5,5 Monate - wacht ständig auf und hat hunger

Ich habe überlegt ob hier oder lieber im Stillforum passt.

Mein Kleiner war von Anfang an ein schlechter Schläfer. Aber es war ab 12 Wochen echt machbar. Er kam 2x, selten 3x zum stillen. Er hat häufig am Anfamg der Nacht 4-5 std (ein Traum) am Stück gedchlafen dann 3 dann 1-2. am Anfang ab zweite Zyklus unruhig dann ab dritte... So ging mir akzeptal. 5 std Schlaf hab ich zwar in Stückchen aber doch öfter bekommen.

Seit kurzem sind die Nächte chaotisch:
Er kommt alle 1,5-2,5 std, 4-5×. Er schläft ja 9, ganz selten 10 std nachts. Er hat auch meist wirklich hunger. Er trinkt sein 8-12 min und schläft wieder. Das wäre ja ok. Aber so wie die Nacht voranschreitet kommt er immer öfter, schläft schwieriger ein (spätestens ab 3) und kann teils nach dem stillen nicht einschlafen.

Grad jetzt war er wieder 45 min wach im dunklen Zimmer. Immer wieder gegähnt, sich beklagt, aber nicht schlafen können. Am Ende schläft er einfach neben mir mit kuscheln irgendwann ein. Also es geht nicht mal darum dass er nur mit stillen schläft.

Ich bin am Ende. Mir ist übel, im liegen von Erschöpfung schwindlig, mein Hals tut schon weh...Tagsüber schläft er schon immer nur auf mich. Also kann mich nicht hinlegen. Ich versuche es zu neben mir im Bett ändern aber da kann er tagsüber einfach nicht (bisher) und weint bis ich ihn in Wiegehaltung stille und schlafen lasse.

Kennt ihr das? Woher diesen plötzlichen Hunger? Wir sind ganz am Anfamg von brei, 1-2 Löffel am Tag. Also dass hat glaub kein Einfluss
Wieso wacht er auf einmal so oft auf?
Wann wurde es mindestens minimal besser?

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Was genau belastet dich denn an der Schlafsituation? Das Stillen oder das er danach nicht mehr sofort einschläft?
Wo schläft er denn? Wenn er bei euch schläft, könntest du im Liegen stillen und einfach weiter schlafen.

Mein Sohn ist 6 Monate und wird tags und nachts alle 2 Stunden gestillt. Es ist anstrengend aber machbar. Macht es euch so einfach wie möglich. Lass ihn bei dir schlafen, nachts kein Licht an, wenn er auf dir wieder zügig einschläft, was spricht dagegen ihn da schlafen zu lassen? Wenn das Kind nachts wach ist, kann es ja rumturnen, man muss ja nicht dabei zusehen sondern kann weitet dösen. Irgenwann wird es wieder müde genug sein um weiter zu schlafen.

Ich wähle da gerne den Weg des geringsten Widerstandes, damit bekomme ich am meisten Schlaf und mein Sohn ist zufrieden.

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Er schläft in seinem Beistellbett, das ohne Trennung direkt an meiner Seite ist, ich habe häufig ein Hand neben ihm.. Das möchten wir aus mehreren Gründe nicht ändern. Zb weil mein Mann sehr tief schläft und immer mal wieder quer im Bett liegt. Dabei schmeisst er sein Kissen im Schlaf auf alles was da liegt. Zb auf mein Gesicht. Ich wach auf und schieb ihn weg. Aber unser Baby in reichweite ist zu riskant.

Ich stille im dunkel, im liegen und schiebe/hebe mein Baby auf sein Platz wenn er schläft. Nur das trinken, auch wenn es häufig ist, stört mich nicht. Er trinkt schnell, das ist in 15-20 min erledigt.

Das mit den wach sein und sehr unruhig schlafen belastet mich. Wenn er wach ist kann keiner von uns dösen. Darum kümmert er sich mit seiner Lautstärke. Er weint nicht, klingt aber wie eine Thrillerpfeife, wenn er Aufmerksamkeit will. Ich schlafe schwer ein und hab einen sehr leichten Schlaf und wache eh bei alles auf. Wenn es mehr als stillen ist brauch ich ewig. Dann ist es so wenn er unruhig schläft und kein Körperkontakt bekommt wacht er auf. Das so zusammen bedeutet seit 3 Nächten hab ich ab 1-2 nicht geschlafen.

