High Need, Einschlafstillen, seit 8 Monaten nachts stündlich wach, kein Kuscheln.

So langsam resigniere ich...
Unsere Maus ist 11 Monate alt, von Anfang an ein High-Need-Baby und seit sie 2,5 Monate alt ist, ist sie nachts stündlich wach. Sie schläft so gut wie von Anfang an mit mir im Bett obwohl ich das nie wollte. Sie schläft abends/nachts nur durch Einschlafstillen ein und weiter. Wenn ich versuche sie mit kuscheln zu beruhigen drückt sie meine Hände total energisch weg. Jeder Versuch sie ohne Stillen zum schlafen zu bekommen und/oder wenn der Papa es probiert werden mit Schreien und Weinen auf höchster Eskalationsstufe quittiert. Über Tag sind Kiwa, Auto und Kinderwagen kein Problem.

Wem geht oder ging es auch so? Wann wurde es besser? Ich geh in 2 Monaten wieder arbeiten und frage mich ernsthaft wie das funktionieren soll. Ich hätte so gerne auch mal ein "einfaches" Baby dass man mit etwas Streicheln und Summen abends ins Bett bringt und was mal 2 oder 3h am Stück schläft... Die Hoffnung schwindet...

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Also als high Need würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Meiner war auch so. Empfand ich als normal 😊 seit dem er 14 Monate ist kann auch Papa mit ihm ins Bett. Mit 1 Jahr bin ich wieder arbeiten - er hat mit der Tagesmutter sein eigenes Ritual gefunden. Und mittlerweile ohne Training oder „abgewöhnen“ oder sonst so Zeugs schläft er immer öfter alleine ein ohne stillen. Das kommt mit der Zeit . Er ist jetzt 22 Monate. Euer Zwerg ist doch noch so klein 😊 akzeptieren hat mit geholfen 👍🏻

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Ach und seit er 16/17 Monate ist kann ich abends aufstehen ohne nach 30 Minuten wieder hin zu müssen :) ganz von allein . Ist ne reife Sache

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Das sollte jetzt keine Beschreibung von HN sein, sondern einfach nur als Hintergrundinfo. Falls das hier jemand liest der auch ein HNchen hat. Und das ist sie definitiv.

Und nein so ein Schlafverhalten ist nicht normal. Es kommt vor, ja. Aber schön ist echt anders. Aber es freut mich ganz ehrlich für euch dass es bei euch so viel besser geworden ist. Ich hoffe dass es bei uns auch irgendwann so sein wird 🙈

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Hallo, ich habe leider auch keine Tipps..Bei uns ist die Situation genauso. Außer das Kinderwagen und Auto auch nur sehr selten klappen, so habe ich auch über Tag viel Arbeit bis er schläft.. Mein Sohn ist jetzt fast 9 Monate. Bin gespannt, ob uns noch jemand Erfahrungen mitteilen kann.

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Huhu, ich hab leider auch keinen Tip... bei uns ging das stündliche nächtliche Stillen mit 3,5/4 Monaten los und hält noch an (sie ist jetzt 12 Monate, die Maus)... sie schläft seit sie 2 Monate ist auch nur in der Trage tagsüber... In Kiwa, Auto, Federwiege schläft sie nicht ein...
Seit etwa 1 Monat klappt auch manchmal Stillen mit gleichzeitigem Wippen zum Einschlafen...
Ich glaube bei uns hilft nur die Zeit und (wenn die Kleine „reif“ dafür ist) das nächtliche Abstillen... das sagt mir mein Gefühl...
Andere versuchen es irgendwann doch mit Schlaftraining und Co...
Du kannst dein Kind am besten einschätzen...
Unsere Maus würde ich allerdings nicht als high Need bezeichnen... sie ist fordernd und sicher kein Anfängerbaby... aber sie ist (zum Glück) seit sie 4-5 Monate ist eher wenig am Weinen.
Ich denke wirklich man kann nur nach Gefühl gehen, was bei seinem Kind „helfen“ wird bzgl des Schlafs...

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Hallo,

meine Tochter, mittlerweile 2,5, war auch ein Highneed Baby. Auf den Begriff haben mich unabhängig voneinander zwei Personen aufmerksam gemacht, die meine Tochter kennen und die Beschreibung hat voll zugetroffen. Ich weiß also, was du meinst.
Hier war es auch so, dass Einschlafen nur mit stillen ging. Sie hat auch bis vor ein paar Monaten noch bei uns im Bett geschlafen. Jeder andere Versuch ist gescheitert und wurde mit hysterischem Brüllen quittiert. Tagsüber gingen aber auch Tuch und Trage und später der Sportwagen.
Nachts wurde sie auch stündlich wach und hat sich dann mit einem Jahr zum Dauernuckler entwickelt. Das heißt, sie hat nachts die Brust wirklich GAR NICHT mehr los gelassen. Nichts hat geholfen. Sie hat nur gebrüllt, gebrüllt und gebrüllt, wenn ich sie ihr verweigert hab. An Schlaf war für mich nicht mehr zu denken. Ich konnte so absolut nicht schlafen.
Als sie 18 Monate alt war, musste ich dann radikal abstillen, weil ich körperlich am Ende war. Hatte noch Monate später mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Ich hatte es selber schon länger erfolglos versucht, aber da war dann wirklich das Maß voll. Weil es mit mir aber ja nicht klappen wollte, hat mein Mann für eine Woche die Nächte komplett übernommen. Bei ihm hat es plötzlich viel besser geklappt. Tagsüber ging das abstillen auch bei mir und hat sofort geklappt. Und jetzt kommt’s: seit dem Zeitpunkt hat sie dann durchgeschlafen. Der Schlaf kann also wirklich besser werden, wenn du mal abgestillt hast. Vorher vielleicht auch, aber das kann ich dir nicht sagen. Was jetzt nicht heißt, dass du jetzt sofort abstillen musst.
Leider ist bis heute trotzdem so geblieben, dass sie ewig zum Einschlafen braucht.
Mittlerweile schläft sie aber sogar alleine im Kinderzimmer und meistens muss ich nachts nur einmal kurz zu ihr rein gehen, ihr Schlaflied singen und sie schläft weiter.

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Hey, hey, ich bin auch eine Leidensgenossin. Bei uns gab es auch mal 2 Monate, in denen der Bub einfach mal zwischen vier und sechs Uhr morgens erst eine Stunde, dann zwei Stunden lang nachts wach war und sich einfach gefreut hat, sich mitten in der Nacht herumzuwälzen und das Sich-zum-Sitzen-Aufrichten zu üben. #augen

Im Grunde wachte er stets jede oder spätestens alle 1,5 Stunden auf. Um seinen ersten Geburtstag herum gab es eine Nacht pro Woche, in der er ganze zwei Stunden am Stück geschlafen hat. Da mein Mann meinte, nur ich sei in der Lage, unseren Sohn zum Schlafen zu bringen, lief ich viele, viele Monate lang auf dem Zahnfleisch und war entsprechend grantig.

Besser wurde es erst, nachdem ich unseren Süßen entwöhnt hatte. Die ersten zwei Wochen waren heftig, doch dann lernte er, auch mal zwei, drei, ja selten auch sogar fünf bis sieben Stunden zu schlafen! Das geschah allerdings erst mit ca. 14, 15 Monaten.