Kampf ums einschlafen (7 wochen alt)

Hallo zusammen

Jeden Abend ist das einschlafen ein Kampf... ich verusche nun immer so um 21.30 wickeln, stillen, rumtragen, stillen... und häufig gibt es rumgeschrei als würde ihm alles weh tun wenn ich ihn ins bett lege. Ich versuche es bereits mit pucken, dass macht ihn zwar ruhiger aber plötzlich kriegt er die Kriese und will sich befreien.

Leider geht das nachts auch so... nach dem stillen will er irgendwie nicht ins bett... müde ist er, die augen fallen immer zu und er gähnt auch.

Unser Nachtrhythmus ist momentan so von 23Uhr bis 11Uhr. Ich weiss das ist nicht ideal, mein ziel wäre so 21uhr bis 9uhr. Aber momentan krieg ich dass nicht hin.

Habt ihr tipps für mich? Wie kriegt ihr eure babys zum schlafen?

Bin grad echt verzweifelt, ich bin selbst so müde und will schlafen.

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Schläft er denn besser wenn er direkt bei dir schlafen darf statt im eigenen Bett?
Abends verarbeiten die Zwerge ja oft den Tag oder haben clusterphasen. Da hat bei uns ganz viel kuscheln geholfen und schlafen mit Körperkontakt.

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Also bis vor kurzem war er noch im Beistellbett und jetzt seit ein paar Tagen im eigenen Zimmer. Aber es war etwa gleich... vielleicht muss ich mit ihm in meinem Bett kuscheln und wenn er schläft versuchen in sein Zimmer zu bringen. Er macht so laute Geräusche nachts, dass wir ihn ausquartieren mussten.

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Ich würde ihn tatsächlich zu dir ins Bett legen. Bei uns war auch das beistellbett zu weit entfernt für den kleinen. Eventuell nimmst du ohrpax damit du nicht jedes kleine Geräusch mitbekommst.

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Hallo,

Babyschlaf ist bei uns auch n leidiges Thema ;) wobei es nachts zum Glück deutlich besser klappt.
Kann es sein, dass dein Mopsi schon übermüdet ist, wenn ihr um 21:30 erst ins Bett geht? Ansonsten ist Gebrüll grad Abends ja recht normal, da dann der Tag verarbeitet wird.
Ich würde versuchen, die Nacht-Phase langsam etwas nach vorne zu verschieben. Also nach und nach früher wecken und früher hinlegen.

Wir fahren momentan halbwegs gut damit:
- Klare Abgrenzung: Tagsüber hell und laut / Nachts dunkel (nur n ganz kleines Nachtlicht) und leise, kein Licht-an zum Füttern, wickeln nur wenn unbedingt notwendig, ansonsten nachts so "langweilig" wie möglich sein
- Schlafenszeit ab ~19:00, bei den ersten Gähnern in dem Zeitraum bettfertig machen; ins abgedunkelte Schlafzimmer, Schlafanzug an, aufm Arm noch n bisschen kuscheln, summen oder leise Spieluhr, Fläschchen und dann im Bettchen ablegen.
OK, dauert leider oft lange bis sie wirklich schläft, aber wir versuchen das als Routine beizubehalten.

Bis Mitte der 7.Woche hat Motte aber ausschließlich auf uns geschlafen, da war ans Bettchen nicht zu denken. Hat sich bei uns auch von einem Tag auf den anderen geändert.
Wenn dein Knirps partout nicht im Bettchen liegen will, geht's vielleicht so besser. Dran "gewöhnen" ist in dem Alter noch nicht, Hauptsache alle Beteiligten bekommen etwas Schlaf.

Ich drück dir die Daumen :)

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Ich bin froh bin ich damit nicht alleine und andern geht es auch so. Wir haben ihn vor ein paar Tagen ausquartiert in sein eigenes Zimmer. Vorher war er neben mir im Beistellbett. Da er aber so laute Geräusche in der Nacht macht sahen wir nur diese Lösung.
Im Beistellbett war es zwar auch nicht besser...

Mir ist klar dass er noch klein ist, aber der Schlafmangel meinerseits zehrt an meinen Nerven.

