Am Montag Ausschabung

    • (1) 14.12.18 - 16:50

      Hallo ihr lieben..

      Bin gerade echt platt und erhoffe mir gerade nur seelischen Beistand, da ich auch furchtbare Angst vor der Narkose habe.. Wäre meine erste..

      Wie soll ich anfangen..
      Nachdem meine Frauenärztin sich unsicher über meine Schwangerschaft war (erster, aber schwach positiver Test 03. November), hat sie mir einen Überweisungsschein für die Klinik zur Ausschabung gegeben. Heute war der Termin zur Voruntersuchung und dem Vorgespräch. Auch heute erkannte die Oberarzt nur eine leere Fruchthöhle und wenn überhaupt zu sehen, bei vielem hin und her bewegen, ein minimaler Punkt.
      Er bestätigte mir, dass meine Schwangerschaft auch rechnerisch her nicht intakt wäre. Wenn sie intakt wäre, müsste ich erst schätzungsweise in der 6. Woche sein und das käme leider nicht hin. Meine Eierstöcke sehen auch in Ordnung aus, also ist eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen. Dennoch wollen sie zur Sicherheit bei der OP nochmal nachsehen.

      Ich habe jetzt abgeschlossen und eingesehen, dass mein Kind womöglich nicht am Leben ist und die Schwangerschaft sich nicht weiter führt.

      Das bereitet mir sehr viel Trauer, aber man kann vieles nicht ändern. Am Montag habe ich den OP- Termin zur Ausschabung und habe jetzt auch total Angst. Schaffe ich das? Überlebe ich das? Ich hatte noch nie derartige Eingriffe und weiß nicht mehr weiter..

      • (2) 14.12.18 - 16:54

        Du musst nicht zwangsläufig zur As.
        Ich hatte eine As und einen eingeleiteten Abgang. Letzteres fand ich viel besser zu verkraften.

        Fühl dich gedrückt.

        • (3) 14.12.18 - 16:56

          Dadurch, dass ich normalerweise viel weiter sein müsste, hätte man mir davon abgeraten.. Also die Ärzte seien sich wohl ganz sicher gewesen und wollten die Ausschabung deswegen auch zeitnah haben. Mir wären Blutungen auch viel "lieber"..

                • (7) 14.12.18 - 17:11

                  Wie haben ja jetzt erstmal das Wochenende dazwischen, wie soll ich das dann am besten anfragen? Soll Montag schon um 6:30 da sein..

                  • (8) 14.12.18 - 18:13

                    Im Kh kannst du ja auch so Kontakt aufnehmen. Vielelicht kannst du morgen nochmal zu einem Gespräch kommen.

      (9) 14.12.18 - 17:16

      Hallo,

      erst einmal tut es mir sehr Leid.

      Ich hatte eine Ausscharbung und es war überhaupt nicht schlimm.

      Einen natürlichen Abgang hätte ich psychisch nicht durchgestanden, deshalb hab ich mich für die Ausscharbung entschieden.

      Die Op dauerte mit Vor- und Nachbereitung gerade mal 3 Stunden. Danach konnte ich abgeholt werden.
      Die seelischen Schmerzen hinterher waren viel schlimmer.

      So hart es klingt, aber eine AS ist mittlerweile ein Routineeingriff. Deshalb brauchst du wirklich keine Angst vor der Narkose zu haben.

      Ich wünsche dir alles Gute!

      • (10) 14.12.18 - 17:22

        Ich danke dir von Herzen.. das hilft mir. :/ Es ist meine zweite fehlgeschlagene Frühschwangerschaft, allerdings ging die erste natürlich ab.. Ich wünsche mir sehr Kinder und Frage mich immer wieder, wieso es nicht klappt. Fruchtbar bin ich immer sofort wenn wir es versuchen, aber jetzt ist es schon das zweite Mal, dass daraus am Ende nichts wird. :(

    (11) 14.12.18 - 17:33

    Das tut mir sehr leid für dich. Ich hatte im Januar eine stille Geburt mit anschließender Ausschabung unter Vollnarkose.

