Zu Bett gehen

Hallo.

Ich wollte mal so in die Runde fragen, wie lange ihr Zuhause "dahingelebt" habt mit Baby? (mit dem ersten Kind, mir ist klar dass das mit 2 Kindern nicht geht😊)

Sie ist zwar erst 2 Wochen alt, aber ich habe das Gefühl, dass ich nur vor mir hinlebe und darauf warte, dass sie ihre nächste Mahlzeit will 😂. Obwohl das vollkommen ok ist und sogar gewünscht im Wochenbett UND mir ist bewusst, dass das Baby nach und nach mit Eindrücken konfrontiert werden sollte, nicht von jetzt auf 100..Ich habe noch ziemliche Hemmungen, mit ihr rauszugehen. Auch wenn es nur ein kleiner Spaziergang wäre. Habe "Angst" davor, dass sie wach wird und weint. Vor allem weil sie meist direkt ziemlich laut wird nach dem aufwachen... Total bescheuert ich weiss, irgendwann muss man ja über den Schatten springen. Dazu habe ich das Glück, dass mein Freund für 2 Monate Elternzeit hat und somit mit mir zusammen diese Erfahrungen stemmen kann.

Weiss gar nicht, was ich mir jetzt erhoffe hiermit und ich könnte so viel grade schreiben... so habe ich das Gefühl noch etwas Kontakt zur Außenwelt zu haben 😄🙈 wie habt ihr eure Zeit mit eurem ersten Kind durchlebt? Konntet ihr direkt so sein (ohne Hemmung rausgehen zb) wie vorher und das Kind war einfach mit dabei?

Und vor allem.. Wann kam bei euch wieder ein wenig Rhythmus in den Alltag was aufstehen und zu Bett gehen angeht?
Meine Maus steht alle 2h auf und will essen. Kriege also nicht sooo guten Schlaf 🙈

Danke fürs durchlesen.. Liebe Grüße
Goldenglow

Hello
Bei uns hat es sich bald wieder eingespielt. War in der Zeit selbstständig und musste nach dem Mutterschutz gleich wieder arbeiten.
Leider konnte ich dann auch nicht stillen und so fingen wir auch an abends einen Rhythmus zu finden.
Doch ohne Eltern oder Schwiegereltern würde es nicht so gut funktionieren.
Mittlerweile haben wir zwei Mädels und mit guter Einteilung und Abwechslung ist es fast so wie vorher. (nur mit zwei wundervollen Kindern an der Seite😍)

Ja die Hilfe der Mitmenschen sind wirklich goldwert :)

Wie habt ihr den abendlichen Rhythmus gemacht? Bzw wie alt war das Kind da?

Hallöchen😊❤️

Also raus ging ich bereits als der kleine 2 Tage alt war 3 mal am Tag, einfach weil ich Hunde hab die raus müssen🤭 den Rest des Tages hab ich auch nicht viel mehr gemacht als den kleinen angestarrt oder geschlafen, bis er wieder ein Bedürfnis hatte😅❤️
Er war eigentlich immer zufrieden draussen.

Ach und ich bin auch viel durch Foren gegeistert🤭

Mit Eindrücken hab ich eigentlich nie gespart. Ich hab alles mit ihm gemacht, die Hemmung war durch die Hunde ziemlich schnell weg und ich ging dann auch wieder in die Stadt und alles sonst auch.

Jetzt ist Nummer 2 unterwegs (26ssw), mein Sohn ist mittlerweile 3.5j.

Ich kann noch total nachfüllen wie es dir gerade geht, ich dachte am Anfang auch das ich nie mehr normal Leben kann, weil ich immer am Baby kleben muss, weil man so verliebt ist.💝 Und müde 😅

Ja, da sind die Hunde ja eine gute Hilfe gewesen 😄 Ich müsste mich auch aufraffen und wenigstens 1x am Tag ne kleine Runde draussen zu gehen. Allein um was anderes sehen zu können, als die eigenen 4 Wände! Aber ich bin immer so geschlaucht von der Nacht und dann ist auf einmal 14 Uhr, wo wir erstmal was essen, dann ist schon 16/17 Uhr wo man sich ans Abend essen macht und die Kleine immer wieder bemuttert... Ja der Tag geht soo schnell vorbei und gefühlt schafft man nichts, was man vor hatte😂

Gut haben wir einen Balkon, so bekommen wir wenigstens ab und zu frische Luft wenn ich mal rausgehe 🙈

Ja das stimmt. Die Tage sind einfach viel zu schnell vorbei🙈
Das kommt schon wieder😌❤️
Das einzige woran ich mich ab Tag 1 gehalten habe ist, das der kleine um 19 Uhr schlafen geht. Egal wie sonst der Tag wsr, um 19 Uhr hab ich alles abgedunkelt und die "nacht" eingeläutet.
So hat er bereits nach 10 Wochen durch geschlafen (8h).
Die erste Schlafphase ab 19 Uhr hatte sich immer mehr verlängert😊
Einen Esssthythmus für mich selbst hatte ich sehr lange nicht mehr. Hab einfach immer zwischendurch mal was gegessen😅

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Hey :)

