Zwei-Türer-Auto mit Baby und Kleinkind?

Hi zusammen,

aktuell haben wir ein Familienauto und einen kleinen Zweitwagen. In Kürze beginnt jedoch mein Mann einen Job, bei dem er am Tag 150 km fahren muss und möchte für diese Strecke natürlich das komportablere und sicherere Familienauto haben.

Nun stellt sich mir die Frage: Uns daheim bleibt dann für den Alltag der kleinere Zweitwagen. Die Größe sehe ich nicht mal als Problem (Ford Focus, 16 Jahre alt), aber hinten gibt's keine Türen und vorne kann man auch den Airbag nicht ausschalten.

Die "Große" wird 16 Monate alt sein, wenn der Zwerg im März kommt. Also habe ich einen Maxi-Cosi und ein Kleinkind, das auf den Rücksitz manövriert werden muss... Ich stelle mir das furchtbar anstrengend und nervig vor. Mein Mann sagt: "Alles kein Problem, das geht schon". Er muss es ja auch nicht machen ;-)

Danke für eine kurze Meinung,

LG, tinara mit Theresa (13,5 Monate) an der Hand und Zwergi im Bauch)
Wie seht ihr das? Gleich um ein einen alternativen Ersatz-Wagen schauen? Oder erstmal schauen, wie es wird? Oder "geht schon"?

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Meine Tochter hat die Reihenfolge etwas durcheinader gewürfelt, sorry...

Der sChluss sollte natürlich so heißen:

Wie seht ihr das? Gleich um ein einen alternativen Ersatz-Wagen schauen? Oder erstmal schauen, wie es wird? Oder "geht schon"?

Danke für eine kurze Meinung,

LG, tinara mit Theresa (13,5 Monate) an der Hand und Zwergi im Bauch)

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Also wir haben auch einen 2-Türer. Mein Mann wird den zwar in der Woche überwiegen fahren, aber gerade am Wochenende werden wir nur den Wagen nehmen.
Wir möchten das Auto für die kurze Zeit allerdings nicht tauschen. Ich finde nicht das sich das lohnt.

Wir wollen aber auf jeden fall eine Isofix Schale nehmen damit das an und abbauen nicht so kompliziert wird.

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Ja, das ist für mich auch die Frage, ob sich das für die kurze Zeit lohnt... der "gute alte Focus" ist sonst eigentlich ein tolles Auto und wer weiß, was man sonst so bekommt.

Danke jedenfalls für deine Meinung!

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Ich verstehe nicht, warum dein mann (er fährt allein und auch nur zur Arbeit und zurück) deswegen den größeren wagen braucht. Es wäre doch praktischer für alle, wenn er mit dem 2. Wagen fährt und ihr für den Alltag das größere Auto nehmt.

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Also das verstehe ich schon. Er sitzt doch jeden Tag zwei Stunden im Auto - auf einer viel befahrenen Autobahn. Da hätte ich auch lieber den neuen, großen als den alten...

Und so oft brauchen wir das Auto ja auch nicht (zumindest momentan noch nicht).

Danke für deine Meinung!

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Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es deinen Mann nicht umbringen wird, wenn er mit dem Zweitwagen zur Arbeit fährt. Ich selber bin bis vor Kurzem mit meinem kleinen Auto (VW up!) täglich mindestens 1 1/2 Std. zur Arbeit (hin und zurück) gefahren. Und um es dir einfacher zu machen, wird er das doch in Kauf nehmen können, oder?

LG

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Huhu #winke

Also ich bin im Besitz eines zweitürigen Opel Corsa, im Moment nur mit Kindergartenkind, ab Mai ´17 dann zusätzlich mit Baby.

Ich sehe da überhaupt kein Problem, allerdings sitzt der Große, seit Abschaffung der Babyschale, vorne auf dem Beifahrersitz. M. E. ohne Probleme.

Ob das jetzt für euch eine Möglichkeit wäre, weiß ich nicht, aber ich würde sowieso es erst Mal auf mich zukommen lassen. Die Frage ist ja auch, wie oft du das Auto mit zwei Kindern benötigst. Ich bspw. kaum bzw. selten, da entweder alles fußläufig ist (Kindergarten, Sport etc.) oder Einkaufen ohne das große Kind durchgeführt wird.

