Umgewöhnung Schlafverhalten?

Hallo zusammen,
ich packe 2 Fragen in einen Post da beide die Themen „Schlafen & Umgewöhnung“ betreffen:
1. Meine Tochter, 4 Monate, schläft tagsüber nur in der Trage ein. Ich habe mich soweit damit arrangiert weil ich froh bin dass überhaupt was funktioniert. Dennoch kann das ja nicht auf ewig so gehen. Da spielt auch auf Dauer mein Rücken nicht mit. Daher würde ich zB gerne mal 1 von 3 Schläfchen tagsüber ins Beistellbett verlegen wollen. Auch damit ich wenigstens irgendwann am Tag mal kurz „durchschaufen“/für mich sein kann (siehe nämlich gleich Frage 2 ;-)) Aber das mit dem eigenen Bettchen hat in der Vergangenheit schlecht funktioniert (in der Trage schläft sie innerhalb von 5 min ein und das schon so für 2-3 Stunden am Stück daher hab ich es auch länger nicht mehr versucht).
2. Mein Baby schläft abends/nachts nur auf mir/in meinen Armen nuckelnd/stillend bei uns im Bett ein. Neuerdings fällt mir überhaupt auf dass sie die ganze Nacht „herumnuckelt“. Wehe ich muss mal aufstehen oder ich entferne dezent die Brust aus ihrem Mund….sie fängt sofort zum Weinen/Meckern an. Sie lässt sich nicht mal neben mich hinlegen.
Auch wenn das Kuscheln auch schön ist….aber allein meine verkrampfte Haltung beim Schlafen zerrt dann ganz schön was mich dann morgens auch einholt. Ganz abgesehen davon dass ich ab 20h bis in der Früh nicht mehr aufstehen sollte.
Schnuller hat sie nie akzeptiert, das haben wir dann irgendwann aufgegeben.

Grad gestern kam wieder so ein Schlaumeier Kommentar aus dem Bekanntenkreis: „du musst ihr das schleunigst abgewöhnen, das wird sonst nie mehr was“. So sehr mich solche Aussagen nerven (weil sooo lustig ist das auf Dauer für mich ja auch nicht) hat mir das auch Angst gemacht denn ich dachte irgendwann regelt sich das eh von selbst. Aber grad durch das Dauernuckeln nachts denk ich mir dass es ja fast „schlimmer“ als besser wird.

Habt ihr Tipps/aufbauende Worte/Erfahrungen für mich? Ich gebe zu es ist schon sehr anstrengend wenn man gar keine kurzen Pausen hat und seinen Körper nie für sich hat.
Es soll sich nicht alles sofort ändern, aktuell wäre ich über 1 Erleichterung (zB nachts schläft Baby auch neben mir ohne Brust im Mund) schon happy.

Danke schon mal vorab :-)

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Bei unserem ersten Kind war es alles ganz genau wie du beschreibst. Er konnte eben ohne Körperkontakt nicht schlafen, wurde beim Ablegen sofort wach. Wir haben es trotzdem ab und zu ausprobiert. Als er genau 6 Monate alt war, war es plötzlich möglich. Die Schlafphasen hatten sich weiterentwickelt und er konnte im Tiefschlaf (5 bis 10min nach dem einschlafen) abgelegt werden. Anfangs brauchte er wieder Körperkontakt, um von einer in die nächste Schlafphase zu kommen (meist hat Hand auflegen dann gereicht), nach ein paar Wochen war das immer seltener nötig.
Was er weiterhin brauchte, war eben die Einschlafbegleitung mit Körperkontakt, aber das war für uns total okay. Im Alter von 2 Jahren brauchte er immer öfter keinen Körperkontakt, legte sich etwas abseits. Mit 2,5 Jahren fing er an, uns vor dem Schlafen aus dem Zimmer zu schicken. Er schläft jetzt alleine mit Hörbuch ein und meistens auch durch.

Was ich sagen will: Immer wenn wir versucht haben etwas zu verändern, hatten wir überhaupt keine Chance. Aber alle Veränderungen sind trotzdem erfolgt - in seinem eigenen Tempo.

