2-JĂ€hrigen Bruder auf Schwester vorbereite

Hallo ihr Lieben đŸ™‹â€â™€ïž
Ja wie macht ihr das? NatĂŒrlich weiß er, dass da ein Baby im Bauch ist. Aber so richtig versteht er das ja noch nicht. Wie habt ihr eure Kleinkinder auf den Nachwuchs vorbereitet bzw wie lief das erste Aufeinander-treffen bei euch ab?
Freu mich auf eure Ideen :)

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Von der wieso weshalb warum Reihe bei Ravensburger gibt es das Buch Unser Baby. Das ist auch fĂŒr 2 jĂ€hrige schon gut geeignet.

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Ich finde auch, dass man es ĂŒber BĂŒcher am besten thematisieren kann. Da gibt es ja einige wichtige Themen, zB: Warum wird der Bauch so rund, was kann Mama jetzt nicht mehr mit mir machen und warum. Was wird sich nach der Geburt verĂ€ndern und wie wird es dann sein. Was könnte daran schwierig werden und was toll? Wie kann ich Mama und Papa unterstĂŒtzen und was macht einen tollen großen Bruder aus. Was sind die Vorteile an Geschwistern, usw usw. :-)
Wir haben das neue Geschwisterchen schon im Bauch sehr viel integriert. Haben die kleine Schwester zusammen eingecremt und ihr ebenfalls guten Morgen, gute Nacht und guten Appetit gesagt. Meine Tochter hat ihr auch KĂŒsschen gegeben, sie gestreichelt, ihr Sachen erzĂ€hlt. Wir haben zusammen gefĂŒhlt, ob sie uns anstupst etc. Dann haben wir zusammen die Wickelkommode eingerĂ€umt und geschaut, dass die winzigen Sachen, die dem Baby bald passen werden, frĂŒher meiner Tochter gepasst haben,...
Zum Thema Aufeinandertreffen kann ich noch keine Erfahrung beisteuern. Meine Hebamme sagte, dass es wichtig wÀre, wenn man im
Vorhinein immer von „unser Baby“ spricht und nicht zB von „mein Baby“. Also auch nicht „die Mama bekommt ein Baby“ sondern „wir bekommen ein Baby“. Und damit sind eben nicht nur die Eltern gemeint, sondern auch das große Kind. Beim ersten Zusammentreffen ist es laut meiner Hebamme auch hilfreich, wenn man nicht als „neue Einheit“ auftritt. Also beim ersten Zusammentreffen sollte die Mama das Baby nicht auf dem Arm haben, sondern das Geschwisterkind erst einmal alleine begrĂŒĂŸen, kurz kuscheln oder was auch immer. Und dann kann man sagen: Unser Baby ist da! Wir wollen es zusammen kennenlernen! Und dann bringt jemand anderes das Baby rein.
Ich finde das klingt ganz schlĂŒssig :-)

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Wir haben mit dem "Großen", damals auch zwei Jahre alt, auch BĂŒcher angeschaut. "Wir sind jetzt vier" hat mir am besten gefallen. Jetzt habe ich noch ein schönes Bilderbuch entdeckt, "Ein Geschwisterchen fĂŒr die kleine Eule", das kriegt der "Kleine", wenn wir vom neuen Geschwisterchen erzĂ€hlen.
Wenn dein Kind schon lÀngere Geschichten mag und gut zuhören kann, wÀre vielleicht "Ich will auch Geschwister haben" von Astrid Lindgren auch schon was. Ich liebe dieses Buch, muss beim Vorlesen immer heulen #heul Je nach Kind ist das aber vielleicht erst ab drei/vier passend.

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Übrigens ist es optimal, dass dein Sohn eine kleine Schwester bekommt ;-) In fast allen KinderbĂŒchern ist das auch so - ich hab jedenfalls kein schönes gefunden, in dem ein Junge einen Bruder bekommt #augen

Das erste Kennenlernen ĂŒbrigens: Ganz entspannt zu Hause auf der Couch - ich bin nur eine Nacht im Krankenhaus geblieben, den Großen haben Oma und Opa am nĂ€chsten Morgen nach Hause gebracht, als wir auch nach Hause gekommen sind. Er saß strahlend da mit seinem BrĂŒderchen auf dem Schoß (natĂŒrlich mit Kissen gestĂŒtzt) - es war zauberhaft!

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Ich hab auch vergeblich eins gesucht in dem ein Junge einen Bruder bekommt... Hab dann einfach den Namen vom Baby im Buch ausgetauscht in einen Jungennamen #rofl. So gings dann ;-)

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Wir haben viel darĂŒber gesprochen und mit dem wachsenden Bauch, den spĂŒrbaren Bewegungen schien es fĂŒr unsere JĂŒngste greifbarer und dadurch verstĂ€ndlich zu werden. Sie fing an ihn zu streicheln, KĂŒsschen zu geben vorm Schlafen...
Kurz vor der Geburt haben wir erklĂ€rt, was nun kommt: das Baby möchte raus, Mama und Papa gehen weg dafĂŒr, sie bleibt mit Schwestern bei XY, Papa kommt dann wieder, ...
Das erste Treffen am Tag nach der Geburt war ein liebevolles Kennenlernen der 3 Großen mit ihrem neuen Geschwisterchen. Die vorher JĂŒngste liebt unser Baby ĂŒber alles. Er wird nie vergessen beim Verabschieden, im Gegenteil!!!

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