Wir hätten auch noch eine sehr große Familienkutsche, allerdings ist mir diese zu groß, sodass ich damit nicht fahre. :-p

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stimmt, daran hab ich noch gar nicht so wirklich gedacht... In meinem Kopf ist immer noch fest drin, dass das nicht geht, weil man den Airbag nicht ausschalten kann - aber das hat ja nur die MaxiCosi-Zeit gegolten.

Wir brauchen eh nen zweiten Kindersitz dann, dann ist das vielleicht wirklich die einfachste Möglichkeit.

Danke dir!

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mal abgesehn davon dass der Beifahrrsitz der statistisch gesehen unsicherste Platz im Auto ist, sollte auch bei einem Kleinkind der Airbag AUS sein. Bei vorwärts gerichteten Sitzen ist zudem darauf zu achten dass das Kind genug Platz zur Vorverlagerung hat und sich nicht das Gesicht am Armaturenbrett oder Vordersitz zerschmettert.

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Dein Mann möchte das sicherere Auto? Aber er fährt alleine und du mit den Kindern?

Also bei uns fahre ich das große sichere Familienauto und mein Mann das "kleine". Obwohl er jeden Tag beruflich so einige Kilometer zurücklegt und ich das Auto nicht einmal jeden Tag benötige und eher für Wege wie ein paar Kilometer zum Einkaufen, zu den Großeltern, ähnliches...

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Also das dein Mann den komfortableren Wagen nimmt kann ich voll verstehen ist hier auch so.
Mein Mann hat das Familienauto, Ford Mondeo, erst 3 Jahre alt.

Ich fahre nen Opel Corsa auch nur mit 2 Türen. DA ich aber auch viel in der Stadt unterwegs bin zwecks arbeiten, bin ich froh den kleinen zu fahren, bzgl. der Parklücken etc.

Wir haben jetzt zwar nur ein Kleinkind, meine Tochter ist knapp 2,5 Jahre alt. Aber es geht.
Anders wäre es zwar seutlich bequemer und irgendwann in den nächsten 2 Jahre wird es auch einen Ford B-Max geben, aber bis dahin geht das.

Natürlich ist es mal nervig, aber meine Tochter steigt seit langer Zeit selber ein und setzt sich auch in ihren Sitz, ich schnalle sie dann nur an. In Parklücken finde ich es am schlimmsten wenn jemand dicht dran geparkt hat und man dann aber noch ins Auto krichen muss um das Kind anzuschnallen.

Bei der Babyschale hatten wir den Vorteil den Airbag vorne ausstellen zu können.
Ansinsten mit Sitzumklappen bekomme ich eine Babyschale gar nicht vernünftig hinten ins Auto, ist das bei euch anders, also bei mir passt die eigentlich gar nicht hinten hin weil ich sie nicht am Sitz vorbei bekommen, ansonsten ist es klar etwas umständlich aber machbar.

Ich würde eher erstmal abwarten, ein anderes Auto kann man immer noch kaufen.

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Ich verstehe zwar das es bequemer ist mit dem besseren Auto die längere Strecke zu fahren aber dein Mann fährt alleine es macht nicht unbedingt Sinn die km jeden Tag auf das Familienauto zu ballern . Mit dem Zweitürer im Alltag mit Kleinkind und Baby irgendwie geht das aber es ist ultra nervig .Auf jeden Fall würde ich eine Station für die Babyschale holen sonst kriechst und schnallst du dich dusselig . Ist auch so schon genug gehieve und ums Auto laufen ich weiß nicht wie oft du das Auto nutzt mit zwei kleinen Kindern dauert sowieso gefühlt schon alles lange und man vertut sich wie oft man eigentlich doch kurz irgendwo hinfährt und jedes Mal ein und aussteigt .Kleinkind mit Sitz auf den Beifahrersitz geht zwar aber Kinder insbesondere Kleinkinder gehören nach Möglichkeit auf die Rückbank . So richtig passt das nicht man macht sich Gedanken welcher Kindersitz der Beste und Sicherste ist fürs höchste Gut , Reborder werden gelobt und dann fährt das Kleinkind auf dem Beifahrersitz #kratz

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Hallo!
Ich kann zwar nicht aus dauerhafter eigener Erfahrung (basteln noch am Nachwuchs für den 2Türer :)) sprechen....aber mal erzählen was ich mit befreundeten Babys so bezüglich 2Türern gelernt habe :)

Außerdem kann ich deinen Mann verstehen. Natürlich klingt es gemein...aber

man muss halt realistisch sein, dass man fast immer ein sichereres und ein unsichereres Auto haben wird.... Aber ich denke halt, dass im Zweifel der Auffahrunfall in der Stadt bei 30kmh im Fox/Polo/Up/Twingo besser sind als der Zusammenstoß auf der Autobahn mit 150kmh.
Natürlich wollen wir nix davon...und ich drück allen schonmal die Daumen für ein unfallfreies 2017!