Also mein Tipp wäre: Versuch immer mal wieder dein Baby nach dem Einschlafen abzulegen, aber lass dir nicht einreden, dass du ihr schlechte Angewohnheiten antrainierst. Du gibst deiner Tochter das was sie braucht, obwohl es oft anstrengend ist. Das gibt ihr die Sicherheit und die nötige Grundlage, um sich von alleine weiterzuentwickeln.

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Vielen Dank! Tut auch gut zu hören, dass man scheinbar doch nicht so ein Sonderling ist ;-) UND dass es sich im individuellen Tempo regeln kann.

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Meine Tochter ist auch so ein Schlafkuschler wie deine, es hat sich aber seit der Geburt schon bedeutend geändert. Daher würde mich interessieren, wann ihr das das letzte mal ausprobiert habt? Meine Tochter hat vorgestern mit 2 Monaten das erste mal spontan einen Schnuller genommen (nachdem sie zwei Tage davor an MEINEM Daumen genuckelt hat..). Wir hatten recht viele Schnuller durch und sie schien sich immer an dem Schild zu stören, da sie an der Flasche gut nuckeln konnte (ohne zu trinken). Es gibt richtig Schnuller, die der Brustwarze ähnlich geformt sind und wo die Babies auch mit dem Mund wie an der Brust andocken können (z.B. Closer to Nature von Tommee Tippie). Ich könnte mir vorstellen, dass die ein noch natürlicheres Gefühl vermitteln als die Cherry von Nip.
Warum dieses Schnuller-Gerede? Ich würde versuchen sie an den Schnuller zu gewöhnen, damit sie ihr Bedürfnis befriedigen und du dich zeitgleich erholen oder dich zumindest mal gerade hinlegen kannst. Und von da aus gehend würde ich weiter probieren: Entferne dich Stück für Stück vom Kind, wenn es unruhig wird, rutschst du wieder hin. Das hat bei meiner Tochter zumindest sehr gut geklappt und ich liege jetzt schon 20 cm von ihr entfernt. ;-)

Ich denke schon, dass die Zeit alleine auch eine Verbesserung bringen würde. Ich habe nicht gestillt, aber meine erste Tochter war als Baby ein absoluter Schnuller-Junkie und hat den ganzen Tag genuckelt. Irgendwann (mit einem Jahr..) war es vollkommen OK, dass sie den nicht mehr bekommen hat und nun ist sie mit 16 Monaten schnullerfrei.

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(Dafür kuschelt sie extrem, aber das stört mich nicht und wenn sie beim Papa schläft, den das stört, kann er sie einfach wegschieben, weil der Schlaf so tief ist, dass sie davon nicht wach wird.)

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Ich dachte schwanger damals, dass das Baby gestillt wird und dann friedlich im Stubenwagen liegt.
Nee.
Ich trug sie zu jedem der, damals 4-5, Tagesschläfchen in der Trage.
Ich habe mich damit allerdings schnell abgefunden und diese Zeit jeweils als meine Ruhephase angenommen. Habe mir einen Gymnastikball besorgt und darauf dann gewippt, konnte aufhören, wenn sie schlief und weiter wippen, wenn sie weiter schlafen sollte. Klappte zuverlässig.
Eines der Tagesschläfchen wandelte ich irgendwann in "im Arm tragen" um (Wiegegriff) und setzte mich so auf die Couch mit ihr.

Jede Veränderung bedarf Zeit. Also das ruhige Sitzen auf der Couch musste sie auch erst akzeptieren und man sie daran gewöhnen.
Nachts war Ablegen allerdings nie das Problem.

ABER unsere Tochter nahm den Schnuller. Daher fiel das Nuckeln an der Brust weg.

Ivh kann dir sagen, dass du die Situation annehmen kannst oder du musst sie mit viel Geduld ändern (wollen) und es dann auch durchziehen. Wird dauern.
Ich trug sie, bis sie 8 Mte alt wurde. Dann machte mein Rücken schlapp.

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Der Text könnte von mir sein - mein Sohn muss zwar nicht die ganze Nacht meine Brust im Mund haben, aber auf/an mir liegen, idealerweise die Brust in Reichweite. Ablegen (im gemeinsamen Bett) klappt meist nur recht kurz und ich muss DIREKT neben ihm liegen. Und in der Trage schläft er tagsüber top!
Ich bin gespannt auf die Antworten.

