Schlafcoaching große Enttäuschung!

Hallo,
ich würde gerne von meinem Schlafcoaching für mein sechs Monate altes Baby berichten, um euch vor so einem Reinfall zu bewahren. Ich musste eine stattliche Summe für das „individuelle und absolut bedürfnisorientierte“ Coaching bezahlen und das Coaching besagte dann, dass ich es drei Tage durchziehen sollte, mein Kind weder in den Schlaf zu stillen noch zu wiegen. Fallt bloß nicht auf solche dämliche Instawerbung rein so wie ich

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Ich habe kein solches coaching gemacht. Anhand der Beiträge sieht man aber finde ich oft schon welche Richtung die Coaches einschlagen. Sympathisch finde ich Profile, die eher Verständnis für das Schlafverhalten vermitteln und den Eltern Akzeptanz beibringen wollen. Profile, die Erfolge versprechen würde ich immer kritisch betrachten.

Aber am Ende kommt es eben auch auf die eigene Toleranzschwelle an. Wie wenig Schlaf ist für einen okay, wie weit mag man mit "Zwang" gehen bei der Veränderung. Zwischen Schreien lassen und räumlichem Abstillen, Zeitfenstern, Einschlafstillen abgewöhnen etc liegen ja auch noch Welten.

Ich finde aber auch, dass da viele coaches nur bedürfnisorientiert tun und deren Ratschläge auch gegen das Bedürfnis der Eltern gehen.

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Und wie bitte soll das Kind dann einschlafen?!

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Hallo flyaway,

Die Überschrift hört sich interessant an, dein Beitrag dazu bietet aber leider wenig Informationen. Hätte mich über einen Erfahrungsbericht gefreut, wie der Termin/ die Termine ablief/abliefen z.B. ☺️

LG Anika

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Hallo! Ja, da hast Du Recht. Ich versuche, es zu beschreiben. Zunächst habe ich mich bei dieser „bedürfnisorientierten“ Instadame nach den Preisen erkundigt - es war eine stattliche Summe, die ich nicht bezahlen konnte. Das habe ich auch geantwortet, und damit wäre für mich die Sache erledigt gewesen. Aber sie hat dann ständig neue, günstigere Angebote gemacht und mir gesagt, dass ich mit der Beratung ein „neues Leben“ haben würde und die momentane Schlafsituation auch für mein Baby nicht gut sei. Schließlich habe ich einen Angebot zugestimmt. Ich musste drei Tage lang ein Protokoll führen, wann geschlafen und getrunken wurde, wo und wie mein Baby eingeschlafen ist. Dann habe ich die Protokolle abgeschickt und eine Auswertung mit Habdlungsempfehlungen bekommen. Anstatt zehn Mal oder häufiger zu stillen in 24 h (stillen nach Bedarf), sollte ich nur noch maximal sieben Mal täglich stillen und vor dem Einschlafen Flasche geben (mit PRE!, bei einem vollgestillten Kind). Das sollte nur noch im Sitzen geschehen und dann das Kind wach ins Beistellbett legen. Dann solange Körperkontakt bieten, bis es eingeschlafen ist. Bei Weinen Baby hochnehmen, trösten, wieder wach ablegen und gleiches Spiel von vorn. Das sollte ich dann drei Tage durchziehen, auch ohne mich mit meinem Mann abzuwechseln. Danach wäre das Problem dann gelöst. Ich war extrem enttäuscht - auf solche Ideen war ich auch vorher schon gekommen. Von einer „individuellen und bedürfnisorientierten“ Beratung hatte ich mir andere Lösungen erwartet. Ich habe die Zusammenarbeit mit der Beraterin dann beendet, weil ich meinem Kind das nicht zumuten wollte, dass er so viel weinen muss. Übrigens schlief er weniger Tage später von ganz allein viel besser - trotz Einschlafstillen. Es ist ein Reifeprozess…. Lasst euch von der ach so bedürfnisorientierten Werbung nicht verführen.

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Oje, ich uab auch so eine enttäuschende Erfahrung gemacht mit einem "Schlafcoach" über Instagram. Ich hab im Grunde nurbdie Info bekommen wie viel mein Kind schlafen sollte und einen Plan wann und wie lange es schlafen sollte. Joa fragt sich nur wie ich die Zeiten meinem Kindbeinprogrammieren kann, damit sie weiß, dass sie 1 - 1 1/2h pro Nickerchen am Tag und 12h in der Nacht schlafen soll