Der Endgegner in Sachen Schlaf đŸ˜©

Ich bin absolut am Limit.

Mein Kleiner ist 18 Monate alt und die meisten NÀchte sind eine Katastrophe. Seit nun mehr einem Jahr. Mit etwa 5 Monaten fing es an, dass mein Kleiner mehrere NÀchte in der Woche (3-5) nachts 1-3 Stunden wach ist. Er wird dann zwischen 0:00 und 3:00 wach, schlÀft immer mal wieder ein (aber total unruhig), wird wieder wach, schlÀft kurz ein (Minuten!) wird wieder wach ... Oder ist auch mal ganz wach.

Was machen wir da?

Von Stillen (ich stille noch), bis hin zu kuscheln, singen, streicheln, klopfen, schuckeln, auf meinen Bauch legen, ignorieren und schlafend stellen, rumtragen (will er nicht), in die Mitte legen (schlÀft direkt mit angrenzender Matratze neben mir) ist alles dabei.
Manchmal stehen wir auch mit ihm auf, obwohl wir es vermeiden wollen und schauen uns BĂŒcher an. Das machen wir, wenn der andere ganz dringend schlafen muss (wegen Arbeit) oder man im Bett tatsĂ€chlich kurz davor ist, die Nerven zu verlieren und das Kind vor lauter MĂŒdigkeit und Verzweiflung am liebsten anmeckern wĂŒrde.

Es ist ja nicht nur so, dass er so lange an StĂŒck wach ist und nicht mehr in den Schlaf findet - nein, er wird auch in den schneller wieder einschlafenden Phasen oft wach. Nur das Einschlafen am Abend klappt problemlos und schnell.

Der Schlaf sieht ĂŒbrigens so aus: er schlĂ€ft zwischen 19:30 und 20:00 ein und beendet mit besagten Unterbrechungen gegen 6:30/7:00 den Nachtschlaf.
Mittags schlÀft er etwa eine Stunde.

Wir hatten bereits eine Schlafberatung, die uns im Endeffekt nicht helfen konnte, außer uns in unserem handeln zu bestĂ€rken. Man zweifelt ja doch irgendwann an sich, wenn die NĂ€chte so grausam sind.

Mittlerweile arbeite ich wieder und bin teilweise fix und fertig, wenn ich ab 3:00 Uhr nachts wach bin. NatĂŒrlich steht mein Partner auch mit ihm auf, aber oft schreit er furchtbar nach mir und dann kann ich natĂŒrlich auch nicht in Ruhe weiter schlafen đŸ˜©

Hatte noch jemand solch einen katastrophalen SchlÀfer? Wurde das irgendwann besser? Klar, irgendwann schlafen alle, aber so langsam bin ich völlig am frei drehen vor lauter Schlafmangel und Frustration.

Ich habe noch einen großen Sohn, der wegen der nĂ€chtlichen Eskapaden nicht gut schlafen kann. So langsam ist es eine mega Belastung fĂŒr die ganze Familie 🙈

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Habt ihr mal versucht, ihn tagsĂŒber einmal öfter hinzulegen und zu schauen, ob sein Tagschlaf nicht ausreichend ist? Man sagt ja, schlechter Tagschlaf fĂŒhrt zu schlechten NĂ€chten.

Zum anderen könntet ihr versuchen, ihn etwas spÀter hinzulegen, um herauszufinden, ob er mehr Schlafdruck braucht, um durch die Nacht zu kommen.

Naja und letztes Mittel der Wahl - aus meiner Sicht - ist es, vor dem Schlafen eine ordentliche Portion PRE geben. Damit schlafen viele Stillkinder dann plötzlich durch, denn PRE macht lange satt.

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Euch wĂŒrde sicher helfen nicht mehr zu stillen (vorallem nicht zum Einschlafen) und das Kind im eigenen Bett schlafen zu lassen. Nachts auch nicht mehr so ein Tam Tam machen wenn euer Sohn wach wird. Hingehen, kurz beruhigen und wieder rausgehen. Das solange wiederholen bis euer Sohn wieder eingeschlafen ist. So lernt er, dass nachts nichts Aufregendes passiert und er auch direkt weiter schlafen kann. Unsere Tochter ist 15 Monate und könnte auf keinen Fall bei uns im Bett schlafen. Das ist fĂŒr sie eine Aufforderung zum Rumkaspern und Spielen. Ihr eigenes Bett verbindet sie mit Schlafen.
Und natĂŒrlich gucken, dass euer Sohn abends auch satt ins Bett geht.

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Hallo
Ich fĂŒhle mit dir. Leider kann ich dir nicht weiterhelfen.
Mein kleiner ist gerade 1 Jahr alt und wir haben das gleiche Problem. Wobei unsere kritische Zeit so 0-1 uhr ist wo er wach wird. Und dann 2 bis 3 Stunden wach ist . Oft komme ich erst selbst um 3.30 das erste mal zum schlafen und ist schnell vorbei wenn die große Schwester in die Kita muss.
Keine Ahnung wie ich das mit arbeiten schaffen soll.
Hoffe es wird besser irgendwann.
Lg Anja