Kind (2) will nicht mehr in seinem Gitterbett schlafen

Hallo liebe Eltern,
mein Sohn, aktuell 26 Monate alt, hat seit neustem das Problem, dass er gar nicht mehr in seinem Gitterbett schlafen möchte. Vor seinem 2. Geburtstag konnte ich ihn problemlos ins Bettchen legen und er schlief ohne Gejammer von alleine ein. Jetzt geht das aber leider nicht mehr, er weint bitterlich und kann nur in seinem Bettchen einschlafen, wenn ich neben ihm sitze und warte, bis er einschläft. Auch wenn er dann einschläft, wird er nach spätestens 1 1/2 Stunden alle 30 Minuten wach bis es gar nicht mehr geht und er zu mir ins Bett möchte. Er steht auch da zwar in der Nacht paar mal auf, aber legt sich von selber wieder hin und schläft weiter (er will wohl nach dem rechten schauen, bzw. wo er liegt und ob ich bei ihm bin). Das Problem ist, dass ich nicht möchte, dass er sich daran gewöhnt und weiß, dass er ein eigenes Bett hat. Es hört sich vielleicht egoistisch an, aber mir geht es darum, dass ich natürlich nicht wie er so früh schlafen gehe und Angst habe, dass er vom Bett fällt, wenn ich z.B. irgendetwas außerhalb des Schlafzimmers zu erledigen habe. Er ist in der Vergangenheit nämlich schon mal vom Bett gefallen. Jetzt überlege ich mir, ob es vielleicht einfach nur an den Gittern liegt und er sich wohler fühlt in einem Bett, wo er weiß, dass er da jederzeit rauskommt. Ich wollte erst ausprobieren, ob es was bringt 2 von den Gittern zu entfernen, damit er da alleine rein und raus kommen kann oder aber ob es vielleicht nicht doch schon an der Zeit wäre für ein Juniorbett, wo ich aber auch wiederum Angst habe, dass er da rausfallen könnte oder er dafür auch noch nicht bereit ist. Ich dachte erst, dass es daran liegt, dass er die Nähe will, aber das ist es glaub ich nicht.
Habt ihr solche Erfahrungen mit euren Kindern gemacht? Ich wäre für jede geteilte Erfahrung und für jeden Tipp eurerseits dankbar.

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Ich habe meiner Kleinen ein Bodenbett (Hausbett) geholt, mit 140x200. So kann ich neben ihr liegen und schlafen, wenn sie in der Nacht munter wird und nach mir ruft. Im Gitterbett wurde sie auch regelmäßig wach, ich hab mich dann mit ihr zusammen in ein 90x200- Bett gelegt, das in ihrem Zimmer stand. Da hab ich mich aber nicht getraut, sie alleine liegen zu lassen, und wieder in mein Bett zu gehen, und wenn ich sie zurückgelegt habe, ist sie meist wach geworden. Jetzt kann ich einfach aufstehen und gehen, und sie schläft weiter.
Aus dem Bodenbett ist sie auch schon rausgepurzelt vor lauter herumwälzen - beim ersten Mal hat sie mich verdattert gerufen, beim zweiten Mal hat sie am Teppich vor dem Bett weitergeschlafen 🤷‍♀️

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Unser Sohn wollte schon mit 1 Jahr nicht mehr im Gitterbett schlafen. Also haben wir uns für ein Bodenbett entschieden. Erst versuchsweise eine ausrangierte 90 x 200 Matratze, was mir bei der Einschlafbegleitung allerdings zu unbequem war. Außerdem war die Matratze auf Dauer zu weich.

Inzwischen hat er eine 1,20 x 2,00 Matratze auf einem Rollrost auf dem Boden liegen und schläft gut. Und wenn er nachts doch mal unruhig ist, leg ich mich einfach dazu und schlafe trotzdem gut.

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Mein Sohn bekam die Gitter kurz vor dem 2. Geburtstag raus. Und ein paar Wochen später bekam er ein großes Bett (90×200) mit Rausfallschutz.
Die Umstellung war sehr aufregend für ihn, und es dauerte bestimmt ein paar Wochen, bis er abends nicht ständig aufgestanden ist. Aber er liebt sein Bett von Anfang an und schläft sehr gerne sein.

Raus gefallen ist er 2 mal 🙈 gab einen kurzen Schreck, aber weh getan hat es nicht.

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Unsere Tochter (19 Monate) schläft seit einiger Zeit nicht mehr im Gitterbett sondern auf einer 1,20 Matratze und Lattenrost darunter. Sie wollte mit ca. 18 Monaten nicht mehr im Gitterbett schlafen. Hat sich abends und nachts ins Bett gesetzt und sich einfach nicht hingelegt. Zur Not haben wir sie mit ins Ehebett genommen. Das find ich für uns aber nicht ideal. Auch weil sie vorher immer komplett eigenständig eingeschlafen ist. Mit der Matratze funktioniert es jetzt wieder einwandfrei. Sie schläft dort abends alleine ein und auch wieder durch. Und tagsüber kann man so ein Bodenbett super zum kuscheln und Bücher angucken nutzen. Wenn wir das jetzt so beibehalten, dann holen wir uns bald ein richtiges Hausbett. Und wenn doch Mal was ist nachts, finde ich es auch ganz angenehm, wenn man sich einfach neben das Kind legen kann und nicht blöd neben dem Gitterbett sitzt.

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Warum nicht einfach ausprobieren? Meine Kinder hatten nie ein Gitterbett. Wir haben das IKEA Kura zum bodentiefen Hausbett umgebaut, rausfallen kann man da nicht.