Das leidige Thema Schlaf

Hallo mein kleiner ist knapp 15 Wochen alt und wir haben das Problem bei seinen Schläfchen tagsüber, dass er so schlecht in den Schlaf findet. Meist macht er alle 1 1/2 Stunden ein Schläfchen von 30 bis 45 Minuten. Da er zurzeit immer recht früh wach ist, so zwischen 5 und 6 uhr, werden es auch meist 5 bis 6 Schläfchen. Am Vormittag ist noch alles super. Hier findet er meist ohne Geschrei in den Schlaf, aber am Nachmittag schreit er vor fast jedem Schläfchen. Meist ist er bei dem 6. Schläfchen so kaputt und es dauert auch oft sehr lange, zwei Stunden oder so, dass er dann durchschläft bis um 5 Uhr früh. Könnte das die Schlafregression sein? Hat da jemand Erfahrung? Ich kann die Vormittagsschläfchen auch nicht viel länger hinauszögern, da er sonst auch hier extrem schreit. Übrigens schläft er nur beim schunkeln und gehen auf dem Arm ein. Im Hintergrund Staubsaugergeräusche. Stellt er vielleicht langsam auf ein Schläfchen weniger um? Und was könnte ich anders machen? Hat jemand einen Tipp?

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Vielleicht zum Nachmittag hin die Wachphasen etwas mehr ziehen. Wahrscheinlich ist nciht genug Schlafdruck vorhanden... Glaube nämlich eher nicht, dass das Baby übermüdet ist, so wie du beschreibst.

Das musst du ausprobieren. Zieh mal etwas die Zeit und leg dann das Kind hin bzw trage es.
Bei uns war das eine Phase von 2 Wochen und da war mir klar, dass ein Tagesschläfchen wegfallen muss. Wir waren bis zum 7. Monat bei 4 Tagesschläfchen.

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Ich denke auch, dass er länger aufbleiben will, aber es halt noch nicht so gut funktioniert, weil er doch müde ist. Aber ich hoffe diese Phase geht auch irgendwann vorbei.

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Wir kamen zu der Zeit auch in die Schlafregression, wie von dir beschrieben war es genau dasselbe. Nach 4 Wochen war der Spuk vorbei. Ich musste in der Zeit meinen Sohn immer in den Schlaf stillen und/oder Tragen oftmals bis zu 2 h. Tagsüber und auch zum Abend. Ich habe nur den Tipp für dich nichts aufregendes zu unternehmen und wenn möglich keine langen Touren tagsüber also lange Autofahrten usw. Das habe ich in der Zeit vermieden. Feste Rituale und Einschlafbegleitung. Halte durch 🙂🥱

Liebe Grüße Lizzy mit Babyboy 💙 (6,5 Monate)

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Übrigens finde ich das schlimmste ein Kind den Schlaf zu verweigern oder rauszögern, damit tust du keinem von euch einen Gefallen. Er ist noch viel zu klein und braucht seine Tagesschläfchen. Eine Schlafumstellung ist ein ganz normaler Prozess und auch gut so den es bedeutet dein Kind nacht einen grossen Entwicklungsschritt.

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Hallo, danke für deine Antwort. Ich will auch gar nicht die Schläfchen hinauszögern, aber wenn er so schreit, dann warte ich nochmal 10-15 Minuten und versuche es erneut. Und meistens zieht sich dass am Abend zwei Stunden. Und davor war er ja auch schon eineinhalbstunden wach, also insgesamt 3,5 Stunden. Ich merke auch, dass er wirklich müde wäre, aber einfach nicht schlafen will. Ich hoffe auch, dass es nur noch ein paar Wochen anhält und dann besser wird. Wie hat es sich denn dann bei euch verändert?

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Wo soll er denn schlafen?

Was ist mit Kinderwagen? Spazieren gehen?

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Im Kinderwagen schläft er schon manchmal. Ich versuche ihn halt mit schaukeln auf dem Arm einzuschläfern und danach lege ich ihn in sein Beistellbettchen. Hat bisher auch immer gut geklappt, nur jetzt nicht mehr seit einigen Tagen. Vielleicht sollte ich wirklich 2x am Tag rausgehen.

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In solchen Phasen hilft es, die äußeren Umstände zu verändern.

Ich bin dann auch einfach öfter raus bzw musste ich es eh, da meine Große damals ja auch zum Spielplatz, See etc wollte.