Jetzt aber mal zu den 2 Türen: (Sorry fürs lange Intro)
Dummerweise sind bei unserem die Türen wirklich groß, d.h. enge Parklücken und Baby Einladen ist doof. Dafür geben einem die großen Türen auch viel Platz und man hat, dadurch, dass man eher von vorne als seitlich kommt, einen bessern Winkel zum Einladen der Babys in den Sitz (so er denn drin ist). Man hat da viel mehr Platz zwischen Baby und vorgeklapptem Vordersitz als beim 4Türer. (Bei uns zumindest.)
So waren viele unserer Eltern-Freunde positiv überrascht, weil sie es viel blöder erwartet hätten.
Kaufen würde ich mir den 2Türer mit Baby aber natürlich trotzdem nicht. Aber als Übergangslösung (eurer ist ja schon 16, da muss man ja leider auch realistisch ein) und für seltene, kurze Fahrten in der Stadt würde ich nicht sofort ein neues Auto kaufen.

Viel Erfolg bei der Entscheidung!

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Ich denke auch, dass man realistisch sein muss:

Innerorts passieren 10 mal mehr Unfälle, als auf der Autobahn! Dabei sind die meisten Unfälle "Eibiegen/Kreuzen-Unfälle". Wir sprechen dann hier i.d.R. nicht mehr von 30 km/h sondern schnell auch mal 70 km/h oder mehr (je nach Unfallsituation addieren sich die Geschwindigkeiten.

Ein Unfall in einem alten Kleinwagen ist deutlich 'brutaler' als in einem modernen Familienschiff. Das absorbiert unwahrscheinlich viel von der Energie.

Ja, Unfälle auf der Autobahn sind gefährlicher und haben schwerere Verläufe.

Aber man darf nicht vergessen wieviel ein Erwachsener Mann wegstecken kann und wieviel ein Baby.

Ich würde meiner Familie - besonders meinen Kindern (!!!!) IMMER das sichere Auto überlassen. Ich könnte mir NIE verzeihen, dass meine Familie wegen meiner Bequemlichkeit auf Sicherheit verzichten muss und dann was passiert.

Davon abgesehen mag es sicher gehen mit einem 2-Türer. Vorstellen könnte ich es mir nicht. Ein Baby mit 9 Monaten + Babyschale am geklappten Sitz vorbei fädeln? Oder es reinsetzen und anschnallen wenn der andere Sitz auch belegt ist. Das wäre eine Akrobatik, die mir im Alltag zu viel wäre. Da würd ich lieber den Bus nehmen.

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wir haben eine ähnliche situation.

für uns ist es gar keine frage, dass mein mann den zweitürer nimmt. er alleine braucht keinen 4/5 türer. und 150 kilometer schafft man auch problemlos mit einem älteren auto.

ich habe für die beiden kinder (3 jahre alt) selbstverständlich die familienkutsche.

alles andere wäre in unseren augen schwachsinn.

und...nein, manchmal hab ich in ausnahmefällen den zweitürer und ich finde es schrecklich. wäre das unser "hauptauto", würd ichs mit den kindern an die nerven (und an den rücken) kriegen

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Wir haben auch einen Ford Focus (zwar erst 5 Jahre alt und ein Kombi) ABER man kann den Airbag zwar nicht deaktivieren, jedoch aus und später wieder einbauen lassen :-) ich habe mich darüber damals extra informiert, mich dann aber doch dafür entschieden den Maxi Cosi nach hinten zu verfrachten. Vielleicht wäre das eine Lösung für euch?

Ich kann deinen Mann auch gut verstehen, auf so einer Strecke benötigt man einfach ein gescheites Auto. Ich würde meinem Mann auch das Auto lassen. Wobei wir eh nur eins haben.