Heparin / clexane

Hallo zusammen,

Habe heute endlich meine Befunde bekommen von dem hämastologen und wie es scheint gibt es tatsächlich eine Erklärung warum es soviele Bio ss gab. Jetzt soll ich ab transfer clexane spritzen ok.. Da wir aber gvnp machen heisst es dann vor dem eisprung? Oder 1/2 tage danach?

Ärger mich schon über die 7 sinnfreien clomifen Zyklen und auslösen etc. 😣

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Der Transfer findet normalerweise 2-5 Tage nach der Punktion, also dem Eisprung statt.
Ich denke ab ES+5 reicht vermutlich, da der Embryo erst dann aus dem Eileiter tritt und beginnt sich einzunisten.
Ich werde auch ab Transfer spritzen.
Viele liebe Grüße!

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Hi,

ich habe bei der letzten IVF auch Clexane ab Transfer gespritzt, nachdem ich vorher aufgrund einer biochemischen Schwangerschaft meine Gerinnung habe checken lassen. Ich habe damit ab PU/ES+5 begonnen und ich bin tatsächlich schwanger geworden. Hatte davor vier negative IUI mit Clomifen und eine IVF, die als biochemische Schwangerschaft endete.

Wünsche dir ganz viel Glück, dass du damit auch Erfolg haben wirst 🍀

Liebe Grüße,
traumkind mit 💖 18+0

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❤️Lichen Glückwunsch.

Und was ist wenn ich negativ teste höre ich dann auf zu spritzen und fange dann im neuen Zyklus nach dem es wieder an?

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Danke 😊

Ja, so würde ich das machen. Wird schon klappen.
Ich habe das Clexane ja nur bis zur 13. Woche gespritzt und bin danach auf ASS 100 umgestiegen. Das war bei mir die Empfehlung aus dem Gerinnungslabor. Habe stark erhöhte Lp(a).

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Hey hey,

hast du eine Gerinnungsstörung und wenn ja welche und homo- oder heterozygot?

Ich habe Faktor V und Faktor 2 und mir wurde in der Abortsprechstunde der Uniklinik HD gesagt, dass die neuesten Studien davon weg kommen Heparin bei einer Schwangerschaft zum Erhalt der Schwangerschaft zu geben, da die neuesten Erkenntnisse sind, dass es teilweise auch Blutungen fördert, durch die Verdünnung des Bluts. Je nach dem welche Gerinnungsstörung man hat, auch vermehrt.

Aufgrund der Thromboseneigung bei einer Gerinnungsstörung wird immer Heparin begleitend zu einer Stimulation empfohlen, da die Medikamente eine Thrombose befördern können.
Auch liegt die Thromboseneigung bei einer Schwangerschaft höher.

Es ist also eine Thrombosevorbeugung, mittlerweile weg von dem Standpunkt zum Erhalt der Schwangerschaft - natürlich wäre eine Thrombose kontraproduktiv für eine Schwangerschaft und somit bedingt das eine wieder das andere.

Bei einer natürlichen Schwangerschaft empfehlen sie wenn Heparin dann erst ab Zeitpunkt des positiven Tests und in Abstimmung mit der Gerinnungsambulanz.

Heparin und ASS in Kombination können bei manchen Gerinnungsstörungen auch negative Wechselwirkungen haben.

Damit wollte ich sagen, dass sie mir in der Abortsprechstunde (Dr. Langer) klar gesagt haben, dass die Verabreichung von niedermolekularem Heparin heute nicht mehr als Schwangerschaftsprävention zählt. Klar, klammert man sich an alle Strohhalme und das tue auch ich mit 7 positiven Schwangerschaftstests und keinem Kind, und es soll schwieriger sein, eine Schwangerschaft mit Gerinnungsstörung halten zu können, doch Heparingabe alleine wird nicht der Schlüssel sein.

Ich hoffe, ich habe das jetzt alles richtig wieder gegeben.

Ich wünsche dir alles Gute!

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Es ist eine Therapie Empfehlung...

Was ich da haben soll block ich noch nicht durch. Muss Montag zum gyn und erhoffe mir etwas Klarheit.

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Unten der letzte Satz ist entscheidend. Da steht, dass der Plasminogenaktivator-Inhibitor 1 (PAI-1) im 4G-Allel (4G/4G) nicht regelrecht funktioniert, so dass bei der Fibrinolyse die Thrombozyten zu schnell stocken, das Blut stockt also stärker als normal und macht somit ein schwach erhöhtes Thromboserisiko.

Mit Rauchen und Ernährung solltest du wohl aufpassen und weil die Störung auf dem Allel sitzt, wird es wohl erblich sein, sprich, Deine Mutter oder Dein Vater haben es dir vererbt und Geschwister könnten es somit auch haben. Wäre eine wichtige Zusatzinformation für sie, wenn sie mal länger liegen müssten bei einer OP, bei Langstreckenflügen, Pilleneinnahme oder auch bei einer Schwangerschaft. Zu einer Gerinnungs-Diagnose gehört per Gesetz eine Aufklärung durch den Facharzt/tin, die/der dich überwiesen hat. Gut, wenn du dann ein paar mehr Infos bekommst.