    Der Eingriff selbst verlief Komplikationsfrei, die Narkose fand ich persönlich gut weil ich nichts mit bekommen habe und im Nachhinein hatte ich auch überhaupt keine Schmerzen.

    OP selbst war weniger als 30 min bis ich wieder wach war.

    LG und alles Gute für dich.
    Ana

(13) 14.12.18 - 17:35

Hey, ich weiß wie du dich fühlst! Hatte am 23.11 eine AS. In der10. SSW😪 ... die 1. Ss 😖

Ich konnte entscheiden ob ich lieber die AS haben möchte oder Tabletten di einen natürlichen Abgang einleiten.
Bitte verurteilt mich nicht... aber ich habe mich für die AS entschieden, weiß nicht ob ich für einen „natürlich eingeleiteten Abbruch“ stark genug gewesen wäre 😪

Im KH waren alle sehr nett, und durfte auch am gleichen Tag noch nach Hause.

Wünsch dir nur das Beste,
fühl dich gedrückt!!! 🍀

  • (14) 14.12.18 - 17:45

    Ohje, auch hier mein herzliches Beileid. ;/ Bin nur sehr geschockt, dass man mir dieses Angebot nicht machte... Aber naja.. Augen zu und durch.. Die Erfahrungen beruhigen mich jedenfalls sehr..

(15) 14.12.18 - 22:15

Ich fühle mit dir😢 meine Ausschabung war am Montag in der 11. SSW. Das Herzchen hat nicht mehr geschlagen und hat sich auch nicht weiter entwickelt. Ich vermute mein Krümel hat schon seit der 9. SSW nicht mehr gelebt.
Bei mir ging es leider nicht anders da ich mit einem Herzfehler vorerkrankt bin und so eine Ausschabung wahrscheinlich besser war als ein natürlicher Abgang mit unkontrolliertem Blutverlust.

Du hast wahrscheinlich beide Möglichkeiten. Dieses Cytotec hab ich auch gekriegt vorher aber davon hatte ich nur minimale Schmierblutungen und leichte Schmerzen. Nach der OP ging's mir gut, zumindest körperlich.

Der Gedanke das mein Baby einfach so ausgekratzt und in den Müll geworfen wird war so schrecklich😭

Wenn du dir unsicher bist lass dich doch am Montag noch beraten, wenn du die OP nicht willst musst du's nicht machen. Aber wahrscheinlich ist eine Ausschabung auch nach einem natürlichen Abgang nötig. Der Eingriff an sich war nicht schön aber auszuhalten und nicht schmerzhaft. Lediglich jetzt ein paar Tage später hab ich leichte Schmerzen und natürlich noch Schmierblutungen, was aber ganz normal ist.

(16) 14.12.18 - 23:21

Hallo xxjana,

es tut mir sehr Leid für dich...
Ich hatte meine Ausschabung am 04.12. und sehr große Angst davor. Ich hatte auch noch nie eine Vollnarkose oder war im Krankenhaus.
Ich musste um 7:00 Uhr da sein. Um 12 bekam ich eine Beruhigungstablette und eine halbe Stunde später wurde ich abgeholt. Ich wurde in den OP Bereich geschoben und bekam eine Infusion mit Flüssigkeit, da man ja nichts trinken darf. Dann wurde ich in den OP-Saal selber geschoben.
Der Anästhesist gab mir ein starkes Schmerzmittel und sagte, dass mir jetzt vermutlich etwas schwindelig werden würde. Es war aber kein unangenehmer Schwindel, bei dem man Angst hat ohnmächtig zu werden. Meine Beine wurden schwer und ich bekam die Anweisung die Augen zuzumachen. Dann sagten sie mir, dass sie die Atemmaske schon mal an den Mund halten und dann weiß ich schon nichts mehr.
Ich habe mir im nachhinein erzählen lassen, dass ich um 12:45 Uhr die Narkose bekam und um 12:55 Uhr fingen sie an. Zehn Minuten später waren sie fertig und um 13:30 Uhr hab ich das erste Mal wieder bewusst auf die Uhr geschaut, davor allerdings schon mit der Schwester im Aufwachraum gesprochen.

