Baby 11 Monate Schlafprobleme.. Hilfe 🙃

Hallo ihr Lieben.
Ich verzweifle so langsam ein bisschen und hoffe ihr könnt mir vllt ein paar Tipps geben oder mir von euren Erfahrungen berichten.
Also es geht um meinen zweiten Sohn (geb. 27.12.19 jetzt elf Monate alt) und seinen Schlaf.
Vllt muss ich noch etwas zu unserer Geschichte sagen. Als er vier Wochen alt war hat er sich den RS Virus wahrscheinlich durch seinen großen Bruder eingefangen. Wir waren drei Wochen stationĂ€r. Er hat ordentlich was mitgemacht. Er war am C Pap angeschlossen, Sauerstoff AbfĂ€lle gab es hĂ€ufig, seine Werte waren schlecht und zwei mal ist er fast erstickt. In der Zeit lag er natĂŒrlich viel im Bett. Rausholen war eher schwierig, da so viele Kabel und er sich ausruhen sollte, jede Bewegung war pure Anstrengung. Stillen war unmöglich, er war einfach zu schwach. Uns fehlte natĂŒrlich die am Anfang so schöne und wichtige Kuschelzeit.
Wieder zu Hause hat er, wie auch vorher, neben mir im Beistellbett geschlafen. Allerdings war er da total unruhig und ich habe ihn dann Nachts irgendwann immer direkt in meinem Arm gelegt und wir haben gekuschelt. So weit so gut. Das war alles kein Problem. Mit fĂŒnf Monaten hat er es geschafft alleine in seinem Bett zu schlafen. NatĂŒrlich hat er nachts seine Flasche verlangt, das war auch kein Problem. Mit sechs Monaten hat er die Flasche ĂŒber Tag komplett abgelehnt. Auch zum einschlafen wollte er sie nicht mehr, nur noch in der Nacht. Seitdem ist es aber so, dass er Nachts nicht lĂ€nger als drei bis vier Stunden am StĂŒck schlĂ€ft. Wenn er aufwacht schreit er sofort in der höchsten LautstĂ€rke und beruhigen ist so gut wie unmöglich. Eine Zeit lang habe ich ihn aus dem Bett genommen und versucht zu kuscheln. Er hat sich dann immer durch gedrĂŒckt und mir signalisiert, dass er nicht will. ZurĂŒck im Bett er dann meist noch schlimmer geschrien. Also wieder auf den Arm. Dann Flasche gegeben und er ist meistens wieder eingeschlafen. (ja ich habe absichtlich nicht immer sofort die Flasche gegeben, da er teilweise zwei Stunden vorher Abendessen hatte und zum Schlafen auch eine Flasche angeboten bekommt). Wenn, dass nicht geklappt hat habe ich mich neben das Bett zu gesetzt und ruhig mit ihm gesprochen, ihn dabei auch gestreichelt aber er lĂ€sst sich dadurch nur sehr selten beruhigen, schlĂ€gt eher meine Hand weg und schreit immer mehr. Wenn ich ihn dann wieder auf den Arm nehme, ist erst noch Geschrei und dann schlĂ€ft er ein.
Zudem lÀsst er sich nur von mir ina Bett bringen, egal ob mittags oder abends. Wenn mein Mann es versucht, dann dreht er durch und schreit bis er keine Luft mehr bekommt. Deswegen haben wir das abgebrochen.

Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Ich will nicht Jammern aber ich bin so mĂŒde. Wenn ich ihn mit zu mir ins Bett nehme, kommt er auch nicht mehr zur Ruhe. Seit zwei Tagen habe ich nun meine Matratze neben sein Bett gelegt (er hat ein eigenes Zimmer mittlerweile, da wir die Hoffnung hatten er wĂŒrde besser mit mehr Ruhe schlafen aber es hat sich nichts geĂ€ndert). Er wacht natĂŒrlich immer noch alle drei Stunden auf und schreit. Beruhigt sich kaum im Bett, meistens nur aufm Arm und auch meistens nur mit einer Milch, von der er aber noch nicht mals die HĂ€lfte trinkt.

Es tut mir leid, es ist so viel Text aber ich denke vielleicht liegt es auch noch an der Zeit im Krankenhaus, deswegen die ganze Vorgeschichte.

Habt ihr Tipps oder Anregungen fĂŒr mich? Oder denkt ihr ich sollte es so weiter machen?

Über Tag schlĂ€ft er nur mittags zwischen 1-3 Stunden, sehr unterschiedlich.

Vielen Dank fĂŒr eure Zeit!