Wie lange mit im Elternschlafzimmer?

    • (1) 21.01.19 - 13:45

      Hallo,
      mich würde mal interessieren, wie lang eure Kinder mit im Elternschlafzimmer geschlafen haben, also sowohl Familienbett als auch im eigenen Bett. Ab wann findet ihr es bedenklich fürs Kind oder die Partnerschaft?
      #winke

      Wie lange waren eure Kinder mit im Elternschlafzimmer?

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      • (2) 21.01.19 - 13:52

        Bei uns schlafen Sie so solange sie wollen im Familien Bett.
        Die eigenen Betten stehen im Kizi bereit. Die große (4) ist mit 2,5 komplett ausgezogen, die mittlere (knapp 3)schläft seit ein paar Monaten 50/50 bei und und im Kizi, die kleinste(1) zu 95% bei uns.
        Einschlafbegleitet werden sie natürlich in beiden Betten.

        (3) 21.01.19 - 13:53

        Bedenklich für die Partnerschaft finde ich es nicht, egal wie alt die kleinen. Mein Leben mit meinem Mann findet ja nicht nur im Bett statt, und sex kann man auch außerhalb des Bettes haben 😉

      Hi,
      Beide mit etwa einem Jahr ins eigene Bett bzw Zimmer umgezogen.
      Nr1 hat in dem ersten 4jahren konsequent in der Nacht den Weg zu uns gesucht. Noch heute kommt sie ab und zu nachts rübergeschlichen (bald 6j).
      Nr2 schläft lieber alleine. Nur im absoluten Krankheitsfall hol ich zu uns ins Bett ins Schlafzimmer.

      Macht, wie es für eure Familie passt. Ich kenne einige, wo die kinder mit 10j noch gerne zu den Eltern kommt. Ob man das selbst möchte, muss die Familie klären :-)

      VG

      (6) 21.01.19 - 14:03

      Das kommt ganz aufs Kind an find ich.
      Die Grosse ist mit 8 Monaten ins eigene Zimmer und schläft seitdem durch und kommt nur ganz selten zu uns ins Bett. Bisher haben wir sie immer einschlafbegleitet, versuchen das aber mittlerweile halbwegs ausschleichen zu lassen, da wir sonst abends immer ne Stunde im dunkeln mit im Zimmer sitzen.
      Der Kleine wird bald 3 und schläft immer noch im Gitterbett (60x120) neben meinem Bett. Der wird demnächst aber endgültig ausquartiert in sein eigenes Zimmer. 1. weil ihm das Bett langsam zu klein wird und kein Platz für ein grösseres Bett in unserem Schlafzimmer ist und 2.weil mein Mann und ich einfach mittlerweile das Bedürfnis haben das Schlafzimmer wieder ganz für uns zu haben.
      Bedenklich fürs Kind oder die Partnerschaft find ich's grundsätzlich nicht wenn das Kind mit bei den Eltern schläft. Aber so wie bei uns hat sich eben jetzt doch das Bedürfnis eingeschlichen, unser Zimmer wieder für uns zu haben. Alles ergibt sich immer irgendwie mit der Zeit.

    • Mein Sohn ist mit 4 Monaten in sein Zimmer gezogen , da wir alle immer viel hin und her gewurschtelt haben und dann dadurch wach wurden. Vorher hat er bei uns im Bett oder in seinem Stubenwagen geschlafen. Ich denke mal es kommt aufs Kind an und auch auf die Eltern bzw die Mutter .. manche wollen ihr Baby noch nicht so früh in ihrem eigenen Zimmer haben.
      Wann es für eine Partnerschaft bedenklich ist?? Naja wenn man nicht richtig zur Ruhe kommt oder der eine Partner das nicht möchte.
      Wie schon erwähnt - Geschlechtsverkehr muss man ja nicht nur im Bett haben.

      (8) 21.01.19 - 14:18

      Unsere Kleinste (2) schläft seit einigen Tagen nach einer längeren Zeit in ihrem Zimmer wieder bei uns in der Mitte, unser Ältester (wird in 2 Wochen 10) schläft Freitags und Samstags direkt bei uns und in der Woche kommt er nachts hoch, wenn er schlecht träumt...

