für alle sternenmamas...die augen in tränen gehüllt

    • (1) 25.01.11 - 18:21

      Wo bist Du?

      Wo bist Du?
      frage ich das kleine Licht

      Hier bin ich!
      Mama spürst Du mich nicht?

      Ich spüre Dich,
      doch sehe ich Dich nicht

      entgegne ich dem Licht
      und höre, wie es spricht:

      Es zählt nicht, was Du siehst oder nicht,
      wichtig ist nur, Du spürst mein Licht-
      in Dir, Mama, nicht äußerlich!

      Ich spüre Dich deutlich,
      innerlich.

      Zum greifen nah, fehlt nur ein Stück.
      Zum richtigen Glück.

      warum bist Du gegangen, mein kleines Licht,
      so traurig bin ich,
      ohne Dich!

      Ach Mama
      so weine doch nicht,
      Ich bin in Sicht,
      schließe Deine Augen und fühle mich
      ich bin ganz nah.

      Warum? Ich wieder frag,
      warum nur gehst Du,
      kleines Licht,
      läßt mich im Stich,
      Ich Liebe Dich!

      so lieb mich weiter,
      ich bin noch da!

      warum, ist alles, was aus mir spricht,
      und so erklärt mir das kleine Licht:

      Nicht traurig sein Mama,
      ich Liebe Dich.
      Der kleine Körper, ich besaß,
      der wollte nicht,
      hinderte mich zu werden,
      was ich werden wollte,
      Dein gesundes kleines Licht.
      Nie wollte ich Dich verlassen,
      doch mußte ich,
      wollt doch nicht krank sein, Mama,
      verstehst Du mich?

      Schmerzlich erklärte ich dem Licht,
      am verstehen scheitert es nicht,
      nur tut es so weh.

      Meine Mama,
      so weine nicht,
      Zeit vergeht,
      bald bin ich wieder in Sicht!
      Kämpfe für mich!
      Ich brauche Dich!

      Ich Liebe Dich!!

      Mein süßes kleines Licht,
      wie kann ich um Dich kämpfen,
      Du bist doch tot.

      Nein Mama,
      nicht tot bin ich.
      Nur Zeit brauch ich,
      ein bißchen nur,
      ich bitte Dich, empfange mich,
      gleich herzlich wie beim ersten Mal!!

      Wie anders außer herzlich könnte ich Dich empfangen,
      Du süßes Licht,
      Sehnsüchtig erwarte ich Dich!

      Also dann Mama,
      nicht traurig sein!
      Erwarte mich,
      bald bin ich Dein.

      Mein Licht soll strahlen,
      richtig hell,
      so das Du nie den Mut verlierst,
      tot ist nicht mein Lebenslicht,
      nur der Körper mußte gehen.

      Ich bin bei Dir, Ich Leuchte Dir,
      niemals mehr solltest Du trauernum mich-
      es gibt keinen Grund.

      Du wartest auf mich und ich auf Dich!!

      Ich Liebe Dich!!

      • Das hast du wirklich sehr schön geschrieben.

        Hast du das alleine verfasst.

        Gruß

        Tanja

        • in meiner trauerzeit habe ich viel im internet gelesen...
          bilder, zeilen und gedichte gesucht, die meinen schmerz ausdrücken.

          ich bin ganz zufällig auf dieses gedicht gestoßen und es hat mich so berührt, dass mir die tränen in die augen gestiegen sind und ich erstmal weinen musste.

          es trifft einen mitten ins herz,
          doch diese worte geben auch kraft und ich versuche positiv zu denken, und sage mir: mein baby wird wieder zu mir zurück kommen!!!

          vielen dank an die dichterin!!!

      Das Gedicht ist wunderschön, mir liefen die Tränen runter, als ich es gelesen habe. Aber es hilft mir auch... genau so möchte ich es sehen, dass unser kleines Mäuschen wieder mit einem gesunden Körper zu uns zurückkehrt. #stern

      Danke, dass du diese wunderschönen Worte mit uns teilst...

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