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Zum Stillen kann ich nichts sagen, aber zum Rest hoffentlich 😅.
Unser 2. Kind war monatelang ein Hardcore-Tragling, wollte 24/7 Körperkontakt. Tagsüber lebte er in der Trage, nachts schlief er nur auf einem drauf (Bauch an Bauch). Legte man ihn ab, ging sofort das Geheule los….war eine verdammt anstrengende Zeit.
Wenn er tagsüber in der Trage eingeschlafen war, setzte ich mich mit ihm aufs Sofa 🛋, legte die Füße hoch und schlief auch etwas. HH konnte ich auch mit ihm in der Trage machen, war gar kein Problem.

Abends schlief er im Liegen an seiner Milchflasche ein. War diese leer, legte man ihn zu sich auf den Bauch, dabei kam ein Bäuerchen 😅 (Gott sei Dank kein Spuckbaby) und wir schliefen.
Schnuller nahm er lange nicht!

Und mit 6/7/8 Monaten (genau weiß ich es nicht mehr), konnte er nachts urplötzlich im Arm weiterschlafen und nahm dann auch einen Schnuller. Und kurz danach reichte es ihm, wenn er „nur“ noch zwischen meinem Mann und mir schlief. Danach landete er irgendwann im Beistellbett (60x120).
Tagsüber war es zur selben Zeit etwa möglich, ihn satt und müde in den Kiwa zu legen und sofort loszulaufen. Nach 3-4 Minuten schlief er 👍 und man konnte dann auch anhalten, ohne dass er wach wurde 😅🙏.

Es hilft tatsächlich nur, wenn man die Situation akzeptiert, wie sie ist. Und bloß nicht mit anderen Bsbys vergleichen, das zermürbt einem. Unser 1. Kind war ein supertolles Anfänger-Baby und dann eben er…das krasse Gegenteil 😂😂.
Zum Glück waren Kind 3 und 4 „normale“ Bsbys 😂😂😂.

Alles Gute für euch 😘😘

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Vielen lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht.
Mein Credo war früher auch immer: Vergleich macht nur unglücklich (klar, es kann auch anspornen)...Dennoch bin ich zumindest etwas beruhigter wenn ich weiß dass es auch bei anderen ähnlich abläuft :-)
Ich hab mal wo gehört dass es jetzt schon zu spät ist den Schnuller anzubieten, aber ich könnts in der Nacht ja wieder mal versuchen. Vielleicht ist das aktuelle nächtliche Dauernuckeln auch nur eine Phase, wär klasse wenn man das immer vorab wüsste 😆🤪

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Dein Baby ist noch Sooo klein. Es ist eben nicht immer einfach die Zeit mit Baby. Schlau Sprüche können se alle 😂
Meiner schlief nur in der Trage mit stillen bis 14 Monate und plötzlich wurde die Trage nie mehr benutzt. Und das einschlafstillen wird automatisch immer weniger. Die kleinen entwickeln sich weiter und alles kommt von alleine. Leider wird heutzutage immer mehr Druck gemacht. Schnell selbstständig werden und alles alleine können…

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Ja, ich versuche die Zeit ja auch zu genießen und das Beste draus zu machen. Aber körperlich ist es zum Teil halt echt fordernd. Und ja, leider schleichen sich die "Schlaumeier" Kommentare oft in mein Unterbewusstsein und verunsichern mich :-/

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Diese Kommentare immer.. Ehrlicherweise kann ich da nur lachen mittlerweile und ab und an eine dumme Antwort zurückgeben. Also ich habe beispielsweise noch keinen 40jährigen Dauernuckler erlebt du etwa oder wann genau ist nie mehr vorbei;) Dein Baby verhält sich in meinen Augen ganz normal und ich sehe keine problematische Entwicklung. Dennoch kann ich sehr gut nachempfinden wie anstrengend es gerade für dich ist. Daher würde ich auch versuchen eine Lösung zu finden die euch beiden gut tut. Bei uns hat es geholfen wenn zunächst der Papa den Kindern angewöhnt hat ohne Mama(s Brust) einzuschlafen. Das war bei uns aber erst möglich als die Kleinen schon etwas älter waren als deine. Ich würde es einfach ohne Druck immer wieder einmal versuchen ob dein Kind schon so weit ist oder eben noch nicht. Aber der Punkt kommt ganz bestimmt. Bezüglich des Nachtschlafes da könntest du vielleicht nochmal einen anderen Schnuller der der natürlichen Form der Brust nachempfunden ist versuchen oder eine für dich gemütlichere Position ausprobieren. Auch hier wird es ganz sicher auch wieder Phasen geben wo sie dich weniger braucht. Und zuletzt: wenn du merkst du brauchst eine Pause dann gönne sie dir und lass dich von anderen unterstützen.
Alles Gute euch und viel Durchhaltevermögen!