Manchmal hab ich schon das Gefühl er ist übermüdet, aber da der Tag ja erst so um 11 beginnt ist irgendwie alles verschoben🙈

Du hast aber recht, es ist sicher sinnvoll den Tag früher zu beginnen und auch früher ins bett zu gehen.

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Fällt mir grad noch ein, war ein Tip unserer Hebamme: viele Kinder liegen anfangs nicht gerne auf dem Rücken, weil die Beine dann so gestreckt sind, das finden die wohl unangenehm. Der Körper ist ja noch im Knautsch-Modus. Da hat bei uns ein Kissen unter den Füßen geholfen.

Und unsere Moppeline liegt nicht gerne ganz flach, also haben wir das bettchen am Kopfende "aufgebockt", sodass sie quasi bergauf liegt. Hilft auch, dass sie im Schlaf nicht mehr spuckt, weil die Milch nicht mehr so leicht zurückläuft :)

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Das schreien am Abend hatten wir auch. Das hat vor einer Woche aufgehört. Aus dem Schlafzimmer ausquartieren wäre für uns undenkbar, der kleine Mann wird munter sobald er alleine irgendwo liegt. Mittlerweile schaffen wir es jeden zweiten Tag das er um 21 Uhr ins Bett gebracht und gestillt wird und dann schläft er ein. Die anderen Tage schläft J auf der Couch neben mir beim stillen ein und das ist auch okay.

Das hilft dir jetzt nicht wirklich weiter aber halte durch es wird bald besser 😊

Lg kleine Eule 🦉

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Danke das macht mir hoffnung😊 er ist ja noch so klein und ich mache alles für ihn und bin immer für ihn da. Aber wenn man selbst so erschöpft ist, ist es wirklich anstrengend.

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Also keins meiner beiden Kinder hätte es abends bis 21:30 Uhr ausgehalten, vielleicht ist die Uhrzeit zu spät?
Und keines meiner beiden Kinder hätte in seinem Zimmer im eigenen Bett geschlafen.
Beide haben abends auf mir oder meinem Mann geschlafen und wenn wir ins Bett sind haben wir das Baby einfach mitgenommen. Mein Sohn hat dann einfach nachts ganz dicht an mich gekuschelt geschlafen. Stillen ging dann ratzfatz im Halbschlaf. Baby angedockt und einfach weiter schlafen.

Hätten meine kinder nicht bei mir geschlafen und ich hätte alle 1-2 Stunden nachts zum stillen aufstehen müssen wäre ich an Schlafmangel gestorben, das wäre mir persönlich zu stressig gewesen.

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Ich möchte versuchen ihn früher ins Bett zu bringen, mal schauen wie es klappt.
Ich hätte ihn gerne neben mir im Beistellbett, da er aber so laute Geräusche macht in der Nacht hat mir die Hebamme geraten ihn in sein Zimmer zu tun. Natürlich zum stillen ist es mühsam, aber die (kurzen) phasen dazwischen sind für mich erholsamer zum schlafen als wenn ich aufgrund seiner Geräusche immer wach werde.

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Mach dir Kein Stress mit dem Rhythmus, das legt sich von selbst! Unser Baby ist die ersten 3 Monate um 11 mit uns ins Bett gegangen, jetzt mit 5 Monaten reibt sie sich die Äuglein um halb 9/9 und kommt halt dann ins Bett. Ich würde den Kleinen aber auf keinen Fall schon allein in seinem Zimmer schlafen lassen. Euch Atmen zu hören und eure Nähe zu spüren ist ganz ganz wichtig für ihn. Es stabilisiert auch seinen Atemrhythmus. Gegen unruhige Nächte hilft evtl auch viel Körperkontakt tagsüber in Tuch oder Trage. Wenn er Geräusche macht, schläft er aber nicht tief und hat vielleicht Hunger (nicht erst schreien lassen, sondern einfach früher anlegen wenn er unruhig ist) oder eine volle Windel. Sehr empfehlen kann ich für Babys Wohlgefühl auch das „abhalten“, in der Nacht und tagsüber! Und am allerwichtigsten: Hol dir Hilfe und Schlaf wann immer möglich. Mit so einem kleinen Kind hast du alles Recht dazu auch tagsüber zu schlafen!

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