      Wir haben unser Bett durch ein weiteres Bett neben unserem auf 3,20 m verlängert, somit ist das alles kein Problem... Nur unsere Mittlere möchte meistens lieber in ihrem Bett schlafen, ab und zu kommt sie allerdings auch zu uns...

      Unserer Partnerschaft macht das nichts aus, denn die findet nicht ausschließlich im Schlafzimmer statt... Und bedenklich für die Kinder fände ich höchstens, würden wir sie nachts abwimmeln und ihnen dadurch die Sicherheit nehmen, jederzeit Schutz, Trost und Geborgenheit bei uns zu finden...

      LG

      So lange die Kinder es wollen und brauchen.
      Zwerg (3) schläft nach wie vor bei uns, während Schlumpf (fast 1,5 Jahre) vor kurzem (ca. 2-3 Monate) ausgezogen ist, da er bei uns nicht mehr zur Ruhe kam 😩.
      Dafür ist vor 14 Tagen Schlumpfine eingezogen 😊.
      Auch unser Großer (9) möchte dann und wann noch bei uns schlafen....kein Problem, unser FB bietet genug Platz (auch noch für den abtrünnigen Schlumpf 😜, falls er es sich noch anders überlegt).

      (10) 21.01.19 - 14:27

      Hallo,

      mein Sohn hat kbapp 7 Monate bei uns geschlafen. Im Gitterbett direkt an unserem. Zu unserem Bett war das Gitter auch raus Er schlief immer unruhiger je älter er wurde. Kwtztlich war das schkafen im eigenem Zimmer ein Versuch aber wir stellten fest das er dort schläft wie ein Stein. Er schlief dann immer 14 stunden durch jede Nacht.
      ,
      Meine Tochter zog schon nach ein paar Nächten in ihr Zimmer. Sie machte im Schlaf leider soviele Geräusche das ich überhaupt nicht schlafen konnte.

      lg emilylucy

      (11) 21.01.19 - 14:31

      Warum sollte Nähe und Geborgenheit schädlich für's Kind sein? Dann müssten ja ganze Kulturen verdorben sein.

      • Hallo,

        es geht ja nicht nur ums Kind sondern auch um die Eltern. Diese sind nämlich auch noch Mann und Frau (oder gern auch in anderer Kombi 😉) und Partner. So groß der Stellenwert des Kindes auch ist, sollte man darüber nicht sich selbst vergessen. Dabei geht es nicht nur um Sex sondern auch darum, daß das Schlafzimmer ein Rückzugsort sein sollte, wo man einfach auch Zeit allein mit seinem Partner verbringt, gemeinsam kuschelt, liest oder sich ganz entspannt von seinem Tag erzählt.

        Das muß keinesfalls für alle Paare zutreffen aber bei denjenigen, die ich kenne und die seit zwei und mehr Jahren mit ihren Kindern im Bett schlafen, hat dieses Konstrukt negative Auswirkungen auf die Partnerschaft. Als Eltern harmonisieren sie hervorragend aber als Paar kommt einiges zu kurz. Intimität läßt sich eben nicht mal kurz auf der Küchenzeile im Stehen austragen. Dafür braucht man Zeit und Ruhe.

        Gruß

        • (13) 21.01.19 - 15:05

          Ich muss mal doof fragen - aber warum geht denn diese Intimität nur un Ehebett?

          Unsere Kinder gehen ja trotz Familienbett vor uns ins Bett und wir haben 2-3 Stunden Paarzeit. Oder die Oma passt mal auf und wir gehen aus. Man hat also durchaus Zeit und Ruhe - nur in diesen einem Zimmer nicht.

          Ich behaupte einfach mal wenn es sich negativ auswirkt hat das nur bedingt mit dem Schlafplatz der Kinder zu tun, sondern es gibt noch einige andere Baustellen.

          Und man kann sich nicht gemütlich auf der Couch unterhalten? Oder alle zwei Wochen freitags essen gehen, oder...

