Erfahrungen mit erhöhten Killerzellen

Ich habe gerade den Anruf meines Kinderwunschzentrums erhalten, dass meine Kontrolle-Biopsie ergeben hat, dass meine erhöhten Killerzellen in den letzten 3 Monaten von 480 (leicht erhöht) auf 660 (deutlich erhöht) gestiegen sind - trotz regelmäßiger Intralipid Infusionen...
Mein Arzt hat das Ganze ziemlich abgetan und denkt, dass die Zahlen nicht wirklich aussagekräftig sind bzw. "Schwankungen" normal seien. Er würde weitermachen wie bisher und evtl. bei der nächsten ICSI noch zusätzlich Kortison verschreiben. Da es aber unsere 3. (und theoretisch letzte) ICSI ist, ist mir das definitiv zu wenig. Davon abgesehen, dass ich gerade ziemlich sauer über sein abfälliges Verhalten bin, wenn die Klinik mir immerhin zu der zweiten Biopsie geraten hat und ich mir ja aber anscheinend die Schmerzen hätte sparen können... :-[
Ich habe auch gefragt, ob es nicht sinnvoll wäre die Ursachen zu suchen und zu hinterfragen WARUM die Killerzellen in der Gebärmutter überhaupt erhöht sind. Auch das sieht er als unnötig an (zumindest hat er mir das Gefühl vermittelt), aber wenn ich unbedingt möchte, könnte er mir eine Überweisung zu Dr. Reichel-Fentz ausstellen.
Sorry, für den langen Beitrag, aber ich bin grad echt sauer und verzweifelt. Wie soll ich denn mit diesem Ergebnis einfach stumpf weitermachen wie bisher und dann positiv im Dezember in die nächste ICSI starten?

Ist hier jemand der ähnliche Erfahrungen gemacht hat und Probleme mit Killerzellen hat? Was kann ich denn noch tun um an der Ursache zu arbeiten? Was gibt es denn noch für Therapiemöglichkeiten außer der Infusionen und Kortison? Kann man nicht vielleicht auch über die Ernährung hier einiges steuern? Und wie sind die Erfahrungen mit Reichel-Fentz: lohnt es sich, kann es parallel zur ICSI laufen?

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Ich würde damit zum Immunologen Dr. Pfeiffer in Düsseldorf oder Berlin gehen. Deine KiWu kann dir eine Überweisung ausstellen dafür, es muss "Labordiagnostik" drauf stehen. Er kann dir dann auch gut erklären, warum er nichts von Intralipid hält sondern eher mit Omegaven arbeitet. Zudem bekommst du dann vermutlich auch Kortison - aber nicht "einfach mal so prophylaktisch", wie das einige KiWu-Kliniken machen, sondern exakt in der Dosis die nötig ist um auf dein Immunsystem zu reagieren, durch regelmäßige Blutkontrollen belegt.

Mich hat dieses "wir machen mal genauso weiter, es hat halt nur Glück gefehlt" irgendwann so wütend gemacht. Da hab ich lieber eine längere Pause eingelegt, das alles von Profis abklären lassen und dann hatte bei uns die 3. ICSI auch endlich Erfolg.