Es war mit 2x aufwachen trinken und immer mal wieder 1 std um 3 wach machbar. Aber 4-5× trinken+1std wach bedeutet ich schlafe max 3 std.

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Hey,
unsere Tochter kam auch in diesem Alter von heute auf morgen teilweise alle 1.5 - 2.5 Stunden obwohl sie vorher prima geschlafen hatte. Sie lag bis dato im Beistellbett, wurde symbolisch für die Schläfchen tagsüber in ihr eigenes Zimmer gelegt, um sie an ihr eigenes Bett zu gewöhnen. Der Schlaf wurde ebenfalls sehr unruhig.

Ich habe dies unserer Hebamme berichtet und sie hat geraten, sie dann nachts in ihr eigenens Zimmer zu legen. Sie nehmen ja auch immer mehr von ihrer Umgebung war, der Schlaf wird leichter etc. Sie sagte, es könne etwas schwieriger und sehr emotional werden aber unsere Tochter hat es überhaupt nicht gestört. Sie hat sofort die ganze Nacht in ihrem Zimmer verbracht, mit nur 1 Zwischenstop und so führte es sich vor. Mir kam es auch so vor, als wolle sie nur nuckeln und ihr Saugbedürfnis befriedigen, somit hhat die Hebamme vorgeschlagen, es nachts mit warmen Wasser zu versuchen. Mich hatte es halt gewundert, dass die Stillintervalle tagsüber 3-4 Stunden anhalten und nachts plötzlich nur noch 1.5 Std. anhalten sollten? Dies war allerdings schon in der Zeit als wir die Beikost eingeschlichen haben. Jetzt gibt es den Abendbrei und nachts dann warmes Wasser und es klappt hervorragend.

Am Wochenende ruht mein Mann sich oft mit ihr aus und nimmt sie dann so halb in den Arm, sodass er auch gut schlafen kann. Ihr Kopf liegt dann quasi in seiner Achselhöhle und es gefällt ihr richtig gut. Sie beschwert sich manchmal erst ein wenig aber dann ist plötzlich Ruhe.

Der Mittagsschlaf im Bett hat auch nicht sofort geklappt, es braucht alles seine Zeit. Ich war etwas geknickt zu Anfang aber nun hat es sich gut eingespielt.

Vielleicht kann dir das ja ein wenig weiterhelfen :-) Liebe Grüße

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Ich kann dich verstehen das du dich nach Veränderung sehnst.

Mein Sohn hat nie lange geschlafen schon von Anfang an habe ich alle 4 Stunden gestillt. Manchmal sogar alle 2 Stunden in 24 Stunden. Er nahm keinen Schnuller und Tragetuch mochte er auch nicht.

Wenn mein Mann mit dem Kind draußen war um mir Ruhe zu gönnen, kam ich nicht runter weil meine Gedanken nur ums Kind drehten.

Dazu kam das der kleine Kerl mit 3,5 Monaten anfing Zähne zu bekommen und mit 11 Monaten durch war. Drehen, krabbeln, sitzen und stehen hat er auch sehr früh gemeistert und konnte auch schon Steckspiele erfolgreich meistern bevor er 12 Monate alt war.

Das alles hat natürlich mit für einen unruhigen Schlaf gesorgt und ich bin ehrlich bei uns würde es erst besser als seine Schwester auf die Welt kam und er keinen Mittagsschlaf mehr brauchte.

Im Großen und ganzen will ich sagen das der schlechte Schlaf etwas mit dem Entwicklungsschub zutun hat und das es eine Woche oder auch länger dauern kann bis es sich normalisiert. Einfach durchhalten.

Meine Tochter ist so ein pflegeleichtes Baby aber letzte Woche ist sie vor 2 Uhr morgens nicht eingeschlafen und der Bruder war um 6 wach. Den Tag über hat sie an allem herum gemeckert und mittags war ich froh wenn sie mal länger nals 15 Minuten geschlafen hat.

Das waren genau 6 Tage reinste Folter für mich und Zähne hat sie immer noch nicht 🤔dafür kann sie fast schon laufen.