          Dann müssten ja auch nahezu alle Ehen in Japan scheitern. Da ist es total üblich, dass die ganze Familie in einem winzigen Zimmer schläft.

          Wenn die Ehe in die Brüche geht, weil ein zweijähriges Kind noch im Schlafzimmer schläft, dann ist mehr das Problem, als nur das Kind!

          Und oben stand auch ausdrücklich etwas von "schädlich fürs Kind" und diesen "Schaden" hätte ich gerne mal wissenschaftlich erklärt bekommen.

          • Von kinderschädlich hatte ich nichts geschrieben, auch nicht, daß es für alle Paare zutreffen muß. Nur Japan laß da lieber raus. Ich habe persönlich viel Kontakt dorthin und war auch schon dort. Was dort teilweise unter Familienleben verstanden wird, ist einfach gruselig. 😱

            Ich persönlich lege sehr viel Wert darauf spät abends mit meinem Partner allein im Schlafzimmer zu sein. Oft lesen wir nur oder liegen nur Arm in Arm still da aber bei dem Trubel hier mit unseren Mäusen, unseren beiden Vollzeitjobs und Pendeln möchte ich diese Oase JEDEN Abend genießen und nicht nur, wenn die Oma mal Zeit hat. 😊

    (16) 21.01.19 - 14:41

    Hallo,

    das kommt nicht nur auf die Kinder sondern auch auf die Situation an.

    Meine Zwillinge waren Extremfrühchen. Die ersten drei Monate ihres Lebens haben sie allein im Inkubator verbracht.

    Die erste Nacht zu Hause im Beistellbettchen (für Zwillinge) neben dem Elternbett war für uns alle vier unerträglich. Keiner konnte schlafen, alle haben sich herumgewälzt. Die Kinder, weil es ihnen so ruhig/eng oder so war und wir Eltern weil wir bei jedem Pups oder Fieps der Kinder mit Angstattacken im Bett standen.

    Das ist einfach oft so bei Frühcheneltern, nach drei Monaten Monitorüberwachung ist man hne diese vollkommen hilflos und denkt ständig, das Kind sei schon eingegangen. Man beginnt auf die Atmung zu hören und wenn diese nicht exakt gleichmäßig ist, hat man sofort Adrenalin im Blut. 😔

    Schon in der zweiten Nacht haben wir sie ins Doppelbabybett ins Kinderzimmer ausquartiert. Dort lagen sie nebeneinander, hatten aber trotzdem genügend Platz. Und von den gestressten Eltern wurden sie auch nicht genervt. 😉

    Wir haben eine gute (Nachtsicht-)Kamera über ihnen installiert und haben den kleinen Überwachungsmonitor zwischen uns ins Bett gelegt. Die Lautstärke haben wir so eingestellt, daß wir das Atmen nicht hören, Quengeln oder Weinen aber schon. So haben auch wir den Schlaf bekommen, den wir brauchten. 😊

    Gruß

    • (17) 21.01.19 - 20:07

      Hallo,
      Ja das kann ich mir vorstellen, Frühchen haben ja auch einen sehr ausgeprägten und langanhaltenden Moro Reflex untermalt von vielen Geräuschen, Zwillinge wollen auch eher mal beieinander sein und die lange Zeit im Krankenhaus ist natürlich auch extrem. Dass man dann schaut, wie die Situation besser für alle laufen könnte, kann ich nur zu gut verstehen. Bei uns funktioniert es aber so wie es ist gut und irgenwie kritisiert trotzdem gefühlt jeder zweite daran rum oder "erfindet" Probleme, die wir gar nicht sehen. Das finde ich einfach schade...wir nehmen uns definitiv auch Zeit für Zweisamkeit, aber die sehen und sahen wir noch nie aufs Schlafzimmer begrenzt, weshalb das so für uns OK ist. :-)
      Danke für deine Antworten...

(18) 21.01.19 - 15:01

Bedenklich für Partnerschaft , gibt es nicht . Meine Tochter wurde 3 und schläft immer noch bei uns .
Partnerschaft geht damit nicht kaputt ;-) also bei uns zumindest nicht .

