Neue Studie: Alkohol in 2. ZH kann Chance auf SS um 40% senken

Hallo Ihr Lieben,

wir basteln nun schon seit Ende 2019 an unserem ersten Kind.
Mit der 4. IUI wurden wir im Mai schwanger. Leider endete das ganze in der 7. SSW in eine MA und Ausschabung.

Seit Dezember 2020 trinken wir beide keinen Alkohol mehr, da ich immer wieder gelesen habe, dass es bei beiden die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann.

Nun habe ich eine Studie von Juni 2020 aus den USA entdeckt und bin total erschrocken.
Die besagt, dass schon ein mäßiger Alkoholkonsum (3 Gläser Wein in der Woche) in der 2. ZH die Chancen auf eine Einnistung um über 40 % verringern kann.
Exzessiver Alkoholkonsum von mehreren Gläsern am Tag kann das sogar auf über 50 % erhöhen.

Im ersten Jahr des Probierens habe ich immer mal ein Gläschen Wein oder Biermix getrunken, da ich immer dachte, bis zum positiven SST passiert nichts, weil der Embryo noch nicht mit meinem Körper verbunden ist. Das man dadurch aber die Chancen einer SS schmälern kann hat mich echt erschreckt 🙈😔

Was haltet ihr von der Studie? Sind knapp 450 Probandinnen aussagekräftig?

Ich werde den Verzicht jetzt auf jeden Fall beibehalten 😏 kann nach einer SS ja noch mein restliches Leben Sekt trinken 😉😅

5

Hallo EinfachIch,

sehe das auch entspannt, denn manchmal muss man sich ja daran erinnern, dass Schwangerwerden ja doch was normales ist und man, wenn man sich einer KiWu-Behandlung unterzieht nicht anders ist in vielerlei Hinsicht zu anderen Frauen / Paaren.

Ich und mein Freund haben unser Leben lang extremst gesund gelebt (Sportler) und naja trotzdem sind wir in der KiWu-Klinik gelandet.

Ich glaube wichtig ist, nicht zu viel von allem was schlecht ist. Ich glaube schon, dass extremer Alkoholkonsum einen Unterschied macht, genauso wie extremes Unter- oder Übergewicht. Kenne genug die noch ohne zu wissen, dass sie schwanger waren, feiern gegangen sind.

Zur Studie: oh, ich lese gerade viele Studien zum Thema künstliche Befruchtung, Schwangerschaft etc. und irgendwie sind nur wenige aussagekräftig, wie ich finde.

Viele Grüße
Dot

1

Ich versuche es seit fast 5 Jahren und habe lange so gut wie gar keinen Alkohol getrunken (vielleicht 3 Gläser Sekt im Jahr bei besonderen Gelegenheiten).

Ich bin trotzdem nicht schwanger geworden. Bei mir liegt es definitiv daran.

Es ist auch davon auszugehen, dass Frauen, die in der 2. ZH relativ viel Alkohol trinken, es generell tun und deshalb weniger fruchtbar sind.

Mittlerweile gönne ich mir auch mal wieder ab und zu ein Glas Wein, allerdings immer nur in der 1. ZH.

LG Luthien mit ⭐⭐

2

Ich seh das wie Luthien. Schon bevor wir in die künstlichen Versuche starteten und noch bei GvnP waren, gab es - wenn überhaupt! - nur in der 1. Zyklushälfte Alkohol. Der Embryo ist nach der Einnistung mit deinem Körper verbunden, also schon bevor du positiv testen kannst, ca. 5-7 Tage nach ES ;-)

Wenn es bei mir mal ein Gläschen gibt, dann "nur" Wein, Hugo oder Bier.
Ich liebe Gin Tonic, lasse aber von Tonic Water die Finger. Das Chinin ist wehenfördernd und somit für mich ein Grund, jetzt schon darauf zu verzichten.

3

Bei mir gibt's traditionell ein Glas Weißwein am Abend vor dem Transfer und das genieße ich immer in vollen Zügen ☺️
Ansonsten bin ich ab der ersten Spritze immer alkoholfrei unterwegs.
Bin aber auch sonst kein großer Trinker.
Wenn wir in der Vergangenheit ne Flasche Weißwein aufgemacht haben, dann tranken wir Zwei daran ein ganzes Wochenende 🙈

4

Ich bin da mittlerweile entspannt. Ich habe in unserem ersten KiWu-Jahr keinen Alkohol getrunken. Schwanger wurde ich nicht. Seitdem trinke ich was wenn ich möchte und mein Mann auch. Auch in der 2. ZH. Seitdem wurde ich zweimal schwanger, allerdings leider FG. Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir beide sehr selten Alkohol trinken, drei Gläser die Woche würden wir nie schaffen, eher mal eins alle zwei Monate. Wir haben aufgrund unserer Vergangenheit viele Leistungssportler im Freundeskreis, die trinken auch wenig und es fließt nicht so viel Alkohol wenn wir uns mit Freunden treffen. Daher weiß ich nicht ob wir so ein gutes Beispiel sind. 😉

450 Probandinnen kann aussagekräftig sein, muss es aber nicht. Kommt drauf an wie die Studie aufgebaut ist. Gab es zwei oder drei Arme in der Studie? Sind die Patientenpopulationen gleichverteilt? Welche Patienten wurden eingeschlossen (Vorgeschichte, KiWu)? Wie würden die Daten erhoben? Selbst wenn die Ergebnisse signifikant sind spielen die anderen Faktoren eine Rolle in der Beurteilung ob die Daten valide sind. Ich finde für so eine Studie hätte man locker mehr einschließen können, ist ja keine seltene Erkrankung. Das ist natürlich eine Frage der Finanzierung.