Mir ging es genau so und deine Beschreibung konnte von mir sein 😅 und mein Rat lautet:mach dir keinen Kopf, das kommt alles von alleine :) unsere Motte ist jetzt 7 Wochen alt und wir haben tatsächlich sowas wie einen Rhythmus gefunden, auch wenn noch nur für nachts 😁 rausgehen tue ich mit den Hunden seit sie eine Woche alt ist, sonstige Aktivitäten aber auch erst nach udn nach, aus dem selben Grund wie du. Angst vor Schreierei unterwegs 😂 aber man wird da entspannter, jetzt denke ich mri, wenn sie schreit schreit sie, ist halt ein baby und Babys schreien 😉 seitdem ich da entspannt bin schreit sie aber gar nicht 😂😂😂
Also, einfach entspannt bleiben und alles so machen, wie dir und ihr danach ist und sich nicht unter Druck setzen, wenn alle anderen ja früher sind oder sowas, ihr müsst euer Tempo finden :)

Lg

Anna mit Motte (7 Wochen) endlich im Arm 🤱

Ja das muss ich wirklich 🤭 vielleicht helfen mir.. Uns.. Dann die Spaziergänge um lockerer zu werden für draussen.

Danke für deine Antwort :)

Eben, beim Spaziergang kann sie ja ruhig schreien, da stört ihr doch niemand. Und vielleicht schreit sie auch gar nicht 😉 und wenn du dich da sicher fühlst versuchst du als nächstes, jemanden zu besuchen, wo du dich auch trotz Schreierei sicher fühlst oder so. Alles wird gut 😊

Ich hatte einen KS, daher ging zu Beginn eh nicht viel, bin 2 Wochen hauptsächlich im Bett gelegen mit meiner Maus.
Danach hab ich mit kleinen Spaziergängen begonnen, auch um mich dran zu gewöhnen. Ich fand es sehr seltsam, nicht mehr allein irgendwo hinzukönnen.

Bis ein echter Nachtrhythmus war, hat es sicher 2 Monate oder mehr gedauert, stillen war die ersten 10 Monate alle 2-3h, man gewöhnt sich an alles 😉

Im Rückblick würde ich empfehlen, nimm dir die Zeit, die IHR braucht. Grade jetzt die ersten Monate ist dein einziger Job, dass es euch beiden so gut wie möglich geht!

Huhu 🙂
Die ersten Wochen sind sehr chaotisch und anstrengend - und eventuell auch sehr emotional.😅

Ich hatte auch ziemliche Panik dass sie losbrüllt. Saß immer angespannt in der Straßenbahn und war froh, wenn ich aussteigen konnte. Das legt sich mit der Zeit. Je mehr sie "checken" desto eher kann man sie auch mal ablenken oder eben raus nehmen auf den Schoß.🙂 Mittlerweile (5 Monate) läuft das alles easy. Aber ich muss zugeben: Ganz so entspannt als wäre ich alleine, bin ich auch heute nicht.😅

Rhythmus haben wir erst, seit sie ca. 15 Wochen ist. Seitdem geht sie um 18 Uhr ins Bett und man weiß ungefähr, wann sie mittags wie lange einen Power-Nap macht. Das kommt alles automatisch und teilweise von jetzt auf gleich - ich habe es auch herbei gesehnt, endlich wieder etwas Routine zu haben.😅

Alles Gute! 😊

Also rausgegangen sind wir sofort, erst mal kleine Runden ums Haus, damit man schnell wieder daheim ist. Mit 5 Tagen beim Osteopathen und beim Frauenarzt. Mit 10 Tagen waren wir zum ersten Mal im Einkaufszentrum. Klar, es richtet sich alles nach Mini und man rechnet viiiiel Zeit ein, wenn man nen Ternin hat und wo pünktlich sein will, aber wir haben uns nicht gestresst.
Den Tagesablauf bestimmt er mit 11,5 Wochen immer noch, aber seit etwa 1 Woche haben wir annähernd feste Zeiten für die Mahlzeiten, das erleichtert die Tagesplanung. Wobei er eh ein Anfängerbaby ist. Schlief mit 7 Wochen durch.

Trau dich raus!

Ich habe am Anfang den Rhythmus aus dem Krankenhaus übernommen, was uns den Start daheim erleichtert hat. Mein Mann hat in der kurzen Zeit wo er daheim war Windeln gewechselt usw. Macht er auch heute noch. Das ist dann der Moment wo ich ausgiebig im Bad sein kann. Meine Hebamme sagte damals 1 Stillpause ausruhen und Kraft tanken, 1 Stillpause kann man aktiv sein. Geh ruhig raus spazieren und wenn es nur 20 Minuten sind. Die reichen am Anfang vollkommen.

Ich geh seit 1 Woche in die Krabbelgruppe und das jüngste Kind ist 6 Wochen alt. Die 1,5 Stunden vergehen so schnell, der Kleine hat mega Spaß und mir tut es auch gut.

Auch wenn es jetzt noch nicht danach aussieht, aber irgendwann spielt sich das schon ein. 😃

LG yvede mit Janosch 🐳 (10 Wochen alt)