Kann man nur PID in Ausland machen und ICSI in DE?

Hallo zusammen,

mein Mann und ich sind 33 Jahre alt und verheiratet. Nachdem bei uns PCO und Azoospermie diagnostiziert wurden, wissen wir jetzt, dass mein Mann noch eine balancierte Translokation hat.

Wir müssen ICSI mit PID durchführen. Ich bin sicher, ich werde mehr als 6 Monate hier in Deutschland brauchen, um das PID-Zentrum zu finden, die KiWU-Klinik zu wechseln, mich zu bewerben und die Erlaubnis der Ethikkommission zu erhalten und dann mit ICSI zu beginnen.

Ich will nicht mehr warten. Ich habe im August 2020 einen negativen ICSI und es gibt noch 2 Behandlungen, die die Krankenkase bezahlt.

Weiß jemand, ob ich nur die PID im Ausland machen kann? Kann ich die ICSI hier in DE starten, dann die eingefrorenen Blastos ZB. in Tschechien transportieren, um die PID durchzuführen, und dann zurückkommen, um die Übertragung und den Rest von Kryoversuche in Deutschland durchzuführen?
Ist das Wunschdenken?#schein

Oder übernimmt die Krankenkasse die Behandlungskosten im Ausland?

War jemand in der gleichen Situation und was habt ihr getan?

Liebe Grüße #hicks

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Hallo,
ich bin auf dem Gebiet von PID ein Leihe. Weiß aber von einer betroffen, dass es nur wenige Gen-Defekte gibt, wo man in Deutschland eine PID machen darf. Meines Wissens muss die Krankenkasse sich nicht an der PID beteiligen. Am besten sprichst du mit deiner Krankenkasse darüber. Die können dir am besten eine Auskunft geben.

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Ich glaube nicht, dass das geht, denn ich kenne es so, dass die Blastos gezüchtet werden, dann PID, dann Transfer bzw. Einfrieren.

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Exakt so ist auch meine Info: d.h. PID an der Blasto, diese werden eingefroren und dann Kryotransfer. Somit denke ich nicht, dass das geht, weil sozusagen das ganze Prozedere als ein PID-Versuch zählt.
Es gibt Fälle in denen die Behandlung im Ausland bezuschusst wird. Vielleicht kann man dann den Weg so rum mit Zuschuss gehen?