babyboy im Bauch&Zwilling im ❤️

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Guten Morgen, vielen lieben Dank für die Antwort.

Ich freue mich, dass Du moz der Behandlung erfolgreich schwanger bist.
Alles Liebe und Gute für Euch 🍀