Killerzellenbehandlung mit Infusion und/oder Kortison? Erfolg ohne Kortison?

Hallo ihr Lieben,

ich hatte heute meine Sprechstunde bei Dr.Lanius, einer TCM Ärztin in Köln, die auf Kinderwunsch spezialisiert ist. Im August steht bei uns die 2.IVF an und ich hatte vor Kurzem auf eigenem Wunsch eine Endometriumbiopsie durchführen lassen, bei der herauskam, dass der Wert meiner uterinen Killerzellen 450 beträgt (normal wäre ein Wert bis 300).Die Plasmazellen waren wohl unauffällig. Dr.Lanius verwies mich heute auf Dr.Pfeiffer und stellte mir eine Überweisung aus, damit die Immunaktivität genauer analysiert werden kann. Ich gehe mal davon, aus dass wenn man in der Gebärmutter Killerzellen hat, dann auch periphere Killerzellen im Blut hat (fragt sich halt nur wie hoch die dann sind..) Wie geht es weiter? Also je nachdem wie hoch die Killerzellen im Blut sind kriegt man dann zusätzlich zu den Infusionen das Kortison verschrieben?

Die Omegaven-Infusionen bei Dr.Lanius sind ja kein Problem aber das Kortison möchte ich nicht einnehmen, da ich ohnehin schon weitere Medikamente (Antidepressiva und Prolaktinhemmer) auch in der Frühschwangerschaft einnehmen muss und da wäre mir das Kortison zusätzlich zu riskant (-der Prolaktinhemmer wird zwar bei positiven SS-Test dann direkt abgesetzt aber trotzdem habe ich dann noch die anderen Medis). Außerdem hört man ja auch oft von Kiwu-Ärzten, dass das mit den Killerzellen nicht genug erforscht ist und es da deswegen keine genaue Therapieempfehlung gibt.

Nun meine Frage an euch: Gibt es Mädels/Frauen unter euch, die trotz erhöhter Killerzellen in der Gebärmutter und im Blut, sich nur mit Infusionen behandeln lassen haben und dann schwanger wurden? Also kam es bei euch trotz erhöhter Killerzellen nur mithilfe der Infusionen zur Einnistung? Und hat es dann auch 3 Monate gehalten (weil man sagt ja dass man durch Killerzellen ein erhöhtes Fehlgeburtsrisiko dann trägt..)

Ich hoffe auf eure Rückmeldungen/Erfahrungen. Danke euch! Liebe Grüsse!🌼

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Also wir sind auch bei Dr. Pfeiffer. Ohne TF habe ich wohl keine Probleme mit Killerzellen, aber sobald der Embryo nicht eingesetzt wird steigen die Killerzellen im Blut an.
Ich habe bisher nur die Omegaveninfusion gemacht, aber beim nächsten Tf werde ich wohl auch Kortison nehmen. Schwanger bin ich nämlich bisher nicht geworden.

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Ich nehme 20 mg Cortison als auch Intralipid-Infusionen. Meine Killerzellen im Blut waren erhöht und die in der Gmsh stark erhöht (699).
Ich habe keine Nebenwirkungen.

Von Antidepressiva während der Kiwu-Behandlung als auch der Frühschwangerschaft kann ich allerdings nur abraten. Es gibt nicht-fruchtschädigende, ja. Aber wäre es nicht ratsam, erstmal seelische Balance zu finden? Die Kiwu-Zeit ist ja nicht nur körperlich, sondern auch seelisch sehr anspruchsvoll und belastend.

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Ich würde nie nie nie jemandem raten das antidepressivum abzusetzen. Das kann nach hinten los gehen. Es gibt sehr wohl Präparate die man auch in der SS nehmen kann. Das muss sie mit ihrem Psychiater besprechen. Wir kennen nicht ihre Diagnose.

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Das versteht sich jawohl von selbst. Ich sprach auch nicht davon, dass auf eigene Faust zu tun!
Ich habe selbst Erfahrung damit und weiß daher, wovon ich rede.

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Die im Blut sind gar nicht so wichtig wie das Ergebnis aus der Gebärmutter. Bin selbst nicht betroffen, aber würde auch Prednisolon, aber mehr als 5mg nehmen und einer dieser Infusionen. Dazu hochdosiertes omega 3. das ist auch circa das was dr pfeiffer immer verordnet.

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Danke für eure Antworten. Es geht in meiner Frage um die Killerzellen und nicht um die anderen Medikamente! Die anderen Medikamente sind bewusst gewählt, verordnet und auch nach Risiko-Nutzen-Abwägung mit dem Arzt abgesprochen. Manchmal ist man auf Medikamente angewiesen mehr will ich nicht und brauche ich auch nicht dazu zu sagen. Ich wollte nur wissen, ob man auch nur mit Infusionen Erfolg bei der Killerzellenbehandlung haben kann.

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Du musst dich nicht rechtfertigen. Es ist einfach so, Menschen die das nicht erlebt haben, oder nicht in der Form, können da nicht mitreden. Und leider leider leider ist es auch immer noch ein Tabu Thema. Ich wünsche dir alles gute.

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Hallo Muse,

bei mir waren die Killerzellen im Blut leicht erhöht, in der Gebärmutter dafür nicht. Es muss also nicht inmer beides erhöht sein.

Meine Ärztin hält von den Killerzellen nicht viel und sie meinte, dass ich kein Prednisolon brauche. Ich habe ihr vertraut und sie hat recht gehabt. Aber wie gesagt, sie waren nur leicht erhöht.
Ich bin ja immer der Meinung, dass man den Ärzten vertrauen sollte, sie haben die meiste Erfahrung.

Alles Gute🍀✊

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Danke für deine Antwort. Meinst du es geht auch andersrum? Also dass man nur erhöhte Killerzellen in der Gebärmutter hat dafür aber nicht im Blut🤔 das würde mich schon ein wenig erleichtern und ich würde mich dann sowieso nur für die Infusionstherapie entscheiden.

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Sicher bin ich mir nicht, aber ich denke schon, dass das auch geht.

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Ich hatte erhöhte Killerzellen in der Gebärmutter, ich weiß nicht ob ich sie auch im Blut hatte. Die Behandlung erfolgte mit Infusionen aber ohne Cortison. Meine Tochter wird nächste Woche 3 Monate alt. :) LG

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Oh das ist ja toll zu hören☺️ Darf ich fragen, ob du noch weißt wie hoch die Killerzellen bei dir waren? Hattest du Omegaven oder Intralipid bekommen? Wie oft und in welchen Abständen? Sorry für die vielen Fragen aber es scheint ja irgendwie immer anders gehandhabt zu sein..sodass man nicht weiss was wirklich hilft...

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Smof Infusionen, 4 Wochen vor TF, bei TF und dann in der 7 ssw und 11 ssw. Der Inhalt bei Smof, omega en etc. Ist fast identisch, das sind Firmennamen. Lg