Welche Untersuchungen/Test sind sinnvoll?

Hallo Mädels,
ich brauche euren Rat (Achtung lang 🙈). Nachdem der Test heute wieder schwächer war, gehe ich davon aus, dass der BT morgen auch einen weiter gesunkenen hcg bestätigt. Deshalb will ich mir jetzt schon Gedanken machen, welche Untersuchungen vor dem nächsten TF sinnvoll sind. Am Dienstag wurde nochmal mein tsh kontrolliert, der ist immer noch zu hoch (3,2 im März, jetzt 2,2). Ich soll das L-Thyroxin verdoppeln (von 25 auf 50).
Ich habe bisher noch gar nichts untersuchen lassen (außer der Hormonbestimmung), weil der Grund warum es nicht (mehr) auf natürlichem Weg klappt, klar war: nach ELSS 2016 nur noch ein Eileiter, der auch noch verschlossen ist. Ich habe 2008 und 2011 zwei gesunde Kinder geboren, die auf natürlichem Weg ohne Probleme entstanden sind. Ich habe einen regelmäßigen Zyklus mit Eisprüngen. GMSH war auch immer gut aufgebaut. Amh war auch top.
Wir hatten bei der ersten ivf eine gute Ausbeute (23 Eizellen entnommen, 13 befruchtet). Es wurden jetzt dreimal je eine Blasto eingesetzt. Wovon zweimal eine kurze Einnistung stattgefunden hat. Wir haben jetzt noch 6 Vorkerne eingefroren.
Was haltet ihr für sinnvoll? Eine Bauchspiegelung würde ich ungern machen lassen.
Danke schon mal für euer Schwarmwissen ☺️

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Also ich finde eine Bauchspiegelung inkl Gebärmutterspiegelung mit Biopsie der Gebärmutterschleimhaut sehr wichtig. Bei mir war angeblich auch alles ok, Blutbild, Hormonwerten und erst bei der BS das böse Erwachen. Myomen, Verwachsungen, verklebte Eileiter. BS OP war ca 15-30 min angedacht, daraus wurden 4 Std.

Lg

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Ich werde es in der Klinik auf jeden Fall mal ansprechen…
Hat bei dir der Eingriff schon was gebracht/verändert?

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Ja ich hab keine Schmerzen mehr und steh vor meiner ersten IVF.

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Ich hätte eine Eileiterdurchlässigkeitprüfung mit Kontrastmittel. Dabei wurde festgestellt, dass beide Eileiter verklebt waren. Gleichzeitig könnten die Verklebungen durch das Durchspülen entfernt werden und ich würde im gleichen Zyklus schwanger.
Mein FA meint damals, dass die Verklebung nicht bemerkt werden und auch daher auch Frauen treffen kann, die bereits Kinder haben.
Daher würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall die Eileiterdurchlässigkeit prüfen lassen

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Der eine Eileiter ist ja entfernt und der andere ist definitiv verschlossen, deswegen haben wir uns ja für eine IVF entschieden. Trotzdem danke für den Tipp ☺️

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Ich würde auf alle Fälle mal den vitamin d Wert checken lassen.
Und nen großen zuckertest machen lassen.
Bei mir wurde ein vitamin d Mangel und eine insulinresitenz auch erst nach der 1. SS festgestellt und nach dem. 3. Versuch fürs Geschwisterkind.
Beides könnte eine einistung verhindern oder erschweren.

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Vitamin D nehme ich schon, das mit der Insulinresistenz spreche ich morgen in der Klinik mal an. Danke!

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Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen: Ich hab mich gegen die drei optionalen Blutuntersuchungen (Toxoplasmose etc.) entschieden und auch keinen Termin zum Ersttrimesterscreening gemacht. War keine einfache Entscheidung, meine Frauenärztin hat kaum was dazu gesagt in der 7. SSW, nur dass ich bald einen Termin mache solle und viele Frauen der Test beruhigen würde. Auch meine Hebamme hat überraschenderweise dafür plädiert. Und hier im Forum hab ich vor allem den Eindruck bekommen, die meisten machen das wie selbstverständlich einfach mit.
Mich beruhigt es sehr, von euch zu lesen, dass ihr euch auch dagegen entschieden habt. Meine FÄ hat sich beim letzten normalen US gewundert, dass ich keinen Termin zum ETS gemacht hab, aber war ok für sie. Zur Feindiagnostik bekomme ich eine Überweisung von ihr. Aber da wäre ich eh hingegangen, um vorbereitet zu sein, falls was ist, und auch bei der Wahl des KH mich danach richten zu können.
Meine Entscheidungshilfe war der Gedanke: Sind es Untersuchungen, deren Ergebnis mein Verhalten verändern würde bzw. kann man beim eventuellen Ergebnis handeln, um was besser zu machen. Bei Toxoplasmose z.B. ergibt ja der Test nur, ob ich's schon hatte. Falls nichts, verhalte ich mich so wie eh schon und bin im Zweifel sogar noch ängstlicher. Beim ETS ist es natürlich besonders deutlich, dass das Ergebnis nicht weiterhilft: Klar sprechen die meisten nur über Beruhigung bei einem guten Wahrscheinlichkeitsverhältnis. Aber da ich nicht weiß, was ich bei einem negativen Wert machen würde - bzw. es nicht abtreiben könnte, würde mich das Ergebnis ja nur in eine schwierige Lage bringen. Soweit, was meine Überlegungen dazu waren.
Drück dir die Daumen für gute Entscheidungen! :)