Babyschlafplatz

Hallo ihr Lieben
Im Geburtsvorbereitungskurs wurde uns gesagt, es wäre ein gute Möglichkeit das Baby zwischen uns, also im Ehebett in einem Nestchen schlafen zu lassen. Ich bin sehr ängstlich und würde mich am liebsten an all die Regeln zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods halten ( also das Kind alleine im Beistellbett im Schlafsack ohne alles schlafen lassen ), allerdings sagt mir jeder, dass Kinder nur in Kontakt schlafen und das stillen so erschwert wird.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Neugeborenes sofort alleine im Bett schläft, ich habe wirklich Angst das es erstickt und sehe es schon kommen, dass ich gar nicht mehr schlafen werde..
Wie habt ihr das gemacht?
Kann jemand so ein Nestchen empfehlen? Es gibt ja auch so ergonomische die atmungsaktiv sind, so eins könnte ich mir ja vllt noch vorstellen..

ELTERN -
Die beliebtesten Milchpumpen 2024

Hebammen-Tipp
Medela Handmilchpumpe Harmony, Produktkarton im Hintergrund
  • hoher Bedienkomfort
  • leicht und kompakt
  • flexible Brusthaube
zum Vergleich
1

Hallo,

K1 hatte so bei mir im Bett geschlafen, K2 auf mir bei mit im Bett und K3 holte ich so ein Nestchen war aber nicht so ihrs lag die ersten 4 Wochen auf mir dann 2 Wochen noch neben mir. Nachdem sie sich mit 6 Wochenauf Bauch drehte ging es in ihr Bett.

2

Ich finde deine Überlegungen überhaupt nicht ängstlich, sondern sehr vernünftig. Ich habe mir in der SS auch lange Gedanken gemacht, wie wir das handhaben wollen. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen: du machst es am Ende sowieso so, wie es zu euch, zu eurem Baby passt und wie ihr euch alle wohl und sicher fühlt. Lass dich nicht von anderen oder von Möbel Häusern, instagram etc beeinflussen. Die meisten toll eingerichteten Kinderzimmer mit den übervoll beladenen Bettchen mit Nestchen, Himmel, Kissen, Kuscheltieren, etc werden nie genutzt. Das ist nur, damit die Eltern etwas hübsches zum Anschauen haben, und sich mit gutem Gefühl, alles Erdenkliche gekauft zu haben, in die Geburt stürzen können.

Wir konnten aus Platzgründen kein Beistellbett nutzen. Also haben wir uns direkt für ein Gitterbett entschieden. Ich habe abends und morgens in meinem Bett gestillt. Sobald die Kleine eingeschlafen war, habe ich sie in ihr Bett gelegt. Das hat auch meistens super funktioniert.
Unsere Tochter war aber von Anfang an sehr mobil. Sie hat schon immer auf der Seite geschlafen, egal wie oft man sie auf den Rücken gedreht hat. Außerdem schläft sie mit ausgebreiteten Armen, dreht sich seit Geburt um die eigene Achse im Schlaf. Mit 10 Wochen konnte sie sich dann drehen, dann war sowieso alles möglich. Und wir hätten keine ruhige Minute mehr in unserem Bett gehabt. Bzw ich hatte nicht mehr schlafen können vor Angst, dass mein Baby unter der Decke erstickt. Ein Nestchen haben wir sogar geschenkt bekommen, allerdings nie genutzt, weil uns das einfach zu gefährlich war.

Das Thema Schlaf ist aber sooooo unglaublich individuell und du wirst das erst wissen, was und wie es funktioniert, sobald du dein Baby kennenlernst.

3

Hallo,

Wir haben uns bei beiden Kindern dieselben Gedanken gemacht. Kind 1 hat 2 Wochen im Beistellbett geschlafen, danach nur neben mir in meinem Bett. Ich hab mich dann möglichst weit weg gelegt und mein Mann ist fast aus dem Bett gefallen.

Mit Kind 2 hab ich ebenfalls zwei Wochen aufrecht im Bett geschlafen, das Baby auf meinem Bauch, weil der Kleine anders einfach überhaupt nicht geschlafen hat.

4

Ich bin im Februar Mama geworden und mein Sohn schläft seit Tag 1 im Beistellbett, bereits im Krankenhaus. Zum stillen hol ich ihn mir einfach immer aus seinem Bettchen, klappt bisher gut. Probier es einfach mal. Wenn es nicht klappt, kannst du immernoch andere Möglichkeiten ausprobieren.

5

Hallo,

es ist inzwischen sogar bewiesen in verschiedenen Studien das der Schlaf im Elternbett mit Stillkissen zb drumherum und im Schlafsack zu keinem erhöhten Kindstodrisiko führt. Von daher werde ich auch mein viertes Kind jetzt im Elternbett schlafen lassen. Natürlich sollten trotzdem die Rahmenbedingungen stimmen wie Raumtemperatur, keine Medikamente oder Alkohol bei den Eltern, Schlafsack usw.

Und ja es stimmt, bei vielen ist das Beistellbett nur Ablagefläche 😉…

Lg Sternchen

6

Meine haben als Baby immer im Beistellbett geschlafen im Bett selbst erst als sie größer und Älter waren. Alles andere wäre uns zu gefährlich gewesen.

7

Hi,

Motte schläft seit eigentlich jeher direkt neben mir, ohne irgendwelche Stillkissen, Nestchen oder ähnliches, davon wurde uns dringend abgeraten, weil die kleinen ihren Kopf dort hineindrehen könnten und dann keine Luft mehr bekommen.

Mein Kissen lag hinter meinem Kopf, meine Decke hatte ich zwischen die Beine geklemmt und mich nur bis zur Hüfte zugedeckt.
Mottes Kopf lag meist etwa in höhe meiner Brust oder ein wenig höher. Meist war ich wie ein C um sie herum gerollt und hab mich den größten Teil der Nacht nicht bewegt 😅.

Bei Mini werden wir es wieder so machen aber nicht ohne vorher das Beistellbett auszuprobieren 😅

LG Ghost mit ❤️ 25 Monate und 🥜 26+1

8

Nestchen kann ich nicht empfehlen. Unser Kleiner hat im Nestchen zwar tiefer geschlafen, dafür aber auch schlechter Luft bekommen. Ich hab mich richtig erschrocken, als ich die erst nach den ersten Wochen bemerkt habe.

Fürs Stillen und Kuscheln muss man die Kleinen dann ja auch wieder aus dem Nestchen rausholen, sooo praktisch sind sie also gar nicht.

Wir hatten dann erst einen Stubenwagen, in dem wir den Kleinen wieder in den Schlaf schaukeln konnten, indem wir den Wagen hin und her geschoben haben, das war aber nicht ideal, durch das schieben wacht man selbst richtig auf.
Nach ein paar Monaten haben wir die perfekte Lösung für uns gefunden: Ein großes Gitterbett, das wie ein Beistellbett an unserem Bett stand. Darin war Platz genug, dass ich das Baby im Prinzip quer reingelegt habe, sodass seine Füße zu mir zeigen. Zum Stillen konnte ich mich neben ihn legen und sobald er an der Brust eingeschlafen war, hat er tief genug geschlafen, dass ich mich zurück auf meinen Platz legen konnte. So waren wir Eltern mit unseren Kissen und Decken immer schön weit weg vom Babygesicht aber trotzdem so nah, dass man sich fürs Stillen usw. nur kurz zur Seite drehen muss.