Wo sind die Mamas von einschlafbegleitenden Kindern?

    • (1) 12.01.19 - 11:19

      Liebe Mamis
      Ich lieg gerade mit meiner schlafenden Tochter neben mir im Bett und mach mir so meine Gedanken. Ich kann die Redereien in meinem Umfeld einfach nicht mehr hören. „Kein Wunder dass deine Tochter so schlecht schläft, wenn du sie nicht alleine schlafen lässt.“
      Sie (fast 7 Monate) braucht halt einfach meine Nähe. Es ist nicht so, dass ich es nicht schon oft probiert hätte, aber wenn ich mich raus schleiche, ist sie nach 5 min wieder wach. Auch am Abend wird sie in ihr Bett gelegt und so lange von mir gestreichelt , Händchen gehalten bis sie einschläft. Mich stört das nicht. Wenn es so ist, das sie mich braucht dann ist es so. Was ist das für ein gesellschaftlicher Druck, dass die Mäuse so früh wie möglich alleine schlafen MÜSSEN??
      Ja, sie ist leider eine schlechte Schläferin und wacht auch Abends jede Stunde auf und ja, es ist oft wirklich anstrengend. Und ja, wir sehnen uns auch nach ein bisschen mehr Paarzeit aber das wird sich doch von alleine geben, irgendwann oder?
      Mich würde interessieren, wer seine Kinder auch immer die Nähe gegeben hat die sie brauchen und in den Schlaf begleitet haben und die jetzt aber ganz gut und alleine schlafen?
      Ich freu mich über eure Erfahrungen.
      Liebe Grüsse
      Tina mit Marie (7 Monate)

      • Hallo tina8383,

        also ich melde mich mal hier mit (auch wenn das hier gleich einige verhöhnen werden)mit....meine Tochter ist 2 1/2 und wir warten immer bis sie eingeschlafen ist an ihrem Bett. Manchmal schläft sie auf uns ein wenn sie krank ist aber sonst klappt es ganz gut alleine in ihrem Bett und wir sitzen daneben und singen oder streicheln sie. Warum muss ein Kind denn auch alleine einschlafen? Ist es bucht unfair wenn wir als Paar zusammen einschlafen können aber das Kind dann bitte alleine einschlafen soll🤔 Irgendwann braucht sie mich nicht mehr!Mach das was dein Herz sagt und lass die anderen reden( jeder handhabt es anders und auch das ist gut so) . Ach und wir haben in der kita keine Probleme mit dem schlafen....
        Ganz liebe Grüße

    Hi, ich begleite meinen Sohn such beim einschlafen. Er ist 21 Monate alt. Ich lege mich abends und mittags zu ihm bis er schläft. Kann dann aber das Bett verlassen. Er schläft auch noch bei uns bzw im beistellbett (Gitter ist offen zu meinem bett hin). Ist mir völlig Wurscht, was jemand dazu sagt. Der Mini braucht die Nähe, schreien lassen ist keine Option und so kriegen wir alle am meisten Schlaf. Ja, manchmal nervt es mich auch, aber was ist denn die Alternative???
    LG

    • (10) 12.01.19 - 11:34

      Eben, es gibt keine Alternative. Wir können es jetzt nicht ändern und zwingen können wir sie doch auch nicht... ich weiss halt einfach nicht, was ich oft dann antworten soll wenn solche Vorwürfe kommen.

      • Ich würde antworten, dass ihr als Eltern am besten in der Lage seid einzuschätzen, was euer Kind braucht. Da hat sich keiner einzumischen, der das vor allem nur von außen mit bekommt. Ihr seid euch beide einig, dass bestimmte Erziehungsmethoden nicht euren Vorstellungen/ Werten entsprechen. Und ob ihr es auf Dauer leichter habt, wenn ihr die Bedürfnisse eures Kindes ignoriert, sei jetzt auch mal dahin gestellt.

        Ich bin absolut nicht gegen hilfreiche Kommentare, aber ich kann diese Vorwürfe einfach nicht hören. Das hilft doch keinem. Und nur weil xy das vor 30 Jahren so gemacht haben und nun Absolutheit für sich und ihre Methoden beanspruchen, heißt das nicht, dass es der richtige Weg ist oder dass es nur diesen einen Weg gibt.