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Solche Kommentare kenne ich auch.
Gerne von anderen Babymüttern. Deren Kinder (heute ebenfalls in der Pubertät) trotz Abgewöhnungen, Änderungen etc. heute nicht funktionieren wie prophezeit.

Bei denen lag es natürlich an Disziplin, bei meiner nur zufälliges Glück.

Auch: mein Kind müsse mehr schlafen, sonst würde es nie das Abitur schaffen. Deren Plan ist schon vorgeregelt und hängt alles vom Babyschlaf ab.
Wie schon erwähnt, die Kids sind in der Pubertät. Die ach so gut trainierten Babys sind weit weg vom Abitur. Und andere Dauernuckler oder "unliebsames Verhalten" Babys sind auf gutem Weg auf dem Gymnasium. So viel zu den Prognosen.

Irrwitzig fand ich solche Kommentare meist von Erwachsenen, denen man niemals, NIEMALS auch nur im Ansatz den Morgenkaffee nehmen sollte. Erwachsene dürfen Gewohnheiten haben! Bei Erwachsenen ist das gaaaaaaaanz was anderes.
Aber ein Baby MUSS gewöhnt werden, weil es sonst NIE ...... (die Liste ist lang).

Ich hab es locker gemacht und Kind zeigte mir von selbst, wann es für sie passte. Heute in der Pubertät kräht kein Hahn mehr danach ob/wie lange sie gestillt wurde, wie oft sie genuckelt hat, ob sie Schnuller hatte oder nicht, wer in welchem Bett schlief usw.

Dass solche Kommentare stark treffen, ist mir klar. Bei Schlafmangel noch mehr.

Hau denjenigen ähnliches um die Ohren, bevor sie deren Morgenkaffee hatten: #wolke dann ist alles direkt Doppelmoral und explosiv.


Zum Schlafen:
meine Tipps: gewöhnen bringt nicht viel. Dann kommt der nächste Schub und alles ist wieder komplett anders.

ABER was sinnvoll ist: finde raus, was dir gut tut!
Nutze das, was möglich ist und sie schläft und achte drauf, was dir hilft.

Z.B. Trage ja, vielleicht klappt es auch in einer Sitzposition
Beim Nuckeln: (ok meine hat Schnuller genommen): Schnuller zusätzlich zur Brust rein. Flog der Schnuller raus, wollte sie nuckeln. Blieb der Schnuller drin, atmete ich auf.
Evtl. auch mal Partner mit Kind hinlegen lassen, wenn das möglich ist. Manchmal ist es auch der Milchgeruch, der dazu verleitet. Manchmal "muss" es wirklich nuckeln sein.

Ausprobieren am besten an guten Tagen oder wenn du merkst, jetzt ist der Zeitpunkt, dass es für dich nötig ist (Kinder spüren auch die Haltung. Das ist nicht der einzige Faktor, aber auch)

Nachts: mach es dir gemütlich. Das kann bedeuten (finde für dich raus, was hilft)
- Podcast oder MP3 hören
- lesen (und wenn es kürzere Artikel sind
- mentale Entspannungsübungen (weg kannst du in dem Moment eh nicht, vllt. kannst du die Zeit trotzdem für dich nutzen, wo es im Alltag zeitlich nicht passt)
- Tee ans Bett stellen
Natürlich kommt es aufs Kind an. Manche mögen kein Licht, dann fällt lesen raus. Andere mögen das Geräuch durch die Kopfhörer nicht. Meine hat Licht nie gestört. Nicht voll hell, aber so viel, dass ich trotz Augenproblemen lesen konnte. Keine Bücher, aber irgendwas für mich.

Eine Freundin hörte tagsüber Musik für sich oder Hörspiele. Das, was auch Kind entspannte, hörte sie öfter. Das was Kind nicht schlafen ließ, hörte sie in der Zeit nicht. Für sie war es Ablenkung und gedankliches rauskommen aus der Situation.

