Schlafbrücke - 17 Monate

Hallo Leute,

ich brauche Hilfe.

Mein Sohn ist 17 Monate alt. Zum Thema schlafen weiß ich mittlerweile wirklich sehr sehr viel, ich habe ca. alles gelesen und auch eine Schlafberatung besucht, da war er knapp 7 Monate.

Seitdem haben wir feste Schlafenszeiten, eine passende Abendroutine und auch keine Probleme beim einschlafen. Mein Sohn geht in 9 von 10 Fällen freiwillig ins Bett und schläft innerhalb 5-10 Minuten ein.

Probleme:
- wenn sein Papa ihn ins Bett bringen will
endet das in panischem Gebrüll
- ich muss neben ihm sitzen bis er schläft,
manchmal braucht er meine Hand auf
seinem Bauch
- abends weint er 45-90 Minuten nach dem
einschlafen und benötigt meine
Anwesenheit zum Weiterschlafen -> das
geht dann immer so weiter, also nehme ich
ihn mit in unser Bett wenn wir schlafen
gehen - ich muss auch mal länger als 1,5
Stunden schlafen

Nach meinem Verständnis ist das Problem die Einschlafbegleitung. Er packt den Übergang in die nächste Schöafphase nicht, weil ich nicht mehr in seinem Bett sitze.

Alle versuche an der Einschlafbegleitung etwas zu verändern, endeten in verzweifeltem Mama-Gebrüll mit dicken Tränen.

Was mache ich also?

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Meine Maus ist 12 Monate alt und wir haben ein ähnliches Thema. Einschlafen geht gut im eigenen Bett, aber nach eineinhalb bis 2 Stunden fängt sie an, sich in immer kürzeren Abständen im Bett hinzusetzen und wartet bis ich komme und sie nebst schnulli wieder hin lege. Neben mir im Bett schläft sie dann wie ein Stein, wird vielleicht einmal halb munter und braucht den Schnuller. Ich hab nächtelang das hin und her flitzen zwischen Schlafzimmer und mäuse Zimmer mit gemacht und irgendwann meinen Frieden damit gemacht, dass sie ab einem gewissen Zeitpunkt einfach neben mir besser schläft und ich somit auch 😅 wirklichen Tipp hab ich also keinen, außer es vielleicht so anzunehmen, wie es momentan ist. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass wir alle irgendwann ohne Mama schlafen konnten 😁 und ich denke, es wird der Zeitpunkt kommen, an dem ich die kleine wühlmaus in meinem Bett vermissen werde. Also versuche ich dieser Zeit was positives abzugewinnen, in dem wissen dass es irgendwann anders sein wird 😊

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Danke für deine Antwort. Tatsächlich ist das Problem für mich, wie gesagt, auch nicht dass er in meinem Bett schläft sondern dass die Zeit nach dem hinlegen so kurz ist.

Aber ja - irgendwann wird es sicher besser.