Huhu,

wir haben es auch immer genauso gemacht.
Er war von Anfang an ein sehr schlechter und wenig Schläfer.
Jetzt ist er 13 Monate und es ist schlimmer denn je 🙈 und mittlerweile frage ich mich schon, ob ich zu Anfang einfach n Fehler gemacht habe, dass ich ihn aus seinem Bett zu uns geholt habe, dass ich ihm immer so viel Nähe gab, wie er einforderte, ...
Ich hatte und habe damit kein Problem, aber dass er jede halbe Stunde wach wird die ganze Nacht durch, dass er sein Bett kaum noch annimmt, dass er sofort merkt, wenn ich zum Pipi das Bett verlassen will, ... zehrt tierisch an den Nerven und ich laufe nur noch rum wie ein Zombie 🙈

Dennoch würde ich sagen: hör auf dein Gefühl, du weißt am besten, was dein Kind braucht und liebt :-)

Hi,

meine Tochter ist 7,5 Monate und wird zum einschlafen immer gestillt, anders geht es nicht. Aber ich kann sie dann zum Glück in ihr Bettchen legen.
Aber alleine einschlafen kann sie nicht und auch mein Sohn konnte es sehr lange nicht. Aber der hat immerhin Schnuller genommen und konnte dann so einschlafen.

Mein Großer bekam bis er 15 Monate alt war eine Flasche, die brauchte er einfach noch Mal. Danach wurde er hingelegt und er durfte an meinen Haaren wuscheln, bis er eingeschlafen war.
Bis er etwas 18 Monate alt war, hat er auch nachts noch eine Flasche gebraucht, die haben wir aber, weil es mehr Gewohnheit war, dann immer mehr verdünnt und er war trotzdem zufrieden und dann habe ich irgendwann Mal nur Wasser angeboten und dann war das auch ok.
Durchgeschlafen hat er erst mit etwas über 2 Jahren, da ging das los.

Beim Einschlafen begleitet haben wir ihn bis vor kurzem noch. Er wird jetzt 4 nächsten Monat. Das war für niemanden ein Problem. Auch die Oma hat sich einfach dazugelegt. Er hat auch nie lange gebraucht zum Einschlafen, außer in der Phase, in der er noch Mittagsschlaf gemacht hat, das aber eigentlich schon zu viel war. Das war aber zum Glück nur kurz, so 3 Wochen.
Inzwischen kann er gut alleine einschlafen und trotzdem, wenn er unbedingt will, legen wir uns auch noch nebendran. Aber er geht zeitlich mit seiner kleinen Schwester schlafen, daher muss ich sie erst in den Schlaf stillen und dann schläft er meist eh schon. Mit dem Papa kuschelt er zwar auch Mal ab und an gerne zum Einschlafen, aber Mama ist im lieber. Der Papa durfte schon viel länger früher raus :-p
Samstags darf er immer länger aufbleiben, da kuschel ich immer mit ihm. Es sind nur 10 Minuten maximal und er erzählt auch noch meist etwas vom Tag, was ihn bewegt.

Ich finde es wichtig, sich Zeit zu nehmen und seine Kinder in den Schlaf zu begleiten. Und wenn sie noch soooo klein sind, ist es doch eh ganz logisch. Die Zeit geht schnell um und plötzlich war es das letzte Mal.
Ich habe mich da immer nach meinem Sohn gerichtet und es hat so prima geklappt. Die Einschlafflasche und die Nachtflasche haben wir genauso ohne Tränen wegbekommen wie die Einschlafbegleitung und den Schnuller (den hat er sich ganz alleine abgewöhnt, er wollte ihn plötzlich nicht mehr, da haben wir nicht nein gesagt. ;-);-))

Also hör auf deinen Mutterinstinkt und lass die Leute reden. Viele reden groß und würden es doch selbst dann genauso machen. Ich habe mich gerade beim Thema schlafen es immer so einfach wie möglich gemacht, nämlich so, dass ich und meine Kinder so viel Schlaf wie möglich bekommen.

Hallo Tina,

Unsere Kleine wird i d R auch einschlafbegleitet. Uns ist es wichtig, dass sie in ihrem Bett einschläft und sich keiner zu ihr legen muss. Darauf achten wir, weil wir eben noch ein bisschen Zeit für uns brauchen und wollen. Aber ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn wir eben mit ihr Händchen halten bis sie eingeschlafen ist. Ist doch besser als ständig wieder zu ihr ins Zimmer gehen zu müssen, weil sie weint und sich dann vielleicht noch einschreit. Und meistens schläft sie auch recht schnell ein. Selten, dass sie da ihre Probleme hat. Dann kann es schon mal sein, dass wir ihr ihr Mobile anmachen und raus gehen. Meistens müssen wir dann nochmal rein zu ihr, ganz selten schläft sie dann doch alleine ein.

Übrigens kommt sie dann oft nachts zu uns ins Bett. Sie ist da eben sehr nähebedürftig. Das stört uns aber nicht. Im Gegenteil ich versuche die Zeit zu genießen. Sie wird so schnell groß und dann will sie das nicht mehr.

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