Klinkwechsel vom Cerf an die Uniklinik Heidelberg

Hallo, ich bin seit 6 Behandlugszyklen (IVF) im Cerf in Freiburg in Behandlung. Der 3. Transfer hatte Erfolg und ich war zumindest bis zum MA in der 9. Woche (nach dem einzigen Kryotransfer) schwanger. Es gibt keine Diagnose bei uns, halt „nur“ das Alter mit 41 Jahren. Da meine Kinderwunschärztin immer nach dem gleichen Schema behandelt, überlege ich an die Uniklinik in Heidelberg zu wechseln (Privatzahler bei Prof. Strowitzki). hat jemand Erfahrungen in Heidelberg und kann mir vielleicht war zu den Kosten bei der IVF sagen? Vielen Dank

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Hallo,
bei wem bist du im CERF? Bin auch dort und nicht so zufrieden. Ich bin bei Frau Dr Wetzka. Bisher hatten wir nur Zyklusmonitoring und Clomi Zyklen.

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Ich bin auch bei ihr.

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Hallo du,
Wir werden nächstes Jahr in Heidelberg starten. Haben auch lange überlegt und Ausland in Erwägung gezogen. Ich kann dir nur berichten, wie es bisher war.

Am Ende hat uns überzeugt, dass wir zwischen ICSI, IVM und ICSI Naturelle wechseln könnten. Die Klinik kann alle 3 Methoden. Die Quote für ICSI liegt bei 43% glaube ich. Das ist schon wirklich gut.
Sie bieten auch PKD an. Angebot an Zusatzleistungen ist beschränkt. Glaube, die bieten nur an, was wirklich hilft.

Und außerdem fand ich die Betreuung bisher sehr gut, nicht kaltherzig.
Ich finde die Preise human, trotz Selbstzahler Abrechnung. Uniklinik ist halt generell günstiger als eine Privatpraxis.

Kommunikation ist super easy. Schnelle Antwort per E-Mail oder auch Telefon Sprechstunde.
Weil es eine Uni Klinik ist, sind die auch flexibler bei Punktionen.
Zu den Preisen: das kommt auf die Anzahl der Eizellen an. Ich hab Mal ausgerechnet, dass wir mit 15 Eizellen (PCO) und Sonderleistungen weil TESE auf etwas über 5000 Euro kommen. Das ist günstig im Vergleich. Ob Prof. Strowitzki irgendwie teurer ist, weiß ich aber nicht.
Außerdem ist die Apotheke Wissembourg bei uns auf der Fahrtstrecke. Kann man gleich noch günstig Medikamente holen.

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Danke für deine ausführliche Antwort. Das hört sich doch gut an. Flexibilität bei den Punktionen wäre mir auch wichtig, im Cerf geht es nur von Mo-Fr und das passt manchmal halt nicht so gut. Ich Haufe die Medikamente auch immer in Wissembourg, ist nicht so weit von mir entfernt und lohnt sich.

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Ich hab mit mehreren Kliniken gesprochen und die Uni Heidelberg war mit Abstand die beste. Ich hab auch das Gefühl, dass die nicht jeden unnützen Kram aufdrängen damit die Kasse klingelt oder die eigene Quote besser wird.
Z.b. wurde mir in 2 Privatpraxen gesagt: ich sollte mich auf Fremdsperma einstellen. Dabei haben wir Super TESE Proben mit 1a Bewertung. Also völliger Quatsch. Da hatte ich immer das Gefühl, die hören nicht zu und wollen mir was aufschwatzen. Das ist in Heidelberg ganz anders. Außerdem ist das halt Heidelberg, also sozusagen das medical Harvard in Deutschland.

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Hallo Nes135,

also ich bin bei der Uniklinik in HD - aber normal als Kassenpatient.
Ich war 6 Transfere (je 2 Embryos) vorher in einer anderen Privatklinik mit super Ruf - die aber nur Schema F behandeln. und auch nicht so an ursachenforschung interessiert sind. Die Standart ansage bei Frage nach diagnostik war: es war nur noch nicht der richtige Embryo dabei).
schon beim erstgesrpäch in der Uni (was krasse 1,5 Stunden ging mit Ultraschall und Blutabnahme) haben die den Vermeindlichen "Fehler" gefunden.

zu den Medikamenten kann ich sagen: ich wurde vorher auf verdacht mit allem behandelt (ASS, prednisolon, clexane..) und ich hatte echt viel mitsprache recht als laie wenns um die medikamenten wahl ging (" ich habe im internet gelesen, das xxx besser ist, kann ich das haben? - ja klar.) im nachhinein alles etwas kosmisch.
und die ärztin in der Uni sagten mir: nicht viel hilft viel. ich bekomme das was ich erwiesen brauche (leichte gerinnungsstörung). Die sind halt sehr ehrlich und realistisch. Sie verschönigen nichts.
die schwestern sind echt nett. Ich fühle mich wohl.

im ersten versuch in der Uni 2019 ist unsere Tochter entstanden.
nun hatten wir im April diesen jahres die erste ivf fürs geschwisterchen. negativ. die kryo danach positiv - aber MA in der 10. ssw.
nun wollen wir es noch einmal probieren, da ich auch schon 39 bin und meine Eizellen auch nimmer die jüngsten sind.
werden das ende Januar machen. bin gespannt.

Ich kenne den Professor nur von einer OP. Er kam mir aber sehr nett und auch Professionell vor. hat mir danach alles gut erklärt was in der OP passierte/gefunden wurde.

Kosten kann ich als kassenpatient leider ncihts sagen, da bei uns anders abgerechnet wird und wir 50% von der KK bekommen.

Wenn du noch fragen hast - gerne.
Viele Grüße

Bearbeitet von danii1310
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Danke. Ursachenforschung erfolgt im Moment halt leider gar nicht bei uns und ich möchte ungern wieder einfach einen Versuch machen, ohne zumindest mal zu überlegen, was wir vielleicht verändern können/ müssen. Ich werde mir mal einen Termin geben lassen 😊

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also ursachenforschung machen sie - nur Immunologie...da sind sie nicht so arg von überzeugt.
Ich hatte halt schon schon alles als ich zu denen kam (ausser immunologie). aber die haben ja den fehler auch so gefunden - geraten es vorher zu beheben und dann den nächsten versuch zu machen.
ich kann die klinik empfehlen.