Trage meine Maus 17 Monate fast täglich in den Schlaf - wann hört das auf?

Hallo ihr Lieben!

Ich bin mittlerweile mit meinem Rücken schon ziemlich am Ende und brauche mal einen Rat.
Meine Tochter bekommt jeden Abend beim Schlafen gehen ihre Flasche. Die trinkt sie im Schaukelstuhl und da sing ich ihr auch immer ein Lied vor. Wenn ich Glück habe, schläft sie während dem trinken ein und ich kann sie dann nach ein paar Minuten ins Bett legen. Seit einiger Zeit funktioniert das aber gar nicht mehr und ich muss sie nach dem trinken in den schlaf tragen.
Sie hat jeden Tag die gleichen Schlafenszeiten und das hat bisher immer super funktioniert.
Bei ihrem Mittagsschläfchen leg ich mich mit ihr gemeinsam ins Bett und sie schläft nach ein paar Minuten auf mir drauf ein und ich kann sie dann problemlos weglegen. Am Abend funktioniert das gar nicht. Ich hab schon alles mögliche probiert. Sobald sie im Bett liegt und noch munter ist, fängt der Spaß an. Sie turnt herum, schmeißt die Pölster vom Bett und dreht immer mehr auf. Das kann stundenlang so gehen und sie findet einfach nicht in den Schlaf wenn ich sie nicht trage 😖

Warum klappt das mittags und Abends nicht??

Mit 17 Monaten ist sie wirklich schon richtig schwer 😖

Aja und wenn sie mal bei meiner Mama schläft, dann schläft sie da auch Abends problemlos ein ohne herum getragen zu werden...

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp.

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Ich habe mich viel mit dem Thema beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass Gewohnheiten geändert werden müssten.
Deine Tochter hat sich an diesen Ablauf gewöhnt und braucht dieses Ritual zum einschlafen.

Ggfs, könnt ihr ein neues Zubettgehritual einführen?

Wir haben ein neues Ritual nach unserem Urlaub eingeführt. 3 Tage war es Abends schwierig. Jetzt ist es besser.

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Ich bin genau der selben Meinung!😊 die ersten drei Tage waren wirklich schwierig, aber danach wurde es besser. Viel Kraft euch! Lg

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Ja ich hab schon öfters mal probiert ein neues Ritual einzuführen, aber wie schaff ich es, dass sie im bett bleibt? Sobald ich mich mit ihr reinlege geht's los und sie klettert wieder raus und will spielen. Sobald ich sie wieder reinlege, fängt sie an zu toben und das gleiche geht von vorne los.

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Hallo,

meine Tochter ist 22 Monate alt. Ich trage sie zwar nicht, aber sie schläft auch noch nicht alleine im Bett ein. Hab eine ganze Zeit gedacht, dass irgendwas nicht stimmt.

Aktuell sieht unser Ritual wie folgt aus:

18:45 bettfertig machen (wickeln, Schlafsack an etc.) aktuell liebt sie es gekrault zu werden, dabei fährt sie komplett runter - sie dreht nämlich gerne nochmal voll auf wenn sie müde ist :-p
19:00 Geschichte vorlesen und Gute-Nacht-Flasche im Schaukelstuhl
danach mache ich das Licht aus und wir kuscheln im Schaukelstuhl bis sie langsam einschläft und dann lege ich sie ins Bett
Komischerweise schläft sie in der Kita ganz alleine ein... zu Hause genießt sie zum einschlafen meine Nähe und ich tue das auch, so lange sie es möchte werden wir es so handhaben. Vielleicht wäre ein Schaukelstuhl auch eine Variante und sie nicht tragen zu müssen?

LG

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Vielen Dank für deine Antwort.
Wie ich oben schon geschrieben habe, sitzen wir ja Abends im Schaukelstuhl. Mittlerweile bekommt sie jetzt ihre Flasche in meinem Armen im Bett. Danach las ich sie noch aufstoßen und dann leg ich sie hin. Heute war der 2te Abend wo wir das probiert haben. Sie versucht dann noch gefühlte 100x aus dem Bett zu klettern, aber ich leg sie immer wieder aufs neue hin und es hat gestern und heute funktioniert, dass sie dann plötzlich liegen bleibt und einschläft 😍 ich bin ganz begeistert und hoffe, dass es so bleiben wird 😊

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Das freut mich, dass es klappt ;-)

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> Aja und wenn sie mal bei meiner Mama schläft, dann schläft sie da auch Abends problemlos ein ohne herum getragen zu werden...


Möglicherweise nimmt sie sich zusammen. (Um zu beurteilen ob dies wirklich der Fall ist, kenne ich eure Beziehungen natürlich viel zu wenig).

Babys und Kinder sind manchmal "anständiger" bei Personen, denen sie nicht 100% vertrauen. Dies ist eine wunderbare Strategie der Natur. So erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, dass sie gut behandelt werden.

Dies bedeutet aber nicht, dass es dem Kind gut geht. Oft schlucken sie den Frust nur herunter und brauchen dafür umso mehr Aufmerksamkeit/Nähe sobald jemand da ist, dem sie 100% vertrauen.