Ich kann nur sagen, dass meine Angst total unbegründet war und ich war wirklich ein großer Schisser ;-)
Ich hoffe ich konnte dir etwas die Angst nehmen. Vielleicht ist es leichter, wenn man weiß, was auf einen zukommt.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen #klee

(18) 15.12.18 - 09:28

Bist du dir sicher das du ne as willst man kann in so einem frühen Stadium auch abwarten ob von selbst Blutungen eintreten. Ich würde an deiner Stelle nichts überstürzen!!! Eventuell ist es ein eckenhocker und da kommt noch was... ich hatte 3as zwei so und eine mit vorheriger stiller Geburt und ehrlich ich bereu es nicht mein Kind natürlich bekommen zu haben! Überleg es dir dich zwingt niemand!

  • (19) 15.12.18 - 10:20

    Es verletzt mich nur tierisch... Das alles vor Weihnachten. Ich habe gebeten und meinen einzigen Weihnachtswünsch geäußert, doch wie soll es anders sein, kam nichts positives bei raus.

    Da will man sowas vielleicht doch schneller hinter sich haben. ;( Nun wurde mir ja die Angst auch sehr genommen.

    Die Ärzte meinten dass es relativ unwahrscheinlich sei. Meine letzte Periode am 17. September. Zykluslänge 35 Tage. Selbst wenn ich erst am 03. November (leicht positiver Test) 4+0 gewesen wäre, müsste ich mittlerweile weitaus weiter sein als das, was man bisher sieht... Eine leere Fruchthöhle. Vorher war ein Dottersack zu sehen und eine kindliche Struktur und das scheint nun alles schon zersetzt..
    :(

    • (20) 15.12.18 - 10:33

      Okay. Hm na dann kann ich dir nur sagen ne as ist nichts schlimmes du schläfst ein und ne halbe Stunde später ist alles vorbei. Man hat danach auch nicht wirklich schmerzen und man blitzt nur leicht. Jedenfalls war das bei mir so. Es ist nichts schlimmes und die Ärzte und Schwestern passen gut auf dich auf

(21) 15.12.18 - 10:58

Hallo,

Das tut mir sehr leid zu hören :(

Du brauchst keine Angst vor der OP zu haben, das ist ein kurzer (Routine-)Eingriff, der ca. 10 min dauert (ich komme aus dem medizinischen Bereich und war schon bei einigen Ausschabungen dabei)

Dennoch solltest du wissen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Ich würde da auf jeden Fall nachfragen, wenn du unsicher bei der Ausschabung bist.

Ich habe/hatte auch eine MIssed AB, in der 9./10.SSW (Embryo hatte die Größe von Ende 7.SSW). Ich habe Tabletten genommen (Cyprostol=Cytotoec), um den Abgang zu beschleunigen. Ich habe daraufhin starke Blutungen bekommen, und so ist einiges, inklusive Fruchthöhle abgegangen. Die Schleimhaut muss jetzt auch noch weg, hab nächste Woche wieder FA Termin, und hoffe, dass dann die Schleimhaut auch schon abgebaut ist.

Ich denke ehrlich gesagt, wenn bei dir alles erst im Stadium 6. SSW, dass du große Chancen hast, dass das mit Tabletten problemlos abgeht oder sich das sogar von selbst reguliert. Hat der FA etwas gesagt, warum du die Ausschabung machen sollst?

Es ist natürlich eine individuelle Sache, was einem lieber ist. Bei den Tabletten musst du natürlich damit klarkommen, dass du stärkere Blutungen und auch etwas Krämpfe (bei mir waren die Schmerzen nicht schlimm) hast. Ich persönlich denke, dass es meist besser ist sich den Eingriff zu ersparen, da jede Operation Risiken birgt (wenn auch nur geringe)

Alles Gute:-)

  • (22) 15.12.18 - 13:58

    Ich danke dir für die ausführliche Erklärung und wünsche dir auch alles Gute. 💓😔

    Also meine Frauenärztin meinte direkt Ausschabung, ohne jeglichen Grund. Wahrscheinlich gerade weil es Routine ist und alles schnell gereinigt und entfernt sein soll.