Beim Schlafen: mein Segen: Seitenschläferkissen. Nicht um das Kind darauf zu legen, sondern für mich in jeder Position irgendwie Unterstütung zu finden. Nicht immer bequem, aber viel besser als heftig unbequem.

Als meine größer wurde: kuscheln ja. Es muss aber nicht nur auf dem Schoß sein. Hinsetzen, hinlegen und so positionieren, dass es bequem ist. Nebeneinander kann auch gemütlich sein.

Es gibt noch viele Möglichkeiten mehr.
Was beim einen Kind Wunder wirkt, ist beim anderen grade das Gegenteil.

Probier aus, was euch gut tut. Lass dich nicht verunsichern (ist leichter gesagt, als getan. Übrigens die Kaffeegewohnheiten sind ganz sicher nicht im Babyalter entstanden: trotzdem konnten Erwachsene dran gewöhnt werden :-p )

Mein Motto damals: hauptsache Schlaf. Wie? Ist zweitrangig. Denn mit mehr Schlaf, sehe ich vieles lockerer. Dann prallten solche Sprüche mehr an mir ab - dann wäre ein "für immer" auch gar nicht mal so schlimm gewesen, mit Schlaf erscheint vieles einfacher.

Und wie kam ich zu mehr Schlaf? Immer mal wieder gucken, was UNS gut tut. Flexibel bleiben. Jede Phase war wirklich nur eine Phase ! (auch wenn sie im Schlafmangel endlos erschien! ;-) ) Mit jedem Schub war alles anders. Mal besser, mal schlechter, mal anstrengender, mal hurra! :-)

Noch eine kleine Hoffnung am Rande: selbst die Sprücheklopfer waren nicht für die Ewigkeit. Seit ich einen Teenager habe, reicht ein Blick und sie gehen auf Abstand. Bei einer Babymutter ist sie nur die Verlängerung der Nabelschnur, bei einer Teenagermutter : Vorsicht ! Es könnte ja sein, dass man angeboten bekommt , es zu demonstrieren wie es besser geht. Aber auch: was sollen sie noch groß Sprüche klopfen. Die alten Lügen von der Babyzeit haben sich doch längst als unwahr herausgestellt. Achtung: man könnte sie ja damit konfrontieren ;-)

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Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht :-) das Argument mit dem Kaffee ist ja spannend😁🤗

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Bei uns war Kind 1 und jetzt Kind 3 auch so auf Körperkontakt aus. Machen kann man da meiner Erfahrung nach nicht viel. Bei uns hilft es immer, wenn ich mich dazu lege/gelegt habe. Dh morgens und nachmittags schläft Maus in der Trage, so kann ich morgens Haushalt machen und nachmittags mit den Geschwistern raus. Mittags lege ich mich mit ihr zusammen hin. So bekomme ich meine „Verschnaufpause“. Kind 2 konnte immer überall einfach so schlafen, heute noch. Du siehst, du machst also nichts falsch. Alles völlig normal. Und ja, es ist zerrend. Gerade, wenn Leute noch so super Kommentare haben, die einen verunsichern. Aber unser Kind 1 schläft heute ganz toll alleine ein und durch. Lass dir also erstmal nichts einreden. Leg dich mit dem Baby hin, so kommst du zu einer Pause und versuche zu „entstressen“, das nimmt den Druck raus. Haushalt läuft nicht weg. Das sind meine einzigen Tipps an dich. Und im zweiten Jahr schlafen sie ja in der Regel nur noch mittags. Dann wird ja sowieso einfacher. Am Ende kann man am Kind eh nicht viel ändern. Sie sind, wie sie sind. Die einen brauchen mehr Nähe beim Schlafen, die anderen weniger. Alles Gute dir!

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Für nachts empfehle ich ein Keilkissen für hinter den Rücken, damit kann man gut so halbliegend schlafen, um Baby im Arm zu halten. Außerdem jede menge Kissen, um die arme immer schön ablegen zu können. Unsere dritte Maus ist unser letztes Kind. Beim ersten Kind war ich immer so drauf aus, dass es sich doch mal ablegen lassen muss. Nun genieße ich es nur noch, weil ich weiß, dass ich es niemals mehr haben werde.

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Oh, das mit dem Keilkissen ist eine gute Idee, danke!!