Myom in Gebärmutterschleimhaut

Hi!

Wir sind gerade bei unserer 3. IUI und ich hatte bereits zwei biochemische Schwangerschaften. Auf der Suche nach Ursachen, meinte eine Kiwu-Ärztin, dass ein Myom in meiner Gebärmutterschleimhaut bei der Einnistung stören könnte und es besser wäre, wenn ich es entfernen lassen würde. Es ist 2 cm groß und ragt etwas in die Gebärmutter rein.
Nun meint ein anderer Arzt, dass es sein kann, dass wir nach so einer OP 6 Monate pausieren müssten...

Habt ihr schon Erfahrungen mit Myomen? Hat es Einfluss auf die Einnistung? Wie lange musstet ihr nach der OP pausieren?

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Hi,
ist habe momentan das gleiche "Problem" wie du. Allerdings habe ich noch nicht viel Erfahrung gemacht. Nächste Woche Donnerstag habe ich das Beratungsgespräch zur Entfernung des Myoms. Dann kann ich dir vielleicht mehr sagen 🙂

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Oje, das tut mir leid, dass du auch in dieser Situation bist.
Würde mich aber freuen, wenn du mir erzählst, was dabei rauskommt!

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Hi,

also ich hatte auch ein 2cm Myom (submukös), welches die Einnistung behindert hat und entfernt werden musste. Bei mir hieß es 8 Wochen warten, weil sich alles erst regenieren muss.

Frag am besten direkt nach der OP wie lange du warten musst, dann kann der Arzt dir genau sagen wie es gelaufen ist.

Bei Myomen gibt es ja ganz unterschiedliche, abhängig von ihrer Lage. 6 Monate muss man meist warten wenn es intramurale sind und die Gebärmutter stärker verletzt wird beim entfernen, weil man ja in die Gebärmutter schneidet.
Die Myome die direkt unter der Schleimhaut liegen (submukös), werden ja oberflächlich abgetragen und dadurch braucht es nicht so eine lange Heilungszeit.

Ich hoffe ich konnte Dir helfen!

Viele Grüße Sonnenschein ☀️

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Danke für deinen Erfahrungsbericht! Es ist gut zu hören, dass man da nicht zwangsläufig 6 Monate pausieren muss. Auf meinem Überweisungsschein steht auch, dass es submukös ist. Vielleicht hab ich ja Glück und es ist leicht zu entfernen.

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Bevor du es „einfach so“ entfernen lässt, würde ich eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung machen lassen, um feststellen zu lassen, ob das Myom wirklich an einer kritischen Stelle sitzt. Das lässt sich via Kamera viel besser beurteilen.

Ich hab auch ein Myom in der Gebärmutter, aber laut Ärzten (einige verschiedene Gyn) sitzt es an keiner kritischen Stelle. Es durfte bleiben, wir mussten nicht pausieren und jetzt bin ich in der 29. SSWW

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Dass es einfach bleiben kann, wäre natürlich auch eine Variante. Wie würde das dann ablaufen? Erst Bauch- und Gebärmutterspiegelung, dann diskutieren, ob es bleibt und dann kommt es im Zweifel bei einer weiteren OP raus? Oder kann das der Arzt während der ersten OP schon entscheiden?

Schön zu hören, dass es bei euch auch so geklappt hat!
Eine schöne weitere Schwangerschaft wünsche ich dir!

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Ist die Frage, wie die Ärzte das handhaben. Man hat vor so einem Eingriff wie einer Bauch- und Gebärmutterspiegelung immer ein Gespräch mit dem operierenden Arzt und mit dem Narkosearzt.

Mein operierender Arzt meinte, dass wenn sie was finden, es auch gleich wegmachen, sofern es an einer kritischen Stelle ist. Ich kam in den OP, die BS&GS wurde durchgeführt, ich bin aufgewacht und dann kam der Arzt und hat mir erklärt, was gemacht wurde. Letztendlich wurde bei mir eben das Myom gesehen, aber drin gelassen, weil an keiner kritischen Stelle, denn ansonsten hätten wir - so sagte es auch mein Arzt - 6Monate pausieren müssen.

Muss man halt vorher besprechen, wie das Vorgehen ist. Aber wenn das Myom an einer kritischen Stelle sitzt, dann doch lieber 6Monate auf eine Schwangerschaft verzichten und danach bessere Chancen haben als unbedingt direkt weiterzumachen oder?! Auch wenn 6Monate eine lange Zeit sein können.

Dankeschön! Ja ich bin auch happy, dass das Myom nicht im Weg war, aber enttäuscht war ich nach der BS&GS trotzdem etwas, dass alles unauffällig war. Wir wissen nun gar nicht, woran es bei uns gelegen hat…