    Im Krankenhaus nannte man mir nur den Grund, dass man mit einer Ausschabung eben durch einen Eingriff gleich alles hinter sich hat. Würde ich auf die Blutung warten, wäre das alles sehr unkontrolliert und meistens bleiben noch Reste übrig, weswegen man dann trotzdem ausgeschabt werden müsste. Zuerst meinte man, dass man davon auch ausgeht dass meine FÄ mir es nicht angeboten hat, weil ich ja schon weiter sein müsste. Da ja aber alles in der 6. SSW hängen blieb, wurde mir nur der erstere Teil erzählt.

    Ich persönlich weiß schon wieder nicht weiter.. Erst war es klar für mich, dass ich das am Montag einfach durchziehe und die Planung nach paar Monaten wieder fortsetze, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass vielleicht doch alles in Ordnung sein könnte.. Vielleicht ist es der große Wunsch.. womöglich..
    Ich bin die ganze Zeit am rechnen. Welchen Test ich am 03. November benutzt habe, wie empfindlich dieser war und und und.. der Strich war so schwach zu dem Zeitpunkt, sodass er fast nicht erkennbar war und nach einigen Stunden weg. Mein Test hatte eine Empfindlichkeit von 10mIU/ml. Eine Woche vorher war er ja negativ, obwohl ich da bereits schon 1 Woche überfällig war..
    Mein Zyklus ist 35 Tage, hatte aber auch Mal 40. Es kann also sein, dass es sich komplett verschoben hat... Und dennoch, es kommt alles nicht hin.. Am 20. November hatte ich ja den ersten Termin und war 5+5 geschätzt. Am 03. Dezember 6+4... Und jetzt lässt sich nichts mehr messen, außer die Fruchthöhle, die wohl aber immer noch langsam wächst. Drin ist aber nichts mehr zu sehen. :( Das ist doch alles wahnsinnig komisch..

    • (23) 15.12.18 - 14:01

      Und nie waren Herzaktivitäten zu sehen vorher..
      Ich bin schon wieder hin und her gerissen.

      • (24) 15.12.18 - 18:11

        Hallo,

        ach ich versteh dich total :(

        Wenn du dir unsicher bist, würde ich mir eine zweite Meinung einholen, sonst wirst du dich das vielleicht immer fragen.

        Verstehe ich das richtig, dass man schon mal einen größeren Embryo gesehen hat und den jetzt nicht mehr sieht?
        Nach deinem Zyklus würd ich nicht gehen, der kann sich immer verschieben. Aber wenn du hast Anfang November positiv getestet hast, dann warst du da zumindest ES+7, das heißt du müsstest jetzt schon in der 8./9. Woche sein. Da sollte man normalerweise schon einen Embryo mit Herzschlag sehen. Aber ich denke, wenn du dir unsicher ist, dann ist es sicher das beste du holst dir noch eine zweite Meinung, dann bist du beruhigter und ganz sicher, und kannst zur Ausschabung gehen oder die Tabletten nehmen.

        Bei mir war ein 8mm Embryo mit Herzschlag da, aber das Herz hat irgendwann aufgehört zu schlagen. Hab den Embryo auch 2x anschauen lassen, um ganz sicher zu gehen.

        Wurde bei dir in der Schwangerschaft das beta hcg kontrolliert?

        Alles Liebe#liebdrueck

        • (25) 15.12.18 - 21:45

          Richtig.. erst war etwas zu sehen ohne Herzaktivitäten, dann nur noch die Fruchthöhle, die aber langsam wächst....

          Die zweiten Meinung hatte ich im Klinikum und die meinten aufgrund dessen, dass es sicher keine intakte Schwangerschaft wäre. Aber ich bin mir immer noch so unsicher, weil er auch meinte "wenn Sie sich nicht verrechnet haben".......

          Oh man!!!! Bin durcheinander. Mein Blut wurde bisher einmal beim ersten Frauenarzttermin abgenommen und gestern nochmal im Klinikum. Die Werte wurden mir nicht gesagt. Ich durfte nach der Abnahme gestern auch schon nach Hause..

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