(19) 21.01.19 - 15:01

Unsere beiden dürfen so lange bei uns schlafen wie sie wollen. Aktuell sind sie 3,5 (schläft im Familienbett grundsätzlich) und knapp 2 ( schläft im eigenen Bett aber im Schlafzimmer).

Bedenklich für die Partnerschaft überhaupt nicht - wir leben unsere Beziehung mit allem was dazu gehört auch so aus. Ins Bett gehen wir zum schlafen, für alles andere gibts genügend Alternativen ☺️

Fürs Kind bedenklich....nun ja sobald es den ersten Freund gibt vllt 😂

(20) 21.01.19 - 15:07

So viele Antworten schon! Also ich habe die Frage hier gestellt, weil es bei uns so ist, dass unser Kind mit etwas über 1 Jahr "noch" mit im Elternschlafzimmer schläft, im eigenen Bett. Mich stört es überhaupt nicht, mein Mann findet es auch nicht störend, aber immer wieder hört man, wie man das denn machen könne. Das Kind müsse lernen allein zu schlafen, ausserden müsse jeder seinen eigenen Bereich haben. Auch das Kind nachts beim ersten wach werden rüber zu holen, hätte nur zur Folge, dass es das dann extra macht etc.! Und sowas kam zb von einer Frau, die ausgebildete Psychologin ist. Zweisamkeit genießt man ja in der Regel wach, vor dem schlafen gehen und das geht auch prima im Wohnzimmer. Eigentlich ist mir egal, was andere so meinen, aber da es gerade bei diesem Thema so geballt kommt, beschäftigt mich das schon.

  • (21) 21.01.19 - 15:15

    Anders, als einem Nachbarn, Bekannte, Ratgeber, Werbung und Spezialisten aller Art immer wieder verklickern wollen, sind Eltern und Kinder recht kompetente Kerlchen. Will sagen: wenn es sich für Dich richtig anfühlt, ist es in den allermeisten Fällen auch richtig für Euch. 😁

Und warum schlafen Erwachsene dann zu zweit, wenn es doch SO wichtig ist, dass jeder seinen eigenen Schlafplatz hat?

Meine beiden Großen sind irgendwann freiwillig ausgezogen, die Kleine ist noch nicht bereit, aber eines Tages wird sie es ein. Und solange wird gekuschelt!

  • Ja das sehe ich genauso. Wie viele Erwachsene schlafen schlecht, wenn der Partner nicht da ist? Und kleine Kinder müssen da schon viel selbstständiger sein.

(25) 21.01.19 - 19:25

Hallo #winke
Ich muss immer schmunzeln bei sowas.
Unsere Tochter ist grade 3 Jahre alt geworden und schläft (mitlerweile seit einem halben Jahr in ihrem Bett) neben unserem Familienbett, manchmal rutscht sie rüber. Unser Baby, 6 Monate, schläft in seinem Babybett neben unserm Familienbett, und rutscht nachts auch rüber.

Was musste ich mir die erste Zeit mit unserer Tochter alles anhören... "Die muss raus aus dem Zimmer, dann schläft sie durch", usw... Jetzt kriege ich immer nur nocj ab und an zu hören "Jetzt ist es eh zu spät" #rofl
Es sagt auch kaum noch jemand was.
Wichtig ist, dass man selbst dahinter steht.
WIR und unsere Kinder genießen das Familienbett. Ich könnte es mir aktuell gar nicht anders vorstellen.

Witzig finde ich aber, dass soooo viele Kinder NICHT im Elternbett EINschlafen, nachts aber rüber kommen. Aber sie schlafen ja alleine in IHREM Zimmer-du verstehst sicher worauf ich hinaus will...
Oder nachts wach werden und die Eltern ständig rüber müssen.
MIR wäre das zu anstrengend. Aber so muss jeder wissen, wie es für ihn passend ist :)
Uns tut die Nähe gut. Und wir stehen total dahinter.

Also, wenn es euch gut tut, dann jsz es auch richtig so!

Alles Gute! Mery

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